Work in Jena
  • regional
  • köstlich
  • nachhaltig
  • vertraut
  • festlich

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15. März 2021 by Elisa Gelmroth 2 Kommentare

Schon lange wollte er „gute Nahrung“ produzieren. So erfand Oskar Kompa 1952 die sogenannte Leichtkostwaffel – die ältere Schwester von unserem heutigen Filinchen, das etwa vier Jahre später das Licht der Waffelbacköfen erblickte. 1958 gab Oskar Kompa seiner Firma einen neuen Namen mit Fokus auf sein Ziel der „guten Nahrung“: GUTENA. Nur wenig später wurde GUTENA verstaatlicht. Oskar Kompa ging in den Westen, die Firma produzierte nun ausschließlich Diabetikernahrung. Filinchen waren nun heißbegehrt und kaum zu haben, obwohl täglich 24.000 Filinchenpackungen produziert wurden.

Zwei belegte Filinchen-Scheiben und ein Glas Limonade

Lust auf Filinchen?

Unser Frühlingsfrühstück ist nicht nur schnell zubereitet , sondern bereitet Dich auch erfrischend auf den Tag vor!

zum Rezept

Nach der Wende stand es für GUTENA kurz vor dem Aus. Die Produkte wurden im Westen nicht verkauft, außerdem konnte die alte DDR-Papierverpackung mit den hochglänzenden Knäckebrot-Verpackungen nicht mithalten. Eine Marketingfirma half ihnen aus der Krise heraus: GUTENA wurde auf den Verpackungen nun zu Filinchen und die Firma zog aus Apolda an den Stadtrand, um mehr Platz für Modernisierungs- und notwendige Hygienemaßnahmen zu haben. Heute werden täglich 70.000 bis 80.000 Filinchen-Päckchen produziert. Neben eiweißreichen, glutenfreien, kohlenhydratreduzierten oder Bio-Versionen gibt es auch süße Varianten – zum Beispiel mit Viba-Nougat.

Karte mit dem Standort von Filinchen

Filinchen

Filinchen-Logo

GUTENA Nahrungsmittel GmbH
Über dem Dieterstedter Bache 10
99510 Apolda

www.filinchen.de
info@filinchen.de

 

Kategorie: Firmenportrait, Mittelthüringen

11. März 2021 by Elisa Gelmroth 1 Kommentar

Die Helden in diesem einfachen Rezept sind definitiv das Bärlauch-Öl, frisch geriebener Muskatnuss und köstlicher Blauschimmelkäse, die perfekt miteinander harmonieren. Mit ein wenig Schäl-Hilfe ist der Auflauf auch ruck-zuck im Ofen und genau die richtige Stärkung nach den ersten Frühlingstagen an der frischen Luft.

  • Zubereitung: 90 Min
  • Für 4 Personen
Zutaten für den Kartoffel-Spinat-Auflauf
  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g frischer Blattspinat
  • 1 EL Bärlauch-Öl von der Erfurter Ölmühle
  • Salz und Pfeffer

 

  • geriebene Muskatnuss
  • 200 ml Schlagsahne
  • 125 ml Milch
  • 100 g Blauschimmelkäse
  • 50 g geriebener Gouda

Zubereitung

Gare die Kartoffeln in kochendem Wasser etwa 15 Minuten lang. In der Zwischenzeit schälst du die Zwiebel und die Knoblauchzehe und schneidest beides in kleine Würfel. Wasche den Spinat gründlich. Erhitze das Bärlauch-Öl in einem Topf und dünste die Zwiebeln und den Knoblauch darin an. Gib den Spinat dazu und lasse ihn zusammenfallen. Dann würzt Du ihn mit Salz, Pfeffer und Muskat. Lasse den Spinat etwas abkühlen.

Gieße die Kartoffeln ab und ziehe die Schale ab. Sobald sie etwas abgekühlt sind, kannst Du sie in Scheiben schneiden. Schichte sie mit dem Spinat in eine große Auflaufform.

Heize den Backofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vor.

Verrühre die Sahne, Milch und den Blauschimmelkäse miteinander und würze die Creme mit Salz und Pfeffer. Gieße sie über das Gemüse.

Backe den Auflauf etwa 15 Minuten lang. Nimm ihn kurz aus dem Ofen und streue den Gouda darüber. Anschließend lässt Du ihn noch weitere 15 Minuten lang backen, bis er fertig ist.

