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Wie Thüringer Waldquell den Rennsteig grüner macht

48.000 Bäume für den Thüringer Wald von morgen

Am 22. März ist Weltwassertag. Seit 1993 soll der Tag daran erinnern, wie kostbar Wasser ist – und dass seine Qualität auch vom Zustand der Wälder abhängt. Denn Wälder filtern Wasser, speichern es und geben es gereinigt an das Grundwasser ab. Für Thüringer Waldquell aus Schmalkalden, dessen Mineralwasser aus den Tiefen des Thüringer Waldes stammt, ist ein gesunder Wald deshalb die Existenzgrundlage. Seit 2006 setzt sich das Unternehmen für das Wohl des Thüringer Waldes ein – und hat bereits über 48.000 Bäume gespendet.

Für jeden Läufer ein Baum

Mitte Mai auf dem Rennsteig: Über 1.200 Nordic-Walker schnüren ihre Stöcke und machen sich auf den Weg von Oberhof nach Schmiedefeld. 21 Kilometer liegen vor ihnen – und für jeden wird ein Baum gepflanzt. 1.208 Europäische Lärchen für 1.208 Läufer, bezahlt von Thüringer Waldquell und zusammen gepflanzt mit ThüringenForst im Schmalkalder Ehrental, einem idyllischen Tal mit Wäldern und Wanderwegen. Oder besser: mit dem, was von den Wäldern übrig geblieben ist. Denn ein Viertel der Fichten ist bereits dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen.

Die Europäische Lärche wurde dabei nicht zufällig von ThüringenForst ausgewählt. ThüringenForst bewirtschaftet rund 200.000 Hektar Landeswald im Freistaat und weiß genau, wo welche Bäume gebraucht werden. Bei der Auswahl von Flächen und Baumarten berücksichtigen die Forstexperten den klimagerechten Waldumbau. Deshalb wachsen im Ehrental nun an einigen Stellen bereits Lärchen statt Fichten. Die Europäische Lärche wächst schnell und kommt mit Trockenheit deutlich besser zurecht als die Fichte, die unter dem Klimawandel zunehmend leidet. Wälder profitieren davon, wenn sie gezielt mit standortgerechten und klimaresilienten Arten ergänzt werden – genau das passiert bei den Pflanzaktionen von Thüringer Waldquell. Aus den 1.208 Setzlingen wird 0,7 Hektar klimastabiler Wald entstehen. Nicht umsonst lautet das Motto von Thüringer Waldquell Unser Wald. Unser Wasser.

Der GutsMuths-Rennsteiglauf findet seit 1973 jedes Jahr Mitte Mai auf dem Rennsteig statt und ist Europas größter Crosslauf. Neben Supermarathon, Marathon, Halbmarathon und weiteren Strecken gibt es auch die 21 km lange Nordic-Walking-Tour, die Thüringer Waldquell seit 2006 unterstützt. Das Unternehmen stellt nicht nur Mineralwasser für alle Rennsteiglauf-Strecken zur Verfügung, sondern spendet eben auch für jeden Nordic-Walker einen Baum.

Wasser

Internationaler Weltwassertag

Ohne Wasser könnten wir nicht existieren. Wir nehmen das wertvolle Gut oft als selbstverständlich hin, obwohl es nur begrenzt verfügbar ist. Während wir Thüringerinnen und Thüringer täglich etwa 92 Liter Wasser verbrauchen, haben zwei Milliarden Menschen weltweit pro Tag höchstens zehn Liter sauberes Trinkwasser zur Verfügung – so viel, wie wir täglich allein zum Händewaschen und Trinken verbrauchen.

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Warum sich Thüringer Waldquell um Bäume kümmert

Das Mineralwasser von Thüringer Waldquell stammt aus den Tiefen des Thüringer Waldes. Jeder Tropfen hat vorher einen langen Weg durch den Wald und verschiedene darunterliegende Gesteinsschichten hinter sich gebracht. Der Waldboden funktioniert dabei wie ein riesiger Schwamm: Er sammelt Wasser, speichert es und gibt es langsam wieder ab. Das mindert nicht nur die Hochwassergefahr, sondern sichert auch die Wasserversorgung in trockenen Zeiten.

Beim Versickern in den Waldboden wird das Niederschlagswasser auf natürliche Weise mechanisch, biologisch und chemisch gereinigt. Schadstoffe werden gebunden oder von Mikroorganismen im Boden abgebaut. Was am Ende ins Grundwasser gelangt, hat Trinkwasserqualität. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass 40 % der deutschen Trinkwasserschutzgebiete im Wald liegen.

