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Kühlschrank-Kuchen

Kalter Hund zum Ferienbeginn

Knackige Butterkekse zwischen schokoladigen Schichten direkt aus dem Kühlschrank: Der Kalte Hund kommt ganz ohne Backofen aus und ist der perfekte Kuchen für die Sommerferien, wenn es draußen sowieso schon warm genug ist.

Das Kuchenrezept, wie wir es heute kennen, tauchte erstmals in den 1920er Jahren auf und stammt von der Firma Bahlsen. Basierend darauf trat der Kalte Hund seinen Siegeszug an und wurde zum Klassiker, der sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland regelmäßig auf dem Kaffeetisch stand. Vor allem in den 1960er Jahren gab es einen richtigen Hype um den Kalten Hund, da zu dieser Zeit sogenannte Kühlschrank-Kuchen äußerst beliebt waren. Ein eigener Kühlschrank galt damals als Inbegriff der modernen Küche. Rezepte, die in den Kühlschrank statt in den Backofen mussten, lagen dementsprechend im Trend.

Auch wenn der Kalte Hund in Ost und West gleichermaßen beliebt war, gibt es doch einige Unterschiede: Beim DDR-Original bestand die Schokoladen-Schicht nicht aus Sahne oder Kuvertüre, sondern aus Kakaopulver und Kokosfett (natürlich nur das von OTHÜNA). Kokosfett und Kakaopulver waren einfacher und günstiger zu bekommen als Kuvertüre, Schokolade oder Kakaobutter, die in Westdeutschland im Kalten Hund landeten.

Auch außerhalb Deutschlands gibt es ähnliche Schichtkuchen aus Keksen und einer Schokoladen- oder Kakao-Fett-Masse, zum Beispiel in Italien, Griechenland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Großbritannien und der Schweiz.

Wie beliebt der Kalte Hund noch heute ist, zeigt dieser Weltrekord aus dem Landkreis Greiz: Im Oktober 2019 schichteten in Ronneburg 50 Kinder und 50 weitere Helfer aus 93.000 Keksen einen 994,9 Meter langen Kalten Hund und schmolzen dafür mehr als 1,5 Tonnen Schokolade. Damit lösten sie den bisherigen Rekord von 734,8 Metern ab, den Berliner Schüler im Jahr 2017 aufgestellt hatten.

Qualitätsmargarine aus Gera

Jeder kennt die Margarine-Würfel aus dem Kühlregal oder dem eigenen Kühlschrank. Schon Oma setzte auf die Margarine aus Gera und hat man sich einmal für Sanna, Sonja oder Marina entschieden, wechselt man auch nicht mehr: Die Margarine von OTHÜNA hat Tradition.

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Woher kommt eigentlich der Name?

Der fertig gestapelte Kalte Hund kühlt im Kühlschrank aus und wird bei den kalten Temperaturen fest. Beim Essen schmilzt das Kokosfett dann auf der Zunge und erzeugt dabei einen kühlenden Effekt – was schonmal das Kalt im Namen erklärt. Denselben Trick nutzt übrigens auch Eiskonfekt!

Den Namen Kalter Hund gab es schon im Ersten Weltkrieg – also bevor Bahlsen den Kühlschrank-Kuchen erfand. Stattdessen wurde eine im Militär verbreitete Mahlzeit aus Brot, Kaffee und Zucker so genannt.

Und der Hund? Er könnte von den sogenannten Hunten aus dem Bergbau stammen. Diese kastenförmigen Wagen transportierten früher Material aus dem Bergwerk. Ihre Form ähnelt der Kastenform, in der der Kuchen gestapelt wird. Der alternative Name Kalte Schnauze bezieht sich dagegen auf die Oberfläche des Kuchens, die angeblich an die Nase eines Hundes erinnern soll.

Eiskonfekt einfach selbst gemacht

Es sieht aus wie Schokolade und trägt das Eis sogar im Namen, ist aber wesentlich weicher als Schokolade und enthält auch gar kein Eis: Die beliebte Süßigkeit aus Kindheitstagen ist überraschend verwirrend und wird deshalb auch nur in kleinen Stücken verkauft, damit man sie nicht aus Versehen mit Schokolade verwechseln kann. Woraus genau Eiskonfekt besteht, wie es zu seinem Namen kam und wie Du es ganz einfach selbst herstellen kannst, verraten wir Dir in diesem Beitrag.

zum Rezept
  • Zubereitung: 20 Min
Zutaten für eine Kastenform:
  • 300 g Kokosfett von OTHÜNA
  • 2 sehr frische Eier
  • 125 g Puderzucker
  • 50 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 1 Packung Butterkekse

Zubereitung

Lege die Kastenform gründlich mit Klarsichtfolie oder Backpapier aus oder benutze alternativ einfach eine Form aus Silikon.

Schmelze das Kokosfett in einem kleinen Topf bei niedriger Stufe und lasse es etwas abkühlen. Schlage währenddessen Eier, Puderzucker und Kakaopulver cremig auf und rühre das abgekühlte Kokosfett dann nach und nach unter. Falls Du magst, kannst Du die Kakao-Masse auch noch verfeinern – zum Beispiel mit 1 TL löslichen Kaffee, 1 TL Zimt oder 1 EL Rum.

Bedecke den Boden der Kastenform mit einer dünnen Schicht der Kakao-Masse, lege eine Schicht Butterkekse darauf und wiederhole das Ganze, bis die Masse und Kekse aufgebraucht sind. Am besten lässt Du beim Auslegen der Kekse einen kleinen Abstand zum Rand, sonst schauen sie später aus der Schokoladenmasse heraus.

Stelle den Kuchen nun mindestens vier Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Zum Servieren hebst Du ihn vorsichtig aus der Form und ziehst die Folie oder das Backpapier ab. Lässt sich der Kalte Hund nur schwer herausheben oder anschneiden, hilft es, ihn ein paar Minuten bei Raumtemperatur stehen zu lassen oder ein scharfes Messer kurz in warmem Wasser zu erwärmen und abzutrocknen. Profis greifen auch gern zum Elektromesser 😉

Nach dem Servieren solltest Du den Kuchen am besten so schnell wie möglich wieder in den Kühlschrank stellen – einerseits schmilzt er sonst schnell, andererseits stecken in der Kakao-Masse rohe Eier. Salmonellengefahr! Im Kühlschrank hält sich der Kalte Hund etwa vier Tage. Er lässt sich aber auch hervorragend einfrieren: Schneide den Kuchen dafür vor dem Einfrieren in Scheiben und trenne die Schichten mit Backpapier voneinander. So kannst Du Dir später einzelne Stücke direkt aus dem Tiefkühler holen.

Drei Kuchen mit einem Funken Magie ✨

Aufgepasst, jetzt wird es zauberhaft in der Küche: Diese drei Kuchen sorgen für ziemliche Überraschung! Auf dem Thüringer Mooskuchen verwandelt sich der Kaffee in Moos, der Prophetenkuchen schlägt Blasen und Wellen und beim Zauberkuchen werden aus einem Teig plötzlich drei Schichten. Welche Geheimnisse dahinterstecken und wie Du die Kuchen zuhause nachbacken kannst, verraten wir Dir in diesem Beitrag 🪄

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