Guten Appetit!

Das hat jetzt Saison: Kartoffeln

Kategorie: Kochen, Rezept, Saisonales

8. März 2021 by Elisa Gelmroth 2 Kommentare

HERZGUT gibt es mittlerweile seit über 100 Jahren. Die Molkerei ist eine der traditionsreichsten Molkereien in Deutschland und verarbeitet jedes Jahr über 50.000 Tonnen Rohmilch zu Milch, Butter, Sahne, Joghurt und Käse. Besonders beliebt sind die Steinpilzbutter, die mit essbaren Blüten verfeinerten Weichkäsesorten und vor allem die vielfältigen Jahreszeiten-Joghurts: Ob zum Beispiel Ananas-Zabaione im Frühling, Pfirsich-Pistazie im Sommer, Aprikose-Sanddorn im Herbst oder Bratapfel-Strudel im Winter – die zahlreichen Sorten schmecken in jeder Saison verlockend!

Die Joghurts sind übrigens bereits seit über 20 Jahren ein wichtiges Produkt von HERZGUT: Im Jahr 1998 schaffte es die Molkerei mithilfe ihres Joghurts in das Guinness-Buch der Rekorde. Dafür produzierte sie den größten Joghurtbecher der Welt, in den 100 Liter Fruchtjoghurt gefüllt wurden.


Gebäude der Molkerei HERZGUT

Zugegeben: HERZGUT kennt nicht jede der vielen Kühe bei ihrem Namen, auch wenn für einige von ihnen eine Patenschaft übernommen werden kann. Dafür kennt die Molkerei jeden ihrer Bauern persönlich. 23 Hofbetriebe, die in einem Umkreis von 50 Kilometern um HERZGUT liegen, beliefern die Molkerei täglich mit Milch. Das sorgt nicht nur für einen besseren Geschmack und frische Qualität, sondern trägt auch zum Schutz der Umwelt bei.

Nachhaltigkeit ist der Molkerei ein Herzensanliegen. Deshalb setzt sie auf Regionalität, Bio-Produkte und umweltschonende Verpackungen oder gar Glaspfandsysteme für Trinkmilch im Laden der Molkerei. Hier gibt es neben klassischen sowie einzigartigen Produkten mit Herz auch weitere Spezialitäten aus der Region – und wenn bei HERZGUT gebuttert wird, findet man hier sogar die frische Butter direkt vom Strang!

Karte mit dem Standort der Molkerei HERZGUT

Molkerei HERZGUT

HERZGUT-Logo

HERZGUT Landmolkerei eG
Blankenburger Straße 18
07407 Rudolstadt

www.herzgut.de
info@herzgut.de

Kategorie: Firmenportrait, Ostthüringen

4. März 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Mitten im grauen Winter locken uns leuchtend blaue Heidelbeeren und versprechen uns einen Hauch von Sommer. Der Genuss fällt meist aber enttäuschend aus: Die Heidelbeeren schmecken nach kaum etwas – und erst recht nicht nach Sommer. Noch dazu haben die Heidelbeeren kaum Vitamine und einen langen Flug hinter sich.

Obst und Gemüse findet außerhalb der Saison nur über lange Importstrecken aus Regionen, in denen häufig sogar Wassermangel herrscht, in unsere Supermärkte. Lange Importstrecken bedeuten automatisch hohe Emissionen und so einen schädlichen Einfluss auf das Klima. Außerdem werden importiertes Obst und Gemüse wegen der langen Transportdauer oft nicht reif geerntet. Da viele Früchte nach dem Pflücken aber nicht mehr nachreifen, kommen sie schließlich unreif und geschmacksarm in den Auslagen vom Supermarkt an.


Nur 20 % der Früchte im Supermarkt kommen aus Deutschland,
beim Gemüse sind es immerhin 37 %. Nationaler Spitzenrenner ist der Kohl:
Etwa 90 % vom Supermarkt-Kohl stammen von hier.


Saisonales Obst und Gemüse

Saisonales Obst und Gemüse ist umweltfreundlich, frisch, gesund, vielfältig und günstig. Es kann direkt vom Feld, aus dem ungeheizten Gewächshaus oder aus der Lagerhalle kommen. Im Winter gibt es eher gelagerte, im Sommer frische Ware.

