Work in Jena
  • regional
  • köstlich
  • nachhaltig
  • vertraut
  • festlich

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15. Dezember 2021 by Elisa Gelmroth 2 Kommentare

Als Gönnataler sich vor 30 Jahren in Altengönna niederließ und mit der Aufzucht von Puten begann, kannte so gut wie niemand Putenfleisch. Dem Unternehmen gelang es, sich mithilfe hoher Fleischqualität ohne Antibiotika, selbst angebautem Futter und Direktvermarktung einen Namen zu machen. Die Firmenphilosophie – Aufzucht, Schlachtung und Veredelung aus einer Hand – tat ihr übriges. Hier erfährst Du mehr darüber, warum regionale Wertschöpfungsketten wichtig für uns alle sind.

Heute hat Gönnataler nicht nur Fachgeschäfte in Jena, Weimar und Gotha, sondern auch einige Verkaufsfahrzeuge und sogar einen Party-Service. Auch das Angebot von Gönnataler ist in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen. Mittlerweile setzt das Unternehmen nicht nur auf Pute, sondern auch auf Gänse. Besonders beliebt sind die hochwertigen Weihnachtsgänse, die ab einem Alter von acht Wochen ausschließlich auf den Weiden Altengönnas leben und so mit viel Bewegung, gutem Futter und frischem Wasser aufwachsen.

Weihnachtsgänse von Gönnataler

Ein köstlicher Gänsebraten ist für das traditionelle Weihnachtsmenü das A und O. Die Gans kaufen wir natürlich bei Gönnataler.

zum Rezept für unser Weihnachtsmenü

Neben Puten und Gänsen hat Gönnataler auch einheimisches Wild wie Reh, Wildschwein, Rot- oder Damwild aus Thüringer Wald und Flur im Angebot. Die Tiere werden vom Jäger geschossen, von einem Tierarzt geprüft und erst dann von Gönnataler zu Braten und Wurst veredelt. Das Besondere an Wildfleisch: Es hat wenig Fett, dafür aber viele Vitamine, Mineralstoffe und Proteine.

Und noch etwas hat Gönnataler zu bieten: Abseits von Geflügel und Wild fusionierte das Unternehmen im Jahr 2015 mit Buffet:ok. Buffet:ok ist heute eine Abteilung in der Gönnataler Putenspezialitäten GmbH und hat den Anspruch, zu guten Lebensmitteln zurückzukehren und Mikrowellen-Fertiggerichte hinter sich zu lassen – sowohl bei Familienfeiern als auch bei Meetings. So kann man bei Buffet:ok nicht nur gesundes, frisches, selbstgemachtes und bezahlbares Bio-Mittagessen für Firmen oder Kindergärten bestellen, sondern auch Bio-Kisten für den privaten Gebrauch.

Gönnataler Putenspezialitäten GmbH

Gönnabach 2
07778 Altengönna

www.goennataler.de
info@goennataler.de

Kategorie: Firmenportrait, Mittelthüringen

8. Dezember 2021 by Elisa Gelmroth 3 Kommentare

Schon im 18. Jahrhundert ließen die Herzöge von Sachsen-Anhalt in Heichelheim Kartoffeln anbauen. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Heichelheim hat sich als zentraler Kartoffelstandort in Thüringen etabliert. Verantwortlich ist dafür nicht nur der lehmhaltige Boden, der perfekt für den Kartoffelanbau geeignet ist, sondern auch die Thüringer Kloßmanufaktur Heichelheimer der Feinfrost-Firma ABLIG – der übrigens auch die Marke HEXEN-Eis gehört.

zum Portrait von HEXEN-Eis

Seit dem Jahr 1972 wird in der kleinen Gemeinde nördlich von Weimar Kloßmasse produziert, seit den 90er Jahren auch tiefgekühlte Kartoffelpuffer und fertig geformte TK-Klöße. Heichelheimer hat sich in diesem Zusammenhang nicht nur als traditioneller Vorreiter einen Namen gemacht: Die Marke überrascht immer wieder mit innovativen Einfällen. Noch vor der Jahrtausendwende organisierte Heichelheimer ein Kartoffelfest und eröffnete die Thüringer Kloß-Welt, in der unter anderem ein Museum inklusive Werksverkauf von Jung und Alt erkundet werden können.

