Work in Jena
  • regional
  • köstlich
  • nachhaltig
  • vertraut
  • festlich

Beitrag

9. November 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

  • Zubereitung: 60 Min
Zutaten für Erfurter Martinshörnchen:
  • 250 g streichzarte Landbutter von Dittersdorfer Milch
  • 1 Ei
  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • 200 ml Vollmilch von Dittersdorfer Milch
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Salz

 

  • 1 Würfel Hefe
  • etwas Mehl zum Ausrollen
  • Marzipan oder alternativ Fruchtaufstrich von HAINICH
  • 1 Eigelb
  • etwas Milch für den Zuckerguss
  • Puderzucker

Zubereitung

Zuerst schneidest Du 200 g kalte Butter in etwa 1 cm dicke Scheiben und drapierst sie auf ein Stück Backpapier. Decke die Butter mit einer weiteren Schicht Backpapier ab und rolle sie mithilfe von einem Nudelholz zu einer Platte aus. Schlage dann die Platte ins Backpapier ein.

Um eine Platte mit geraden Kanten formen zu können, hilft eine Teigkarte.

Knete aus dem Ei, Mehl, Milch, Zucker, Salz, Hefe und der restlichen Butter einen Hefeteig. Decke den Hefeteig ab und stelle die Schüssel zusammen mit der Butterplatte für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank.

Rolle den Hefeteig doppelt so groß aus wie die Butterplatte und entferne vorsichtig loses Mehl vom Teig – am besten funktioniert das mit einem Backpinsel. Lege die Butter mittig auf den Teig und klappe den Hefeteig von allen Seiten über der Butter zusammen – wie ein Briefumschlag. Drücke die Teigkanten gut zusammen. Nun rollst Du den Teig vorsichtig zu einem langen, etwa 1 cm dicken Rechteck aus und befreist den Teig anschließend wieder von überschüssigem Mehl.

Jetzt beginnt das sich wiederholende Falten und Kühlen: Falte das linke Drittel der kurzen Seite auf die Mitte und das rechte Drittel darüber. Es entstehen so drei Schichten Teig, die übereinander liegen. Lasse den Teig nun zugedeckt 30 Minuten lang im Kühlschrank ruhen.

Rolle den Teig aus, befreie ihn von überschüssigem Mehl, falte ihn erneut wie im Schritt zuvor und stelle ihn dann wieder für eine halbe Stunde zugedeckt in den Kühlschrank. Wiederhole diesen Schritt.

Ein Glas Erdbeer-Konfitüre von HAINICH

Nicht jeder mag Marzipan. Konfitüre von HAINICH schmeckt hingegen immer.


Die abwechselnde Schichtung von Teig und Butter nennt man Tourieren. Das Tourieren sorgt für eine gleichmäßige, hauchdünne Verteilung von der Butter im Teig. Beim Backen entstehen an den Stellen, wo die Fettplättchen im Teig eingelagert sind, Dampfblasen. Die sorgen dafür, dass der Teig an diesen Stellen aufgeht. Nur so kann die tolle blättrige Struktur entstehen.


Endlich kann das Formen der Martinshörnchen beginnen! Rolle den Teig rechteckig aus und schneide ihn in 10 cm breite, längliche Streifen. Verteile auf der einen langen Seite der Streifen in kleinen Abständen etwas Marzipan oder Fruchtaufstrich – je nachdem, was Dir besser schmeckt 😉 Nun brauchst Du nur noch die andere lange Seite über die Seite der Füllung klappen, die Teigstränge in Stücke schneiden und die einzelnen Taschen wie einen Kamm einschneiden. Du kannst auch vorsichtig versuchen, den Hörnchen ihren klassischen „Knick“ zu verpassen.

Die Martinshörnchen sind nun fast fertig. Lasse sie nochmal 30 Minuten lang gehen – diesmal aber bei Raumtemperatur, damit die Hefe endlich ihre Arbeit verrichten kann. Bevor Du sie backst, bestreichst Du die Hörnchen mit einem verquirlten Eigelb.

Backe die Hörnchen bei 180° C (Umluft) etwa 15 Minuten lang. Sobald die Martinshörnchen abgekühlt sind, kannst Du sie mit einem dickflüssigen Zuckerguss aus Puderzucker und Milch bestreichen.

