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Omas Klassiker

Deftiger Linseneintopf

Tellerlinsen, Suppengrün, Kartoffeln, Speck und Bockwurst – viel mehr braucht es nicht für einen richtig guten Linseneintopf. Die braunen Linsen platzen beim Kochen auf und machen den Eintopf nicht nur schön sämig, sondern verleihen ihm auch seinen kräftigen Geschmack. Das Beste: Der Eintopf lässt sich perfekt vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser. Und auch einfrieren ist kein Problem!

Linsen wurden schon vor 9.000 Jahren im Iran angebaut und waren ein Grundnahrungsmittel im Alten Ägypten. Seit jeher sind sie wichtiger Eiweißlieferant – vor allem für ärmere Bevölkerungsschichten. Heute werden sie vor allem in Indien, aber auch in Kanada, Australien und der Türkei angebaut. Die Ernte ist aufwendig: In jeder Schote stecken nur zwei Linsen und die Pflanzen brauchen andere Gewächse als Stütze. Trotzdem lohnt es sich, denn Linsen haben die höchste Nährstoffdichte von allen Hülsenfrüchten!

Für unseren Thüringer Linseneintopf greifen wir am liebsten zu Schinkenspeck von Thüringer Landstolz und der Bockwurst von der Erfurter Fleischerei Zitzmann. Der Kräuter-Essig von BORN darf beim Abschmecken am Ende auf keinen Fall fehlen!

Falls Du lieber auf Fleisch verzichten möchtest, findest Du mit dem Linseneintopf von Nabio eine bio-vegane Alternative, die trotzdem wie selbstgekocht schmeckt. Der Eintopf steckt voller Gemüse und anderer guter, schonend verarbeiteter Zutaten wie Kartoffeln, Möhren, Sellerie, Petersilie, Kurkuma, Knoblauch und Muskatnuss.

Wie Bohnen, Linsen & Co. unsere Ernährung verändern

Bohnen, Erbsen, Linsen – was heute als vegane Proteinbombe gefeiert wird, war schon in der Steinzeit hoch im Kurs. Hülsenfrüchte gehören zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt und bildeten in der Antike sogar eines der wichtigsten Standbeine der Landwirtschaft. Später galten sie als Arme-Leute-Essen, doch mittlerweile feiern sie ihr Comeback als Klimaretter, pflanzliche Eiweißquelle und kulinarisches Multitalent der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

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  • Zubereitung: 60 Min
  • Für 4 Personen
Zutaten für den Eintopf:
  • 250 g Tellerlinsen
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Schinkenspeck von Thüringer Landstolz
  • 1 Bund Suppengrün (Möhre, Knollensellerie, Lauch, Petersilie)
  • 1 l Gemüsebrühe
  • ½ EL gerebelter Majoran

 

  • 2 Lorbeerblätter
  • 350 g Kartoffeln
  • 150 g Bockwurst von der Fleischerei Zitzmann
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Kräuter-Essig von BORN
  • ½ TL Zucker

Zubereitung

Weiche die Tellerlinsen 6 Stunden in der dreifachen Menge Wasser ein. Schütte das Einweichwasser danach weg und spüle die Linsen in einem Sieb ab.

Schneide eine geschälte Zwiebel und den Speck in kleine Würfel. Lasse den Speck in einem großen Topf aus und brate die Zwiebel kurz mit an, bis sie glasig wird.

Schäle die Möhre und den Knollensellerie. Schneide beides in grobe Würfel und den Lauch in Ringe.

Gieße die Brühe zu dem Speck und der Zwiebel vorsichtig mit in den Topf und bring sie zum Kochen. Gib Linsen, Möhre, Lauch, Majoran und Lorbeerblätter hinzu und lasse alles etwa 20 Minuten sanft köcheln.

Schäle währenddessen die Kartoffeln und würfle sie grob. Gib sie mit in den Topf und lasse den Eintopf weitere 10 bis 20 Minuten garen, bis die Kartoffeln gar sind.

Schneide die Bockwurst in Stücke. Gib sie mit in den Topf und koche den Eintopf ein letztes Mal auf. Jetzt schmeckst Du ihn mit Salz, Pfeffer, Essig und Zucker ab.

Entferne die Lorbeerblätter und serviere den Linseneintopf mit etwas frisch gehackter Petersilie.

Die Essenz deutscher Suppenkultur

Eine gute Suppe schmeckt etwas süß, ein klein wenig scharf und auf jeden Fall sehr würzig. Dafür sorgen Möhren, Lauch, Knollensellerie und Petersilie. Diese vier Komponenten ergeben zusammen eine perfekte Grundwürze und gelten als unverzichtbare Geschmacksträger für aromatische Suppen und Eintöpfe, aber auch als Beilage für andere Gerichte.

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