Kartoffelklöße von Heichelheimer

Originale Thüringer Klöße sind beim traditionellen Weihnachtsmenü viel mehr als eine bloße Beilage: Sie halten den Traum aus Braten, Rotkohl und Soße zusammen. Die Klöße – egal ob schon fertig geformt oder als Kloßmasse – kaufen wir natürlich bei Heichelheimer.

zum Rezept für unser Weihnachtsmenü

Im Jahr 2010 übertraf ABLIG seine Innovationsbereitschaft schließlich selbst: Aus über 600 kg Kartoffeln bereitete die Kloßmanufaktur aus Heichelheim auf dem Jenaer Marktplatz den mit 365 kg schwersten und damit weltgrößten Thüringer Kloß zu, den im Anschluss daran die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer probieren konnten. Hier kannst Du noch mehr über diesen und andere Thüringer Guinness-Rekorde erfahren.

Doch nicht nur in Bezug auf das Marketing glänzt Heichelheimer immer wieder mit neuen Ideen. Auch die Produktpalette wird stets erweitert: Abgesehen von Klößen, Kloßmasse und Kartoffelpuffern bietet die Marke auch kreative Formen der Klassiker wie Meerrettich-Klöße, Wickel-Klöße oder sogar Kloß-Pommes an.

Neben diesem Zusammenspiel von Tradition und Innovation zeichnet sich die Marke aus Heichelheim auch durch eine außerordentliche Regionalität aus. So kennen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kloßmanufaktur nicht nur die Thüringer Landwirte, die sie beliefern, persönlich, sondern sogar die Namen der Kartoffelfelder, die Kartoffelsorten und den „Kartoffelweg“, also den Weg, den die Kartoffeln vom jeweiligen Landwirt bis nach Heichelheim zurücklegen. Diese Rückverfolgbarkeit ist auch auf den Verpackungen der Heichelheimer-Produkte sichtbar und sorgt für ein Produkte, die nicht nur innovativ und traditionell zugleich, sondern noch dazu nachhaltig und regional sind. Hier erfährst Du mehr darüber, warum regionale Wertschöpfungsketten wichtig für uns alle sind.

Eine Packung Echte Thüringer Kloß-Pommes
Karte mit dem Standort von ABLIG

Heichelheimer

Logo von Heichelheimer

 

ABLIG Feinfrost GmbH
An der Kloßmanufaktur 1
99439 Heichelheim Am Ettersberg

www.heichelheimer.de
ablig@ablig.de

Neben Heichelheimer gehören auch die Marken HEXEN-Eis, Schneemann und Wartburger zu ABLIG.

Kategorie: Firmenportrait, Lebensmittel, Mittelthüringen

6. Dezember 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Wir garen unsere Gans bei Niedrigtemperatur direkt auf dem Rost – das gart den Braten gleichmäßig, macht das Fleisch besonders zart und die Haut schön knusprig und braun. Füllen tun wir unseren Braten ausschließlich mit Beifuß, um unserem Magen etwas Gutes zu tun: Beifuß macht die Gans bekömmlicher.

Sobald die Gans im Ofen ist, kann es den Klößen an den Kragen gehen. Sobald Du die Klöße fertig gerollt hast, kannst Du einen flachen Teller nehmen und ein feuchtes Geschirrtuch darauflegen. Lege die Klöße auf das Tuch, schlage es über die Klöße und stelle sie in den Kühlschrank. Später kannst Du dann das Wasser ansetzen und die Klöße zeitlich passend so hineingeben, dass sie fertig gezogen sind, sobald die Gans aus dem Ofen kann.

Der Rotkohl ist relativ leicht und schnell gemacht und lässt sich hervorragend am Tag zuvor vorbereiten. So kann der Kohl noch durchziehen, schmeckt am nächsten Tag noch besser und braucht nur noch aufgewärmt werden, während die Gans ihre letzten Minuten im Ofen verbringt.

