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Traditionelles Handwerk trifft klassische Lebensmittel

Vertrautes aus der Heimat

Manchmal braucht es nur die guten Speckkartoffeln oder eine große Schüssel Schnippelsuppe, um sich in die Kindheit zurückzuversetzen. Und, ganz ehrlich: Gegen eine Rostbrätel auf die Hand hat wohl kaum jemand etwas einzuwenden. Denn auch wenn die Zeit weiterläuft: Im Herzen bleibt immer ein kleiner Platz für die vertraute, traditionelle Thüringer Küche reserviert.

Fenster von einem Holzhaus mit Blumen auf dem Fensterbrett
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Cocktail-Klassiker zwischen Bar und Katerfrühstück

Die legendäre Bloody Mary besucht Thüringen

Wodka, Tomatensaft, Würze – fertig ist einer der berühmtesten Cocktails der Welt. Doch woher kommt eigentlich der Name? Und warum beanspruchen sowohl ein Hollywood-Schauspieler als auch ein Bartender die Erfindung des Drinks für sich? In diesem Beitrag gehen wir den Geschichten rund um die Bloody Mary auf den Grund – und servieren Dir ein köstliches Rezept für den Drink mit regionalen Zutaten.

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Erfurter Urkunde aus dem Jahr 1269 aufgetaucht

Muss die Bratwurst-Geschichte jetzt umgeschrieben werden?

Die Wurstkuchl in Regensburg gilt als älteste Bratwurststube der Welt: 1378 wurde in einer städtischen Steuerliste erstmals ein Koch erwähnt, der dort brutzelte. Doch eine Urkunde aus Erfurt könnte die Geschichte der Bratwurst jetzt umschreiben.

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Klassiker neu interpretiert

Vegetarisches Pilz-Geschnetzeltes

Geschnetzeltes passt immer und kommt nie aus der Mode. Was das Gericht so beliebt macht? Es geht schnell, ist unkompliziert und bringt trotzdem ordentlich Geschmack auf den Teller – auch ohne Fleisch! Unser vegetarisches Geschnetzeltes aus Pilzen ist daher perfekt, falls Du im Veganuary Deine Ernährung etwas umstellen oder vorübergehend weniger Fleisch essen möchtest.

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Karpfen zum Weihnachtsfest

Wenn der Fisch blau macht

Schon im Mittelalter legten Mönche zur Selbstversorgung ihrer Klöster Teiche an und züchteten darin Fische, denn während der Fastenzeit vor Weihnachten war Fleisch tabu, Fisch aber erlaubt. Bis heute hat Karpfen zwischen Oktober und Dezember Hochsaison und wird besonders gern in der Weihnachtszeit zubereitet – zum Beispiel als Karpfen blau.

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Von der Eiszeit an den Festtagstisch

Auf den Spuren der Haselnuss

Haselnüsse dürfen in der Weihnachtszeit auf keiner festlich gedeckten Tafel fehlen. Sie gehören seit jeher zu den Gaben vom heiligen Nikolaus und schmückten früher zusammen mit Äpfeln den Weihnachtsbaum, denn Haselnusssträucher wuchsen früher in jedem Garten. Die reifen Nüsse waren eine wichtige Versorgung im langen, kalten Winter – und angeblich sollte der Strauch sogar das Böse von Mensch und Hof fernhalten.

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Thüringer Schnippelsuppe

Deftiger Winter-Eintopf für kalte Tage

Wenn draußen der Wind pfeift und die Temperaturen fallen, gibt es kaum etwas Besseres als eine dampfende Schale Schnippelsuppe. Dieser klare, winterliche Gemüse-Eintopf vereint verschiedene Gemüsesorten mit zartem Fleisch und würzigen Zutaten zu einem rustikalen, traditionellen Gericht, das von innen wärmt.

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Pfeffi im Portrait

Wie ein DDR-Likör zum trendigen Kult-Getränk wurde

Es ist kurz nach Mitternacht. Die Tanzfläche im Club ist voll, die Stimmung gut. An der Bar bestellen die feiernden Menschen reihenweise kleine Gläser mit einer strahlend grünen Flüssigkeit: eiskalte Pfeffi-Shots.
Was als Pfefferminzlikör aus Nordhausen begann, hat mittlerweile auch den Weg in den Westen gefunden und ist zu einem Trendgetränk in Clubs, Bars, auf Partys und Festivals geworden. Ob in Berlin, München, Erfurt oder Hamburg: Wo gefeiert wird, ist Pfeffi nicht weit. Aber wie wurde aus dem ostalgischen DDR-Likör ein bundesweiter Kult-Drink?

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Haushaltszucker

Vom weißen Gold zum alltäglichen Begleiter

Zucker steckt in der Tiefkühlpizza, im Joghurt, in der Tomatensoße und natürlich im Kuchen. Zucker ist für viele von uns ein selbstverständlicher Begleiter im Alltag geworden. Dabei war Zucker jahrhundertelang ein kostbares Gut, das sich nur wenige leisten konnten. Und obwohl wir ihn täglich nutzen, wissen die wenigsten, was Haushaltszucker eigentlich ist und wie er entsteht.

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Das Geheimnis der Fässer

Wie der Geschmack in den Whisky kommt

Frisch aus der Brennblase kommt ein klares, farbloses Destillat. Dieser new make schmeckt manchmal schon leicht fruchtig, ölig oder rauchig, aber vor allem metallisch, scharf und unangenehm. Kurz: Rohwhisky ist nichts, was man freiwillig trinken würde. Mit bis zu 85 Prozent Alkohol kommt das Destillat aus der Brennblase. Und doch steckt darin das Potenzial für einen großartigen Whisky. Der Weg, der zwischen dem klaren Destillat und dem ersten Schluck aus dem Glas liegt, ist eine Geduldsprobe – und richtige Handwerkskunst.

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Thüringen schmeckt nur dank ihnen

Das macht ein Destillateur

Ein Glas Nordhäuser Doppelkorn als Absacker oder ein Thüringer Gin mit Wacholder und Kräutern zum Feiern – wer gute Spirituosen schätzt, verdankt das einem Menschen, der mit feiner Nase, technischem Geschick und Geduld aus Rohstoffen echte Geschmackserlebnisse schafft: dem Destillateur. Denn aus hochwertigen Zutaten ein gleichbleibend gutes Produkt zu kreieren, ist echte Handwerkskunst.

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