Du hast es geschafft! Lass Dir die Martinshörnchen schmecken 😊

Eine Gans zum Martinstag

Am 11. November feiern wir den Martinstag – ein Fest voller Lichter und leckerer Speisen. Der Laternenumzug, das Teilen von Martinshörnchen in der Kälte und danach das Genießen einer köstlichen Martinsgans zusammen mit der Familie gehören einfach dazu und erfüllen den 11.11. voller Licht und Wärme.

zum Rezept

Kategorie: Backen, Martinstag, Rezept, Tradition

5. November 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Der Weizengrieß macht länger satt als Reis oder Nudeln und ist voller Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Also genau die richtige Zutat für eine vitaminreiche Bowl nach einem langen, dunklen Herbsttag!

  • Zubereitung: 30 Min
  • Für 4 Personen
Zutaten für die Herbst-Bowl
  • 1 kg Hokkaido
  • 1 EL geräuchertes Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer
  • Öl
  • 4 Zwiebeln

 

  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 150 g Bulgur
  • 1 EL Landbutter von Dittersdorfer Milch
  • 5 Handvoll gehackter Grünkohl
  • 4 EL Pinienkerne
Kürbis hat jetzt Saison
Kürbis hat jetzt Saison

Zubereitung

Heize den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vor. Würfle den Kürbis, schälen brauchst Du ihn nicht. Gib die Kürbiswürfel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und mische sie mit etwas Öl, geräuchertem Paprikapulver, Salz und Pfeffer. Backe die Würfel eine halbe Stunde lang im Ofen. Sie sollten danach an den Rändern braun sein.

Schäle die Zwiebeln, halbiere sie und schneide sie in Scheiben. Erhitze etwas Öl in einer Pfanne und brate die Zwiebeln darin an, bis sie braun sind. Anschließend rührst Du den Rohrohrzucker unter und lässt ihn karamellisieren. Stelle die Zwiebeln beiseite.

Koche 300 ml Salzwasser auf. Lasse den Bulgur darin zehn Minuten lang bei schwacher Hitze köcheln. Rühre die Butter unter und stelle den Bulgur beiseite.

Erhitze etwas Öl in einer Pfanne. Gib den Grünkohl dazu und würze ihn mit einer Prise Salz. Brate den Grünkohl bei mittlerer Hitze, bis er eingefallen und gar ist. Er sollte aber trotzdem noch bissfest sein.

Röste die Pinienkerne ohne Öl in einer kleinen Pfanne an. Stelle den Grünkohl und die Kerne beiseite.

Richte den Bulgur, Kürbis, Grünkohl und die Zwiebeln in vier Schalen an und gib zum Schluss die Pinienkerne darüber.

Unsere Jahreszeiten-Bowls

Schüssel, gefüllt mit Spinat, Kartoffeln, Pilzen, Spargel und einem Spiegelei
Frühlingsbowl
Bowl mit Knoblauchbaguette, Salat und Linsen
Sommerbowl
Winterbowl
Bowls nach dem Baukastenprinzip

Kategorie: Kochen, Rezept, Saisonales

3. November 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Saisonales Obst und Gemüse ist umweltfreundlich, frisch, gesund, vielfältig und günstig. Es kann entweder direkt vom Feld bzw. dem ungeheizten Gewächshaus oder aus der Lagerhalle in den Laden kommen. Im Winter gibt es vor allem gelagerte Lebensmittel, im Sommer nur Frischware. Welches Obst und Gemüse diesen Monat Saison hat und ob es frische oder gelagerte Lebensmittel sind, erfährst Du im Saisonkalender für diesen Monat.

Kategorie: Saisonales

1. November 2021 by Elisa Gelmroth 3 Kommentare

Hochwertige Zutaten und Gewürze aus aller Welt statt zerkochtem Gemüse und Konservierungsstoffen – Nabio setzt stets auf gute Rohstoffe, die dank schonender Konservierung lange haltbar und noch voller Geschmack sind. Bei der Verpackung verzichtet die Marke vollkommen auf Plastik, sogar bei den To-Go-Produkten. Dazu gehören vor allem die beliebten Veggie Bowls mit Geschmacksrichtungen wie Bohnen TexMex oder Kichererbse Mango, aber auch Eintöpfe und cremige Suppen mit Süßkartoffel und Kokosmilch, Erdnuss und gelbe Paprika oder Rote Bete und Birne. Besonders das Gemüse der VON HIER-Suppen kommt größtenteils direkt aus Deutschland von regionalen Landwirten.


Gutes Essen macht glücklich. Doch was ist „gutes Essen“?