  • Zubereitung: 500 Min
  • Für 6 Personen
Zutaten für den Gänsebraten:
  • 1 Gans von Gönnataler (etwa 4 kg)
  • Salz, Pfeffer
  • Beifuß
  • ggf. 100 ml Orangensaft
  • ggf. 3 EL Honig
  • 650 ml Gemüsebrühe
  • 2 kleine Äpfel
  • 2 Zwiebeln
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • Speisestärke oder Soßenbinder
Zutaten für die Klöße:
  • 2 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 2 Brötchen vom Vortag
  • 2 EL Landbutter von Dittersdorfer Milch
  • 1 TL Salz
  • Prise Muskat

 

Ist Deine Gans tiefgekühlt, solltest Du sie bereits zwei Tage vor der eigentlichen Zubereitung im Kühlschrank auftauen. Lasse sie dabei einfach in ihrer (unbeschädigten!) Verpackung.

Zutaten für den Rotkohl:
  • 1,5 kg Rotkohl
  • 2 saure Äpfel (Boskop)
  • 2 Zwiebeln
  • 3 EL Schmalz
  • 3 EL Zucker
  • 3 EL Apfelessig
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Zimtstange
  • 6 Nelken
  • 3 Wacholderbeeren
  • Salz

Zubereitung der Gans

Nimm die Gans einen Tag vor der eigentlichen Zubereitung aus der Verpackung. Entferne den Beutel mit den Innereien. Schneide sichtbares Fett und den Bürzel ab und ziehe gegebenenfalls Federkiele mithilfe einer Pinzette und einer leichten Drehbewegung aus der Haut. Wasche das Fleisch gründlich ab und tupfe es trocken.

Nun reibst Du die Gans von innen und außen großzügig mit Salz ein. Schiebe sie wieder in die Verpackung, verschließe sie und lasse die Gans bis zum nächsten Tag ziehen.

Schneide Äpfel und Zwiebeln in große Würfel.

Wasche das Salz ab und tupfe die Gans erneut trocken. Reibe die Gans nun innen und außen mit Gewürzen Deiner Wahl ein. Wir mögen es einfach und klassisch und greifen nur zu Salz, Pfeffer und Beifuß – aber auch Gewürze wie Majoran, Rosmarin, Muskatnuss oder Zimt sorgen für köstliche, neue Geschmacksnoten!

Nun füllst Du etwas Beifuß in die Gans und verschließt die Öffnung mit einem Schaschlikspieß oder mehreren Zahnstochern. Binde die Keulen und Flügel der Gans mit Küchengarn eng an den Körper der Gans.

Lege die Gans mit der Brust nach unten auf ein Ofenrost, das auf der zweituntersten Schiene liegt.

In eine Fettpfanne gibst Du nun die Gemüsebrühe sowie die gewürfelten Äpfel und Zwiebel. Schiebe die Fettpfanne in die unterste Schiene in den Ofen, sodass das Fett der Gans in die Fettpfanne tropfen kann.

Jetzt darf die Gans sechs Stunden lang bei 125° (Ober-/Unterhitze) garen. Nach der Hälfte der Zeit drehst Du sie vorsichtig um, sodass die Brust dann oben liegt.


Während die Gans gart, stichst Du die Haut der Gans ab und zu unter den Keulen und am Bürzel an. Unter der Haut hat die Gans eine dicke Fettschicht, die nur durch das Garen und Anstechen abfließen kann. Verletze beim Anstechen aber auf keinen Fall das Fleisch, sonst verliert die Gans ihre Saft! Übergieße außerdem die Gans regelmäßig mit dem Sud aus der Fettpfanne, so wird sie besonders saftig.


15 Minuten vor dem Ende der Garzeit verleihst Du der Gans den letzten Schliff: Bestreiche die Haut entweder mit kaltem Salzwasser oder einem Gemisch aus Orangensaft und Honig. Dann schaltest Du die Temperatur auf 250° hoch und die Grillfunktion hinzu. Lasse die Ofentür einen kleinen Spalt offen, damit der Dampf abziehen kann, und achte darauf, dass die Haut nicht zu dunkel wird. Übergossen wird die Gans jetzt nicht mehr.

Ob die Weihnachtsgans fertig ist, kannst Du testen, indem Du das Fleisch einstichst. Der austretende Saft sollte klar und das Fleisch weich sein.

Entferne die Flüssigkeit aus dem Bräter und schöpfe das Fett ab. Gib die „dünne“ Soße zusammen mit den Apfel- und Zwiebelstücken in einen Topf und püriere alles. Lasse die Soße aufkochen, schmecke sie mit Salz, Pfeffer und Lebkuchengewürz ab und binde sie anschließend, wenn nötig.


