Während das Kartoffelbrot heute eine hervorragende Möglichkeit bietet, um Kartoffelreste vom Vortag aufzubrauchen, war es in den letzten Jahrhunderten eine gute Wahl für Zeiten, in denen die Getreideernte schlecht, die Kartoffelernte aber gut war. Schließlich gilt die Kartoffel als wichtiges Grundnahrungsmittel und ernährte die Bevölkerung gerade auch in schwierigen Zeiten. Außerdem hält sich das Kartoffelbrot etwas länger als reines Getreidebrot.
- Zubereitung: 150 Min
- ½ Würfel Hefe
- 1 TL Zucker
- 175 ml Vollmilch von Dittersdorfer Milch
- 300 g Mehl
- 300 g Kartoffeln (mehlig kochend)
- 50 g Landbutter von Dittersdorfer Milch
- 2 TL Salz
Zubereitung
Zuerst bereitest Du den Vorteig vor. Dafür zerkrümelst Du die Hefe und rührst sie mit dem Zucker flüssig. Rühre sie dann in 75 ml lauwarme Milch ein und vermenge die Hefe-Milch mit dem Mehl. Decke den Vorteig ab und lasse ihn mindestens 30 Minuten lang gehen.
In der Zwischenzeit kochst Du die Kartoffeln ungeschält in Salzwasser etwa 20 Minuten lang gar. Schrecke sie danach ab, schäle sie und lasse sie etwas abkühlen.
Fette eine Kastenform ein und bestäube sie mit Mehl.
Gib die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse und verknete sie mit dem Vorteig, der restlichen Milch, Butter und Salz gründlich zu einem Teig. Fülle den Teig in die Kastenform und lasse ihn etwa eine Stunde lang abgedeckt gehen.
Vor dem Backen bestreichst Du den Teig in der Form mit etwas Milch. Backe das Brot dann im vorgeheizten Ofen bei 180° C (Ober-/Unterhitze) etwa 35 bis 45 Minuten lang.
Nachdem das Brot leicht abgekühlt ist, stürzt Du es vorsichtig aus der Form. Lasse das Brot auf einem Gitter abkühlen.
Für zusätzliche Aromen kannst Du 1 EL Kümmel, Brotgewürz oder fein gehackte, frische Kräuter wie Rosmarin mit in den Teig geben.