Für Nabio ist es zu 100 % biologisch, größtenteils vegan
und vor allem schonend verarbeitet.


Über To-Go-Produkte wie die Bowls und Suppen hinaus gibt es von Nabio auch zahlreiche Aufstriche von süß bis herzhaft. Besonders beliebt sind die herzhaften Protein-Aufstriche mit Geschmacksrichtungen wie Kichererbse-Tomate, weiße Bohne Senf oder rote Linse Walnuss, die alle auf eiweißreichen Hülsenfrüchten basieren und so zu einer bewussten Ernährung beitragen.

Verschiedene Produkte von Nabio

Gutes Essen macht glücklich, doch Nabio weiß, dass nicht nur gutes Essen für sich selbst glücklich macht, sondern auch das Teilen von Essen. Deswegen sind sie ab und zu in Berlins Straßen und U-Bahnhöfen unterwegs und verteilen dort kostenlos an alle wärmenden Eintopf oder reichhaltige Brote mit Nabio-Aufstrich und Gemüse an diejenigen, die kein Frühstück hatten oder noch ein zweites brauchen könnten.

Wie ein Thüringer Familienunternehmen mit einem Aufstrich hungrige Schulkinder satt macht

Ohne Frühstück in die Schule und kein Pausenbrot dabei: Was nach einer Seltenheit klingt, ist leider für mehr Thüringer Kinder als gedacht die Realität. Wie gut, dass es Menschen, Vereine und Unternehmen gibt, die das zusammen ändern möchten.

mehr erfahren
Karte mit dem Standort von NABA

NABA Feinkost GmbH

Gewerbepark Fahner Höhne
99100 Gierstädt

www.nabio.de
info@naba.de

Neben Nabio gehört auch die Marke Reichenhof zu NABA.

Kategorie: Firmenportrait, Mittelthüringen

29. Oktober 2021 by Elisa Gelmroth 1 Kommentar

  • Zubereitung: 50 Min
  • Für 5 Personen
Zutaten für die Kürbissuppe:
  • 800 g Kürbis
  • 600 g Möhren
  • 1 große Zwiebel
  • 5 cm Ingwer
  • 2 EL Butter

 

  • 750 ml Brühe
  • 1 Becher Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Limette
  • Kürbiskerne, Feta, Koriander
Kürbis hat jetzt Saison
Kürbis hat jetzt Saison

Zubereitung

Zuerst schälst Du die Möhren, die Zwiebel, den Ingwer und eventuell auch den Kürbis – abhängig von der Sorte und Deinen Vorlieben. Schneide das Gemüse in mittelgroße Stücke. Schmelze die Butter in einem großen Topf, gib das Gemüse dazu und dünste es kurz an. Anschließend gießt Du das Gemüse mit Brühe auf und lässt alles etwa 20 Minuten lang weich köcheln.

Püriere das Gemüse. Nun kannst Du die Sahne dazugießen und die Suppe mit Gewürzen und dem Saft einer Limette abschmecken und sie noch einmal aufkochen lassen.

Garniere die Suppe mit Kürbiskernen, Feta und Koriander und serviere sie dampfend heiß!

Kategorie: Halloween, Kochen, Rezept, Saisonales

25. Oktober 2021 by Elisa Gelmroth 1 Kommentar

Ursprünglich kommt Halloween aus Irland. Die Kelten feierten dort schon vor 2.500 Jahren Samhain zum Ende der Erntezeit. Sie glaubten, dass am 31. Oktober die Geistern Kontakt mit den Lebenden aufnehmen können. Um die bösen Geister zu besänftigen oder zu vertreiben, stellten sie Essen nach draußen oder zündeten riesige Feuer an. Später entstanden unter Einfluss der Christen aus Samhain zwei Feste: All Hallow’s Day (Allerheiligen) und All Hallow’s Eve. Als einige Iren in die USA auswanderten, wurde aus dem All Hallow’s Eve nach einiger Zeit unser heutiges Halloween.

Von Samhain zu Halloween

Heutzutage ziehen in vielen Ländern Kinder von Haus zu Haus und sammeln Süßigkeiten. Dieser Brauch hat alte Wurzeln: Ursprünglich zogen arme Menschen am Vorabend von Allerheiligen durch die Straßen, um milde Gaben zu erbitten. In einigen US-Städten gibt es heute Strafen in Höhe von bis zu 1.000 $, wenn Erwachsene versuchen, Süßigkeiten zu sammeln.