Zubereitung des Rotkohls

Zuerst entfernst Du die äußeren Blätter vom Rotkohl. Dann viertelst Du den Kohlkopf, entfernst den Strunk und schneidest oder hobelst den Rotkohl in feine Streifen. Das funktioniert am besten mit einer Reibe oder einem Brotmesser. Die Streifen sollten etwa 3 bis 5 mm breit sein – sind die Streifen zu dünn, kann der Kohl matschig werden, sind sie zu breit, dauert es sehr lange, bis sie weich werden.

Schäle die Äpfel und die Zwiebeln und schneide beides in kleine Würfel. Erhitze das Schmalz in einem sehr großen Topf und dünste darin die Apfel- und Zwiebelwürfel mit dem Zucker an.

Gib nun die Rotkohl-Streifen, Essig und kochende Gemüsebrühe dazu und rühre alles gut um.

Nun fehlen nur noch die Gewürze: Knicke die Lorbeerblätter in der Mitte und gib es zusammen mit der Zimtstange in den Topf. Fülle die Nelken und Wacholderbeeren in ein Tee-Ei, das sich nicht verfärben kann, oder in einen Teebeutel, den Du mit einer Schnur verschließt. Gib das Tee-Ei oder den Teebeutel mit in den Topf, rühre alles noch einmal um und lasse den Rotkohl dann mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze etwa 45 Minuten lang dünsten. Zwischendurch solltest Du ab und zu umrühren und eventuell etwas Wasser nachgießen.

Ist der Rotkohl nach der Garzeit noch zu fest, lässt Du ihn noch weiter dünsten. Kontrolliere alle fünf Minuten, ob er nun weich genug ist – zu lang und zu heiß sollte der Rotkohl nämlich nicht garen, sonst sinkt der Vitamingehalt.

Sobald er die von Dir gewünschte Festigkeit erreicht hat, entfernst Du alle Gewürze. Nun kannst Du den Rotkohl mit Salz und weiteren Zutaten Deiner Wahl abschmecken und ihm damit eine besondere Note verleihen. Für etwas mehr Säure empfehlen wir Dir einen weiteren Schuss Essig oder (wenn keine Kinder mitessen) ein wenig trockenen Rotwein.


Du möchtest Dir die Zubereitung der Klöße und des Rotkohls sparen?
Dann empfehlen wir Dir folgende Produkte aus der Region:

3 Gläser Rotkohl aus Thüringen
Echte Thüringer Sonntagsklöße von Heichelheimer
HAINICH im Portrait
Schweizer Naturkost im Portrait
Heichelheimer im Portrait

Zubereitung der Thüringer Klöße

Koche ein Drittel der Kartoffeln in Salzwasser. Schäle sie anschließend und zerstampfe sie oder presse sie durch eine Kartoffelpresse.

Während die Kartoffeln kochen, schälst Du die restlichen Kartoffeln. Reibe sie, gib sie dann in ein Leinentuch oder Kloßsäckchen und presse sie kräftig aus, bis kein Wasser mehr austritt.

Schneide zwei Brötchen in Würfel und röste sie in Butter goldbraun.

Mische die rohen Kartoffeln unter die gekochten, noch heißen Kartoffeln. Würze die Kartoffelmasse mit Salz und Muskat. Anschließend gibst Du nach und nach etwa die Hälfte des ausgepressten Stärkewassers dazu, bis Du eine formbare Kloßmasse erhältst.

Jetzt geht es ans Formen: Nimm pro Kloß etwa 150 g Kloßmasse und forme sie zu einem Kloß. Falls Du möchtest, drückst Du dabei ein paar der gerösteten Semmelwürfel mit in den Kloß.

Nun gibst Du die Klöße in heißes Salzwasser. Lasse sie auf kleinster Stufe etwa 20 bis 25 Minuten lang ziehen. Passe darauf auf, dass das Wasser nicht kocht! Sobald die Klöße langsam an die Oberfläche schwimmen, sind sie fertig und können mit einer Schaumkelle herausgeholt und serviert werden.


Nun kannst Du die Gans direkt tranchieren und mit Klößen, Rotkohl und Bratensoße servieren. Alternativ lässt Du sie abkühlen, tranchierst sie und stellst sie dann abgedeckt zur Seite. Innerhalb einer Viertelstunde kannst Du die tranchierte Gans dann pünktlich zum Festessen aufwärmen.
Guten Appetit!