Aber nur ein gesunder Wald kann Wasser aufnehmen und filtern – und dieses System gerät immer stärker unter Druck. Der Klimawandel sorgt dafür, dass weniger Wasser verfügbar ist, Bäume leiden unter Hitze- bzw. Trockenstress und werden dadurch anfälliger für Borkenkäfer. Noch dazu steigt die Waldbrandgefahr und schwere Maschinen verdichten bei der Holzernte den Boden dauerhaft, sodass an diesen Stellen kaum noch Wasser versickern kann. All das führt zu einem immer stärkeren Baumsterben. Doch wenn zu viele Bäume absterben (ab 25 % eines Waldes wird es kritisch), fließt immer mehr Wasser oberflächlich ab, anstatt bis ins Grundwasser zu sickern, und die Nitratkonzentration im Quellwasser steigt.

Welche Bäume im Wald wachsen, hat einen großen Einfluss auf den Wasserhaushalt. An der großen Blattoberfläche von Nadelbäumen verdunstet viel Wasser, bevor es überhaupt den Boden erreicht. Bei Laubbäumen hingegen werden Niederschläge zum Stamm hin abgeleitet und können im Winter ungehindert in den Boden einsickern. Der klimagerechte Waldumbau berücksichtigt diese Unterschiede: Ein Mischwald mit verschiedenen Baumarten ist nicht nur klimastabiler, sondern auch effizienter.

Ein Schluck vom Thüringer Wald aus Schmalkalden

Mehr als 70 Jahre lang sprudelte die Lauraquelle in Schmalkalden. 1993 wurde sie abgerissen, Mineralwasser aus Schmalkalden wird trotzdem weiter in Flaschen abgefüllt und heißt heute Thüringer Waldquell. Bevor das Wasser in die Flaschen kommt, fließt es übrigens jahrezehntelang durch verschiedenste einzigartige Gesteinsschichten. In jedem Schluck Mineralwasser steckt also auch ein Stück vom Thüringer Wald.

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Ein Mann kontrolliert eine Mineralwasserflasche von Thüringer Waldquell.

Engagiertes Aufforsten und nachhaltiges Wirtschaften

Die Baumspenden für die Nordic-Walking-Tour sind längst nicht die erste Aktion von Thüringer Waldquell. Seit 2006 engagiert sich Thüringer Waldquell für den Thüringer Wald, mittlerweile hat das Unternehmen 48.000 Bäume gespendet. So gab es zum Beispiel im Jahr 2015 bei der Landesgartenschau in Schmalkalden für jeden 100. Besucher einen Baum – am Ende hat Thüringer Waldquell 3.100 Setzlinge gespendet. Auch die Hänge der Ohratalsperre hat das Unternehmen schon mit neuen Bäumen versorgt. Die 48.000 neuen Bäume werden in den kommenden Jahren zu einem klimastabilen Wald heranwachsen, Wasser filtern, Kohlenstoffdioxid binden und letztlich auch die Region stärken. Und vielleicht trinkst Du in ein paar Jahrzehnten ein Mineralwasser, das genau durch diesen Wald gefiltert wurde.

Thüringer Waldquell ist das beliebteste Mineralwasser Thüringens und der produktivste Brunnen des Freistaats. Über 150 Mitarbeiter produzieren hier jährlich mehr als 120 Millionen Liter Getränke unter den Marken Thüringer Waldquell, Rennsteig und VITA COLA. 72 % der Getränke werden in Mehrwegflaschen abgefüllt, die Transportwege bleiben bewusst kurz (das Wasser wird nur in Thüringen verkauft) und der Strom kommt zu 100 % aus regenerativer Wasserkraft.

Thüringer Waldquell setzt sich nicht nur in Form von neuen Bäumen für den Thüringer Wald ein, sondern hat auch das Bildungsprogramm Wald macht Schule initiiert, bei dem Thüringer Grundschüler vor Ort im Wald den natürlichen Wasserkreislauf spielerisch, experimentierend und forschend kennenlernen. Das Programm ist Teil der Initiative Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bundesbildungsministeriums und wird von zertifizierten Waldpädagogen von ThüringenForst durchgeführt.

Wie der Klimawandel unsere Ernährung beeinflusst

Ein zuverlässiger Zugang zu sauberem Wasser ist die Grundlage für ein gutes Leben und eine gesunde Ernährung – und damit auch für die Landwirtschaft. Doch durch den Klimawandel gerät die wertvolle Ressource immer stärker unter Druck, denn unser Wasserbedarf steigt durch den Klimawandel und das Bevölkerungswachstum stetig weiter an.

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