Für jeden Läufer ein Baum
Mitte Mai auf dem Rennsteig: Über 1.200 Nordic-Walker schnüren ihre Stöcke und machen sich auf den Weg von Oberhof nach Schmiedefeld. 21 Kilometer liegen vor ihnen – und für jeden wird ein Baum gepflanzt. 1.208 Europäische Lärchen für 1.208 Läufer, bezahlt von Thüringer Waldquell und zusammen gepflanzt mit ThüringenForst im Schmalkalder Ehrental, einem idyllischen Tal mit Wäldern und Wanderwegen. Oder besser: mit dem, was von den Wäldern übrig geblieben ist. Denn ein Viertel der Fichten ist bereits dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen.
Die Europäische Lärche wurde dabei nicht zufällig von ThüringenForst ausgewählt. ThüringenForst bewirtschaftet rund 200.000 Hektar Landeswald im Freistaat und weiß genau, wo welche Bäume gebraucht werden. Bei der Auswahl von Flächen und Baumarten berücksichtigen die Forstexperten den klimagerechten Waldumbau. Deshalb wachsen im Ehrental nun an einigen Stellen bereits Lärchen statt Fichten. Die Europäische Lärche wächst schnell und kommt mit Trockenheit deutlich besser zurecht als die Fichte, die unter dem Klimawandel zunehmend leidet. Wälder profitieren davon, wenn sie gezielt mit standortgerechten und klimaresilienten Arten ergänzt werden – genau das passiert bei den Pflanzaktionen von Thüringer Waldquell. Aus den 1.208 Setzlingen wird 0,7 Hektar klimastabiler Wald entstehen. Nicht umsonst lautet das Motto von Thüringer Waldquell Unser Wald. Unser Wasser.
Der GutsMuths-Rennsteiglauf findet seit 1973 jedes Jahr Mitte Mai auf dem Rennsteig statt und ist Europas größter Crosslauf. Neben Supermarathon, Marathon, Halbmarathon und weiteren Strecken gibt es auch die 21 km lange Nordic-Walking-Tour, die Thüringer Waldquell seit 2006 unterstützt. Das Unternehmen stellt nicht nur Mineralwasser für alle Rennsteiglauf-Strecken zur Verfügung, sondern spendet eben auch für jeden Nordic-Walker einen Baum.
Warum sich Thüringer Waldquell um Bäume kümmert
Das Mineralwasser von Thüringer Waldquell stammt aus den Tiefen des Thüringer Waldes. Jeder Tropfen hat vorher einen langen Weg durch den Wald und verschiedene darunterliegende Gesteinsschichten hinter sich gebracht. Der Waldboden funktioniert dabei wie ein riesiger Schwamm: Er sammelt Wasser, speichert es und gibt es langsam wieder ab. Das mindert nicht nur die Hochwassergefahr, sondern sichert auch die Wasserversorgung in trockenen Zeiten.
Beim Versickern in den Waldboden wird das Niederschlagswasser auf natürliche Weise mechanisch, biologisch und chemisch gereinigt. Schadstoffe werden gebunden oder von Mikroorganismen im Boden abgebaut. Was am Ende ins Grundwasser gelangt, hat Trinkwasserqualität. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass 40 % der deutschen Trinkwasserschutzgebiete im Wald liegen.
Aber nur ein gesunder Wald kann Wasser aufnehmen und filtern – und dieses System gerät immer stärker unter Druck. Der Klimawandel sorgt dafür, dass weniger Wasser verfügbar ist, Bäume leiden unter Hitze- bzw. Trockenstress und werden dadurch anfälliger für Borkenkäfer. Noch dazu steigt die Waldbrandgefahr und schwere Maschinen verdichten bei der Holzernte den Boden dauerhaft, sodass an diesen Stellen kaum noch Wasser versickern kann. All das führt zu einem immer stärkeren Baumsterben. Doch wenn zu viele Bäume absterben (ab 25 % eines Waldes wird es kritisch), fließt immer mehr Wasser oberflächlich ab, anstatt bis ins Grundwasser zu sickern, und die Nitratkonzentration im Quellwasser steigt.