Kategorie: Kochen, Rezept, Tradition, Weihnachten

2. Dezember 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

  • Zubereitung: 50 Min
  • Für 4 Personen
Zutaten für die Bratäpfel:
  • 4 Äpfel
  • 50 g Marzipan
  • 40 g Rosinen oder gehackte Haselnüsse
  • 30 g Mandelsplitter
  • 4 TL Honig oder Agavendicksaft

 

  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • Apfelsaft
  • etwas Landbutter von Dittersdorfer Milch

Zubereitung

Fette eine passende Auflaufform ein.

Wasche die Äpfel, entferne die „Deckel“ (hebe sie aber auf, wir brauchen sie später noch) und höhle sie aus. Dabei ist es wichtig, dass Du so viel Fruchtfleisch wie möglich entfernst, aber der Apfel dennoch stabil bleibt. Am leichtesten geht das Aushöhlen, wenn du zuerst mit einem kleinen Messer einen Ring von oben hineinschneidest und dann mit dem Löffel weiterarbeitest.

Schneide das Marzipan in kleine Würfel. Vermische es mit Rosinen oder gehackten Haselnüssen, Mandelsplittern, Honig oder Agavendicksaft, Zitronensaft und Zimt. Anschließend füllst Du die Masse in die Bratäpfel und stellst sie in die Auflaufform.

Gib in jeden Apfel ein bis zwei Esslöffel Apfelsaft und setze anschließend auf die Füllung in jedem Bratapfel eine Butterflocke.

Nun beginnt das Braten: Backe die Bratäpfel im vorgeheizten Ofen bei 200° (O/U) 20 Minuten lang. Nun setzt Du vorsichtig die abgeschnittenen „Deckel“ der Äpfel darauf und backe die Äpfel zehn weitere Minuten.

Serviere die Bratäpfel direkt aus dem Ofen mit warmer Vanillesoße!

Kategorie: Backen, Rezept, Weihnachten

1. Dezember 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Saisonales Obst und Gemüse ist umweltfreundlich, frisch, gesund, vielfältig und günstig. Es kann entweder direkt vom Feld bzw. dem ungeheizten Gewächshaus oder aus der Lagerhalle in den Laden kommen. Im Winter gibt es vor allem gelagerte Lebensmittel, im Sommer nur Frischware. Welches Obst und Gemüse diesen Monat Saison hat und ob es frische oder gelagerte Lebensmittel sind, erfährst Du im Saisonkalender für diesen Monat.

Kategorie: Saisonales

26. November 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Watzdorfer wird in Bad Blankenburg seit dem Jahr 1411 gebraut. In den Jahrhunderten bis 1997 wechselte die Brauerei immer wieder zwischen Privat- und Staatsbesitz; erst seit etwa 20 Jahren liegt die Brauerei wieder in privaten Thüringer (Familien-) Händen.

Zwei Dinge zeichnen Watzdorfer aus: der gute Geschmack des Biers und die kleinen Flaschen, die dank eines praktischen Verschlusses leicht geöffnet werden können. So spart man sich die Suche nach dem Flaschenöffner und kann das Watzdorfer Bier schneller genießen.

Watzdorfer gibt es in sechs verschiedenen Sorten: klassisches Pils, Hefeweizen und goldgelbes Landbier, bernsteinfarbenes Starkbier für kalte Winterabende, Schwarzbier mit einem rötlichen Schimmer im Gegenlicht und das Festbier 1411, das extra zum 600-jährigen Jubiläum gebraut wurde. Die Gerste für das Bier sowie die Flaschen und Verschlüsse kommen übrigens alle aus der Region rund um Blankenburg bzw. aus Thüringen. So werden die Transportwege möglichst kurzgehalten. Auch darüber hinaus legt Watzdorfer Wert auf Nachhaltigkeit: 70 % der für die Produktion nötigen Energie gewinnt die Firma durch Sonnenstrahlung selbst.

Es gibt also jede Menge über Watzdorfer zu erzählen und zu zeigen. Deshalb gibt es die Möglichkeit der Brauereibesichtigung. Hier zeigen Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Watzdorfer Brauerei ihr Sudhaus mit glänzenden Kupferkesseln, ihre imposante Abfüllanlage und das kleine Museum. Während der Besichtigung hat man sogar die Chance, Hopfen zu riechen, an Malzkörnern zu knabbern und ein frisch gezapftes Schwarzbier oder Pils zu genießen!


