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Brot, das sich von selbst teilt

Zupfbrot mit Kräuterbutter

In der Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai sollen Kräuter besondere Kräfte entfalten – und tatsächlich gibt es kaum einen besseren Anlass, um zu schauen, was der Garten gerade so hergibt. Denn falls Du frische Wildkräuter findest, kannst Du sie direkt in dieses Zupfbrot stecken!
Unser Zupfbrot ist ein ideales Mitbringsel für den Tanz in den Mai, einen Grillabend oder Partybuffets, denn es ist von Grund auf für‘s Teilen gemacht: einfach ein Stück Brot rausziehen, weitergeben und genießen.

Zupfbrot besteht eigentlich aus einem ganz normalen, mit Kräuterbutter und Käse geschichtetem Hefeteig. Was es besonders macht, ist die Technik: Der ausgerollte Teig wird in Bahnen geschnitten, gestapelt, in Quadrate geteilt und dann hochkant in eine Kastenform geschichtet. Im Ofen backt das Ganze dann zu einem fluffigen, wellenförmigen Laib zusammen, der aussieht, als würde er nur darauf warten, auseinandergezupft zu werden. Denn für dieses Brot brauchst Du kein Messer oder Schneidebrett– einfach ein Stück rausziehen und genießen. Und bestrichen mit Kräuterbutter und Käse ist es auch schon!

Der Ursprung guten Geschmacks

Gute Kräuter und Gewürze sind in der Küche das A und O. Gerichte schmecken mit guten Kräutern und Gewürzen nicht nur reicher und vielfältiger, sondern brauchen auch weniger Salz.
Was genau ein gutes Gewürz eigentlich auszeichnet, wie Du Kräuter am besten lagern kannst und welche Gewürze und Kräuter in der Thüringer Küche nicht fehlen dürfen, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Zubereitung: 165 Min
für den Hefeteig:
  • 50 g Backstolz–Margarine von OTHÜNA
  • 250 ml Vollmilch von Dittersdorfer Milch
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 500 g Mehl
  • 1 ½ TL Salz
  • 1 Ei
für die Füllung:
  • 1 Bund frische Kräuter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 125 g weiche Backstolz-Margarine von OTHÜNA
  • Salz & Pfeffer
  • 100 g Butterkäse von Dittersdorfer Milch

Zubereitung

Schmelze die Margarine für den Hefeteig bei niedriger Temperatur auf dem Herd oder in der Mikrowelle. Rühre dann die Milch ein und löse die Hefe darin auf.

Gib Mehl, Salz und das Ei in eine Schüssel, gieße die Butter-Milch-Mischung dazu und verknete alles etwa 5 Minuten lang zu einem glatten Teig. Forme den Teig zu einer Kugel, decke ihn ab und lasse ihn an einem warmen Ort 45 bis 60 Minuten gehen, bis er sich verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit bereitest Du die Kräuterbutter zu. Dafür hackst Du die Kräuter fein, schälst und presst den Knoblauch, vermengst beides mit der weichen Margarine und schmeckst die Kräuterbutter mit Salz und Pfeffer ab. Anschließend reibst Du den Butterkäse fein.

Knete den gegangenen Hefeteig kurz gut durch und rolle ihn dann auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck von etwa 30 × 45 cm aus. Verstreiche die Kräuterbutter gleichmäßig darauf und streue den fein geriebenen Butterkäse darüber. Nun schneidest Du den Teig quer in fünf Bahnen (à ca. 6 cm). Staple die Bahnen übereinander und schneide sie dann in sechs Quadrate. Lege diese in eine gefettete, hochkant aufgestellte Kastenform übereinander. Decke dann die Form ab und lasse das Zupfbrot nochmal 30 Minuten ruhen.

Nun backst Du das Zupfbrot im auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen 35 bis 40 Minuten lang. Falls das Brot zu dunkel werden sollte, kannst die Form in den letzten 10 bis 15 Minuten mit Alufolie abdecken. Lasse das Zupfbrot anschließend auskühlen, bevor Du es vorsichtig aus der Form stürzt.

Rezepte für den Tanz in den Mai

Ein Glas Maibowle mit Minze, Limettenspalten und Eiswürfeln
Klassische Maibowle
Waldmeister-Wackelpudding
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