Bis heute entstammen viele der amerikanischen Halloween-Bräuche den irischen Samhain-Traditionen, auch wenn der Fokus heute viel mehr auf Hexen als auf bösen Geistern liegt. Zum Beispiel wurden noch in Irland Rübenlaternen mit Fratzen zum Abschrecken von Geistern aufgestellt. Später in den USA waren Kürbisse viel leichter zu bekommen – und eine neue Tradition entstand. Der Kürbis, in den USA Jack O’Lantern genannt, gilt heute als Symbolfigur für Halloween.

Kürbis hat jetzt Saison

Kürbis hat jetzt Saison

800 verschiedene Kürbissorten gibt es – essbar sind aber nur etwa ein Viertel davon. Die anderen Sorten enthalten Bitterstoffe, die zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Wir stellen Dir acht der essbaren Kürbissorten vor – vom absoluten Klassiker bis hin zu denen, deren Namen man oft eher nicht kennt.

weiterlesen

Die Legende von Jack O’Lantern

Vor langer Zeit lebte in Irland ein geiziger, alkoholabhängiger Hufschmied namens Jack Oldfield. Am Abend vor Allerheiligen saß Jack in einer Kneipe. Plötzlich stand der Teufel neben ihn, um ihn zu holen. Um noch einen letzten Drink auf Kosten des Teufels genießen zu können, bot Jack ihm seine Seele an. Der Teufel wollte ihm den Drink spendieren, hatte aber keine Münze dabei. Kurzerhand verwandelte er sich selbst in eine Münze. Jack nutzt die Chance und steckte die Münze schnell in seinen Geldbeutel – in dem auch ein Kreuz lag, sodass der Teufel sich nicht zurückverwandeln konnte. Der Teufel versprach Jack noch zehn Jahre „Seelenheil“, wenn er ihn freilassen würde – und Jack ging den Deal ein.

Zehn Jahre später kam der Teufel in der Nacht vor Allerheiligen zurück, um Jack zu holen. Jack bat ihn erneut um einen letzten Gefallen: Der Teufel solle ihm als Henkersmahlzeit einen Apfel pflücken. Als der Teufel auf den Baum kletterte, schnitzte Jack ein Kreuz in die Rinde – der Teufel war auf dem Baum gefangen. Erneut handelte Jack mit ihm: Seine Seele wird bis in alle Ewigkeit in Ruhe gelassen, wenn er das Kreuz entfernt. Viele Jahre später starb Jack. Er bat im Himmel um Einlass, wurde aber abgewiesen und zu den Höllentoren geschickt. Auch dort wurde ihm wegen des Versprechens vom Teufel aber der Eintritt verwehrt. Der Teufel schickte ihn in die kalte, windige Dunkelheit zwischen Himmel und Hölle, bekam aber Mitleid mit Jack und schenkte ihm eine glühende Kohle direkt aus dem Höllenfeuer. Jack steckte die Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, die er als Proviant mitgenommen hatte. Seitdem wandelt seine verdammte Seele mit der Laterne an Halloween durch die Dunkelheit.

Rübengeister und Kürbisfratzen

Sogar in Deutschland hatten Rübengeister schon vor 100 Jahren Tradition: Nach dem ersten Weltkrieg gab es im Winter kaum Lebensmittel, viele Familien hungerten. Kinder stahlen Rüben von den Feldern – aus dem Rübenfleisch wurde Suppe gekocht und in die Schale Gesichter hineingeschnitzt. Damit zogen die Kinder von Haus zu Haus und bettelten um Essen. Als kaum noch Rüben angebaut wurden, verschwand dieser Brauch. Nur wenige Regionen feiern bis heute Rübengeister-Umzüge, beliebt sind sie vor allem in Baden-Württemberg.

Unsere Rezepte mit Kürbis

Kürbissuppe
Cremige Kürbissuppe
Süßes Kürbisbrot
Eine Bowl mit Grünkohl, Kürbis, Bulgur und Pinienkernen
Saisonale Herbstbowl

In Deutschland feiert man Halloween seit dem Jahr 1991. In diesem Jahr wurde wegen des Golfkriegs kein Karneval gefeiert – als Ersatz kam dann Halloween ins Spiel. So konnten auch Spielwarengeschäfte ihre liegengebliebenen Kostüme vermarkten. Bis heute tun übrigens 20 % der Deutschen an Halloween so, als ob sie nicht Zuhause wären.