Erfahre mehr über die verschiedenen Brauereien in Thüringen:

Thüringer Braukunst

Watzdorfer Traditions- & Spezialitätenbrauerei GmbH

Watzdorf Nr. 14
07422 Bad Blankenburg

www.watzdorfer.de
1411@watzdorfer.de

Kategorie: Firmenportrait, Ostthüringen

25. November 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Inmitten der vielfältigen Landschaft des Thüringer Schiefergebirges, umgeben von dunklen Nadelwäldern und hügeligen Ausläufern des Frankenwaldes, liegt die Privatbrauerei Gessner. Schon seit fast 400 Jahren wird dort ausgezeichnetes Bier gebraut. Das Wasser dafür floss lange Zeit aus einer tief im Thüringer Wald verborgenen Quelle. Mittlerweile bezieht die Brauerei ihr Bier zwar aus einem eigenen Tiefbrunnen, dieser bietet aber noch reineres Wasser als die Quelle zuvor.

Bei der Privatbrauerei Gessner vereinen sich traditionelles Fachwissen und modernste Technik, die Wurzeln der Vorfahren und der Blick in die Zukunft der 14. Generation. Dass dieses Zusammenspiel aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mehr als nur erfolgreich ist, beweisen die DLG-Gold-Prämien, mit denen jede einzelne Bierspezialität schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Das Familienunternehmen selbst, das übrigens die größte Privatbrauerei Thüringens ist, hat darüber hinaus erst 2019 erneut den DLG-Preis für langjährige Produktqualität verliehen bekommen.

Seit dem Jahr 1996 füllt die Privatbrauerei Gessner ihre Getränke in Bügelverschlussflaschen ab. Die Biere stehen für die vielfältige Landschaft rund um Sonneberg, wo die Brauerei ihren Standort hat. Der Ansatz der Brauerei ist, dass jedes Bier seinen eigenen perfekten Moment haben soll: das elegante Premium Pils zum Feierabend, ein erfrischendes Radler nach einer anstrengenden Rennsteig-Etappe oder das Festbier am Weihnachtsabend. Doch auch für nichtalkoholischen Genuss ist dank der Brauerei gesorgt: Neben den klassischen Limonaden gibt es auch eine Tropic-Version in der Bügelverschlussflasche.


Erfahre mehr über die verschiedenen Brauereien in Thüringen:

Thüringer Braukunst

Privatbrauerei Gessner GmbH & Co. KG

Am Lindenbach 27
96515 Sonneberg

www.privatbrauerei-gessner.de
info@privatbrauerei-gessner.de

Kategorie: Firmenportrait, Südwestthüringen

24. November 2021 by Elisa Gelmroth 1 Kommentar

Die Vereinsbrauerei Apolda hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Trotz zwei Weltkriegen, der DDR-Planwirtschaft und diversen Aufkaufversuchen nach der Wende gibt es das Unternehmen seit dem Jahr 1887, das damals aus der Vereinigung zweier ortsansässiger Brauereien entstand.

Seit ihrer Gründung hat die Brauerei zahlreiche Biersorten entwickelt: Neben Klassikern wie hellem und dunklem Hefeweizen gibt es vor allem Spezialsorten, kreative Saisonbiere und sogar zwei Biersorten mit konkretem Bezug zur Glockenstadt: das Apoldaer Glockenhell und das Apoldaer Glockenpils. Beide Sorten sind weit über Apolda und Thüringen hinaus bekannt. Seit einiger Zeit setzt die Vereinsbrauerei Apolda übrigens auch auf Mischbier und Radler und hat dafür die Sorten Apoldaer Wandermädel (Vollbier mit Johannisbeerlimonade) und Apoldaer Wanderbursche (naturtrübes Radler) entwickelt. Außerdem kreiert die Brauerei regelmäßig spezielle Saison-Biere wie das Schneeweizchen.