Saisonales Obst und Gemüse kommt oft direkt aus der Region und dadurch frisch vom Feld auf den Tisch. Ganz nebenbei kaufst Du also nicht nur saisonal, sondern auch regional ein und unterstützt regionale Unternehmen. Aber Achtung: Nicht jedes Lebensmittel, das gerade Saison hat, kommt automatisch aus der Region! Oft werden zum Beispiel neben deutschen Tomaten auch spanische angeboten, die jedoch nicht die gleichen Vorteile garantieren wie die regionalen Tomaten.

Darüber hinaus braucht Obst und Gemüse, das außerhalb der Saison angebaut wird, oft beheizte Gewächshäuser, um trotz Lichtmangel wachsen zu können. Das benötigt viel Energie und stößt zum Teil das bis 30-fache an klimaschädlichen Gasen aus als der Freilandaufbau, obwohl gleichzeitig Aromen, Vitamine und der Duft verloren gehen. Außerdem müssen, um das Pflanzenwachstum garantieren zu können, Dünger und Pestizide stärker eingesetzt werden. Dadurch bleiben auch mehr Rückstände dieser Mittel im Obst und Gemüse enthalten.

Saisonales Obst und Gemüse ist also vor allem umweltfreundlich, frisch und gesund, aber auch vielfältiger und günstiger als gedacht: Da es während der Saison sogar zu einem Überangebot der Lebensmittel kommen kann, werden das Obst und Gemüse dementsprechend billiger. Und durch das abwechselnde Angebot von verschiedenem Obst und Gemüse kannst Du ganz einfach neue Sorten entdecken und einen bewussteren Genuss entwickeln: Dadurch, dass Rhabarber, Spargel oder Pfirsich nur noch in wenigen Monaten im Jahr auf dem Einkaufszettel stehen, schätzen wir Obst und Gemüse automatisch mehr wert und lernen auch, Verzicht zu üben.

Kategorie: Saisonales

9. Februar 2021 by Elisa Gelmroth 1 Kommentar

Die größte Kuhglocke der Welt

Diese Glocke ist zwar sehr beeindruckend, sollte aber keine Kuh tragen: Die größe Kuhglocke der Welt hängt in Kleinschmalkalden bei Floh-Seligenthal, ist inklusive der Aufhängung über drei Meter hoch und 920 Kilo schwer. Allein der Klöppel wiegt 25 Kilo! Hergestellt hat die Kuhglocke, die aus 37 Einzelteilen besteht, die ortsansässige Firma Venter-Glocken GmbH.

Der schwerste Kartoffelkloß der Welt

Der schwerste Kartoffelkloß der Welt ist von Heichelheimer und war so schwer, dass er mit einem Kran bewegt werden musste. Insgesamt brachte der Koloss 365 Kilo auf die Waage, als er am 1. Mai 2010 in Jena der Welt präsentiert und auf dem Marktplatz gekocht und anschließend verteilt wurde. Acht Stunden lang zog die Kugel aus rohen und gekochten Kartoffeln in heißem Wasser in einem speziell angefertigtem „Topf“ aus feuerfestem Jenaer Glas, bis er den Schaulustigen mit Soße serviert und innerhalb von 20 Minuten aufgegessen wurde.

Die größte Nougatstange der Welt

Was ergeben 15.000 Viba-Nougatstangen von Viba? Eine drei Meter lange Nougatstange mit einem Gewicht von 750 Kilo und einem Durchmesser von 50 cm. Die größte Nougatstange der Welt wurde im Jahr 2000 von Viba produziert und auf dem Schmalkalder Altstadtfest feierlich präsentiert. Wer würde daran nicht gerne knabbern?

Das größte Kreidepflasterbild der Welt

Mathestunden können sehr langweilig sein. Diese war es aber bestimmt nicht: Am 5. Juni 2009 malten etwa 5.000 Schülerinnen und Schüler, unterstützt von einigen Studierenden und Neugierigen, auf der Schnellstraße zwischen Jena-Zentrum und Lobeda 2.500 Mathe-Motive auf den Asphalt. Die dreistündige Arbeit ergab schließlich ein 5 Kilometer langes Mathebuch. Die Vorbereitung der Weltrekord-Aktion hatte zuvor ein Jahr in Anspruch genommen und wurde vor allem von dem Jenaer Mathelehrer Uwe Förster organisiert. Neben dem Aufstellen eines Weltrekords sollte dadurch vor allem die Schulsolidarität gefördert werden.

Kategorie: Handwerk, Innovation

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