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Aromen für die kalten Tage

Tomaten haltbar machen

Ein alter Gärtnergrundsatz besagt, dass keine Tomate so gut schmeckt wie die aus dem eigenen Garten. Desto besser ist es, dass wir die köstlich-fruchtigen, süß-sauren Aromen auf verschiedene Arten ganz einfach für das ganze Jahr konservieren können!

Tomaten kannst Du trocknen, einlegen, vielfältig einkochen und auch einfrieren. Allerdings geht beim Einfrieren viel vom Aroma der Tomaten verloren, wodurch sich der Geschmack erheblich verändert – und auch die Konsistenz bleibt nicht gleich. Deshalb ist es besser, die Tomaten (wenn überhaupt) bereits verarbeitet einzufrieren.

Tomaten trocknen

Wenn Du intensive Aromen liebst, sind getrocknete Tomaten die perfekte Wahl für Dich: Durch den langsamen Entzug vom Wasser wird der Geschmack um ein Vielfaches intensiver. Möchtest Du Tomaten selbst trocknen, wählst Du am besten Tomatensorten, die festes Fruchtfleisch, wenig Saft und eine dünne Schale haben. Halbiere die Tomaten, würze sie und lege sie dann mit der Schnittseite nach oben in ein Dörrgerat, einen Ofen oder ins Freie. Im Dörrgerät benötigen die Tomaten etwa sieben bis zehn Stunden bei 60° C, um vollständig zu trocknen. Im Ofen verlängert sich die Zeit bei gleicher Temperatur um ein, zwei Stunden. Denke daran, einen Kochlöffel in die Ofentür zu klemmen, damit die Feuchtigkeit aus dem Ofen durch den Spalt entweichen kann. Auch im Freien ist das Trocknen von Tomaten möglich. Lege sie dafür an einen Ort, der voll mit Sonne beschienen wird, luftig und zugleich geschützt ist. Decke die Tomaten am besten mit einem Fliegenschutz ab, da sie mindestens drei Tage lang trocknen sollten. Sind die Tomaten vollständig getrocknet, kannst Du sie luftdicht aufbewahren oder so in gutes Olivenöl einlegen, dass sie komplett mit Öl bedeckt sind.

Tomaten haben jetzt Saison

Von dem meist gegessenen Gemüse in Deutschland gibt es 7.000 Sorten – und noch bis vor etwa 100 Jahren wurde es von den Menschen gefürchtet, weil die Tomate als giftig galt. Heute essen wir jährlich etwa 22 Kilogramm Tomaten – die Hälfte davon frisch.

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Tomaten einkochen

Egal, ob Du Tomaten verarbeitet oder unverarbeitet einkochst: Beachte dabei immer die Grundregeln des Einkochens! Mehr dazu erfährst Du hier. Außerdem solltest Du die abgefüllten Tomaten zum Schluss 30 Minuten lang einkochen, entweder bei 90° C im Topf oder bei 180° C im Ofen.

Tomaten brauchst Du für das Einkochen nicht unbedingt enthäuten. Beim Verarbeiten wird die Schale oft sowieso püriert und beim Einkochen unverarbeiteter Tomaten reicht es eigentlich, die Schale mit einem Zahnstocher mehrfach einzustechen. Möchtest Du die Tomaten dennoch enthäuten, heißt das Zauberwort blanchieren. Dafür schneidest Du die Haut kreuzweise ein, legst die Tomaten dann zwei Minuten lang in kochendes Wasser und schreckst sie anschließend in einem eiskalten Wasserbad ab. So lässt sich die Haut anschließend leicht abziehen.

Ganze Tomaten einkochen

Enthäute die Tomaten gegebenenfalls. Lege sie vorsichtig in ausgekochte Gläser, ohne sie zu quetschen. Du kannst auch Kräuter oder Gewürze dazugeben. Gieße die Gläser bis 1 oder 2 cm unter dem  Rand mit Salzwasser auf – auf einen Liter Wasser kommen 15 g Salz. Koche die Tomaten ein.

Gehackte Tomaten einkochen

Enthäute die Tomaten gegebenenfalls. Hacke sie mit einem Messer klein und würze sie, falls Du möchtest. Fülle die gehackten Tomaten in ausgekochte Gläser ab und koche sie ein.

Passierte Tomaten einkochen

Enthäute die Tomaten. Entkerne sie und streiche sie anschließend durch ein Sieb oder drehe sie durch die Flotte Lotte. Fülle die passierten Tomaten in ausgekochte Gläser ab und koche sie ein.

Sommer im Glas

Tomaten kannst Du ganz einfach mithilfe von unseren Basisrezepten einlegen und fermentieren. Du brauchst dafür lediglich Essig, Wasser, Salz, Rohrzucker und eventuell Gewürze oder Kräuter Deiner Wahl.

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Mehrere Gläser mit eingelegtem Gemüse

Tomatensoße einkochen

Enthäute ein Kilogramm Tomaten gegebenenfalls. Schneide sie in grobe Würfel. Hacke eine große Zwiebel und ein bis zwei Knoblauchzehen fein und dünste sie in Olivenöl, bis sie glasig sind. Gib die Tomaten dazu und lasse sie etwa 30 Minuten lang kochen. Gib Kräuter und Gewürze für wenige Minuten mit dazu. Passiere die Soße durch die Flotte Lotte (zur Not tut es auch ein Stabmixer). Fülle die Soße dann in ausgekochte Gläser ab und koche sie ein. Gib außerdem eventuell eine gute Schicht Olivenöl auf die abgefüllte Soße.

Tomatenmark einkochen

Enthäute die Tomaten gegebenenfalls. Am besten eignen sich Fleisch- oder Flaschentomaten für Tomatenmark. Entkerne sie und koche sie 20 bis 30 Minuten lang. Gib sie in ein Passiertuch und lass die Tomaten über Nacht abtropfen. Am nächsten Tag füllst Du das feste Mark in ausgekochte Gläser ab und kochst es ein.

Tomatenketchup einkochen

Schneide ein Kilogramm Tomaten in grobe Würfel. Hacke drei Zwiebeln fein und dünste sie in Olivenöl, bis sie glasig sind. Gib die Tomaten dazu und lasse sie etwa 40 bis 50 Minuten lang köcheln, bis der Ketchup fast die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Gib dann Kräuter, Gewürze, 50 g Zucker und 60 ml Essig für wenige Minuten mit dazu. Passiere den Ketchup durch die Flotte Lotte (zur Not tut es auch ein Stabmixer). Fülle ihn dann in ausgekochte Gläser oder Flaschen ab und koche den Ketchup ein.

Was ist eigentlich Sugo?

Bei Sugo handelt es sich um eine besonders sämige, etwas festere Soße. Die Zubereitung ist an sich die gleiche wie die von Tomatensoße, nur köcheln die Tomaten beim Sugo mindestens zwei Stunden lang bei geringer Hitze vor sich hin, bis die Soße auf die Hälfte eingekocht ist.
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