Vereinsbrauerei Apolda:

privat – regional – ausgezeichnet


Das Apoldaer Bier ist weit bekannt und beliebt – das beweisen zahlreiche Auszeichnungen, die die Vereinsbrauerei Apolda bereits erhalten hat. Neben Gold-Prämierungen, Goldmedaillen und einem Premium Award wurde dem langjährigen Geschäftsführer der Brauerei Günter Ramthor im Jahr 2003 sogar das Bundesverdienstkreuz verliehen. Doch das Unternehmen ruht sich auf seinen Erfolgen nicht aus und entwickelt nicht nur sich und seine Produkte stets weiter – in den letzten 30 Jahren wurden 20 Millionen € in die Modernisierung des Unternehmens investiert –, sondern fördert auch die Region: Die Vereinsbrauerei Apolda richtet verschiedene Veranstaltungen aus und unterstützt Vereine sowie sonstige soziale Bereiche.


Erfahre mehr über die verschiedenen Brauereien in Thüringen:

Thüringer Braukunst
Karte mit dem Standort von der Vereinsbrauerei Apolda

Vereinsbrauerei Apolda GmbH

Logo von der Vereinsbrauerei Apolda

Vereinsbrauerei Apolda GmbH
Topfmarkt 14
99510 Apolda

www.apoldaer.de
info@apoldaer.de

Kategorie: Firmenportrait, Mittelthüringen

18. November 2021 by Elisa Gelmroth 1 Kommentar

Eine Flasche AROMATIQUE

Den „Aro“ gibt es seit 1828. Damals wurde er noch als Arznei hergestellt. Mit der Zeit wurde er jedoch so beliebt, dass der AROMATIQUE von der Medizin zur Spirituose weiterentwickelt wurde. Noch heute wird der AROMATIQUE nach einer streng geheimen Originalrezeptur produziert. Künstliche Aromastoffe oder große Mengen an Zucker bleiben dabei außen vor. Allein Gewürze sorgen für den bekömmlichen Grundstoff und für das einmalige Geschmackserlebnis – egal, ob der Bitter pur oder zu einem kalten Bier genossen wird.

Die Beliebtheit des AROMATIQUE ermöglichte der Spirituosenfabrik, nach der Wende auch außerhalb Thüringens anerkannt zu werden. Daraus folgte ein Firmenumzug in das Gewerbegebiet Neudietendorfs und eine Erweiterung der Produktpalette. Heute bietet die AROMATIQUE GmbH Spirituosenfabrik neben (Halb-) Bitter auch Kräuter- und verschiedene Fruchtliköre an. Verkaufsschlager bleibt aber weiterhin der „Aro“, der von Neudietendorf aus sogar über Europa hinaus bis in die USA exportiert wird.

AROMATIQUE
Standort von AROMATIQUE

AROMATIQUE GmbH Spirituosenfabrik

AROMATIQUE

Am Hochheimer See 13
99192 Nesse-Apfelstädt
OT Neudietendorf

www.aromatique.de
info@aromatique.de

Kategorie: Firmenportrait, Mittelthüringen

15. November 2021 by Elisa Gelmroth 1 Kommentar

  • Zubereitung: 90 Min
  • Für 8 Personen
Roter Glühwein
  • 1 Flasche trockener Rotwein
  • 2 Orangen (unbehandelt)
  • 4 Gewürznelken
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Sternanis
  • 4 Kardamom-Kapseln
  • 3 EL Honig
Weißer Glühwein
  • 1 Flasche trockener Weißwein
  • 1 Orange (unbehandelt)
  • 1 Zitrone (unbehandelt)
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Honig

Zubereitung

Reibe zuerst die Schalen der Zitrusfrüchte vorsichtig ab. Halbiere dann die Früchte, presse sie aus und gib den Saft durch einen Filter. Kratze für den weißen Glühwein die Vanilleschote aus.

Gib den Fruchtsaft, Wein und alle Gewürze in einen großen Topf. Erwärme den Glühwein bei mittlerer Hitze. Nun lässt Du den Glühwein mindestens eine Stunde lang mit geschlossenem Decken ziehen. Wichtig ist, dass er nicht zu heiß wird!

Zum Schluss schmeckst Du den Glühwein mit etwas Honig ab.


Mit einem Schuss von Bad Apfel Tradition, dem Apfellikör von AROMATIQUE, wird der Glühwein zwar zum Punsch, aber auch noch einmal besonders köstlich: Die kanadischen Wildäpfel bringen zimtig-süße Noten mit sich.

zum Portrait von AROMATIQUE
Apfellikör von Aromatique

Kategorie: Rezept, Tradition, Trinken, Weihnachten

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