Einen Halloween-Kürbis schnitzen

Halloween-Kürbis

 

Zuerst entfernst Du den „Deckel“ mit einem Messer. Schneide dabei schräg zum Stiel, damit der Deckel später nicht durchfallen kann. Deine Hand sollte durch die entstandene Öffnung gut durchpassen. Kratze mit einem Löffel die Kerne und Fasern aus und entferne anschließend vorsichtig etwas Fruchtfleisch von den Wänden. Der Kürbis darf nicht instabil werden, soll aber gleichzeitig genug Licht durchlassen (Richtwert: 2 cm). Testen kannst Du die Durchlässigkeit zum Beispiel mit einer Taschenlampe.

Halloween-Kürbis

 

Zeichne mit einem feinen Stift die gewünschte Fratze oder auch ein Muster auf den Kürbis. Vorlagen helfen vor allem Kindern oder bei komplizierten Motiven. Anschließend geht es ans eigentliche Schnitzen. Am besten beginnst Du oben und schneidest zuerst die Augen aus. Für größere Konturen eignen sich dünne Küchenmesser, bei feinen Linien kannst Du auch zum Skalpell greifen.

Halloween-Kürbis

 

Damit der Kürbis einige Zeit hält, gibt es verschiedene Tricks: Reibe die Schnittflächen und das Innere mit einem Küchentuch trocken und bestreiche sie mit Vaseline oder Klarlack. Alternativ kannst Du ihn auch mit Essigwasser ausspülen oder außen mit Haarspray einspülen. Für wenige Tage reicht es auch, ihn an einen möglichst kühlen Ort zu stellen. Zünde das Teelicht im Kürbis erst an, wenn das Haarspray oder der Klarlack gut getrocknet sind. Sollte das Teelicht im Kürbis wieder ausgehen, kannst Du einige Löcher in den Deckel bohren oder den Deckel einfach weglassen. Alternativ sieht auch eine Lichterkette im Kürbis sehr schön aus.

Halloween-Orakel und bunte Todesfeste

In Großbritannien und Irland führt man heute an Halloween zahlreiche Orakel durch. Viele der Orakel drehen sich vor allem um die Frage, wer als nächstes heiraten wird. Dazu wird zum Beispiel ein spezieller Früchtekuchen gebacken. Die Geheimzutat: ein Ring! Wer das Stück mit dem Ring erwischt, wird die nächste Braut bzw. der nächste Bräutigam.
Bei einem anderen sehr beliebten Orakel beschriftet man mehrere Nüsse mit den Namen der Frauen oder Männer, die für eine Heirat in Frage kommen würden. Anschließend werden die Nüsse ins Feuer geworfen. Die Nuss, die am hellsten brennt und im Feuer aufspringt, ist der oder die Richtige.

In Mexiko feiert man am 31. Oktober den Tag der Toten. Er ist einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage; die Festivitäten dauern drei ganze Tage lang an. An diesen drei Tagen kommen die Toten aus dem Jenseits zurück. Im Gegensatz zu Samhain vertreibt man sie aber nicht, sondern heißt die Vorfahren herzlichst willkommen – mit blumengeschmückten Straßen, Skeletten, Totenschädeln, Altären voller Speisen und Erinnerungsstücken, Musik und Tanz. Bis Mitternacht am 2. November wird ein rauschendes Fest gefeiert – bis die Toten wieder ins Jenseits zurückkehren.

Snacks & Drinks für Deine Halloween-Party

Halloween-Parties sind eine fantastische Alternative für alle Kinder, die am 31. Oktober nicht durch die dunklen Straßen ziehen und um Süßigkeiten bitten möchten 🎃 Doch nicht nur die Kleinen können an diesem Abend bunt auftischen: Auch für uns Große ist Halloween eine großartige Gelegenheit, um das innere Kind in uns mit essbaren Geistern, giftgrünen Getränken, Gummiwürmern und leckeren Augäpfeln glücklich zu machen 💆

zu den Rezepten

Kategorie: Halloween

19. Oktober 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Auf den Spuren des Genusses durch Jena …

… so oder so ähnlich könnte der inoffizielle Titel der neuen Jenaer Schmecktour der Thüringer Tischkultur lauten.

Auf der vierstündigen Tour kannst Du nicht nur an Kaffeebohnen schnuppern, den Ausblick vom Jentower über die Stadt genießen und Bier im Gasthaus Zur Noll genießen, sondern auch Geflügel- und Wildspezialitäten bei Gönnataler kosten, den Botanischen Garten neu entdecken, im Restaurant Scala köstlichen Wein probieren und im Phyletischen Museum Quallen bestaunen! Dabei triffst Du an jedem Ort Menschen, die Dir mit Herzblut ihre Arbeit näher bringen. Vom Sommelier über die Barrista bis zur Museumspädagogin bieten Dir alle Einblicke in die einzigartige Thüringer Tischkultur.

Eine Hand hält eine Pralinenschachtel
Eine Quallen-Ausstellung im Phyletischen Museum
Eine Frau isst eine Wurst
Ein Mann erklärt mehreren Personen etwas im Botanischen Garten Jena
Mehrere Gläser Wein stehen auf einem Tisch
Panorama-Ausblick auf Jena

Kulinarische Radtour durch das Saaleland

Alternativ kannst Du Dich im Rahmen der kulinarischen Radtour der Thüringer Tischkultur ebenfalls in Jena die Pedale schwingen und 75 Kilometer auf dem E-Bike durch das wunderschöne Saaleland radeln. Aber es wäre schließlich keine kulinarische Radtour ohne zahlreiche köstliche Zwischenstopps!

Vorbei am Obstgut Triebe geht es vom Keramik-Museum Bürgel bis zum Miniaturpark Eisenberger Mühltal und zum Brauereigasthof Ziegenmühle. Auf dem Rückweg nach Jena stattest Du noch dem Hofladen des Agrarunternehmens Wöllmisse Schlöben einen Besuch ab, bevor der Abend im Gasthaus Zur Noll ausklingt.

Drei Frauen fahren Rad
Apfelbäume auf einer Plantage
Zwei Personen stoßen mit gefüllten Gläsern an
Eine Frau zeigt auf Keramik
Zwei Radfahrerinnen stehen neben roten Weinpflanzen
Ein vielfältig bestückter Hofladen

Die Thüringer Tischkultur bietet neben diesen noch zahlreiche weitere Touren an. Egal, ob Du aus Thüringen kommst oder unser schönes Bundesland bald besuchen möchtest – eine Genussreise der Thüringer Tischkultur lohnt sich immer!

Erfahre mehr über die Genussreisen
Thüringer Tischkultur im Portrait

Kategorie: Handwerk, Ostthüringen

15. Oktober 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

1. Rhöner Spaßmuseum inkl. Rhöner Land & Leute-Ausstellung

Das 1. Rhöner Spaßmuseum ist eine Mischung aus Heimatmuseum und Kuriositätenhalle. Die über 1000 Gegenstände zeigen nicht nur Historisches, sondern auch Witziges aus dem Rhöner Landleben. Und für die Stärkung danach gibt es direkt nebenan im Gasthof leckere Hausmannskost.


Bernshäuser Kutte

Der größte See der Rhön ist versteckt und von Wald umringt: Die Bernshäuser Kutte entstand einst durch einen Erdeinbruch. Das macht den See nicht nur zum tiefsten Einbruchsee in Südthüringen, sondern auch zum einzigen See der neuen Bundesländer, der keinen Zu- oder Abfluss hat (meromiktischer See). Allerdings ist das ökologische Gleichgewicht des Sees dadurch auch sehr empfindlich.


Gedenkstätte POINT ALPHA

Die Gedenkstätte POINT ALPHA ist ein einmaliges Zeugnis von vier Jahrzehnten Zeitgeschichte. Der authentisch rekonstruierte Schauplatz des Kalten Krieges zeigt nicht nur, wie die damalige Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland aussah, sondern dokumentiert auch das tägliche Leben neben der Mauer – inklusive Fluchtversuche.


Erkunde Südwestthüringen und entdecke Lebensmittel aus der Region!

Naturlehrpfad Ellenbogen

Der Ellenbogen ist mit einer Höhe von 816 Metern der höchste Berg der Rhön. Am Ellenbogen entlang führt ein 3,6 Kilometer langer Naturlehrpfad. Dieser bietet nicht nur wunderschöne Panoramablicke, sondern auch Informationen zur Entwicklung der Kulturlandschaft und Forstwirtschaft. Auf dem Ellenbogen angekommen, wartet der architektonisch einzigartige Aussichtsturm Noahs Segel auf Wanderer.


Erlebnisbergwerk Merkers

Das Erlebnisbergwerk Merkers ist ein einzigartiges Naturwunder und Geotop. Nach einer Seilfahrt im Förderkorb zu Beginn erreicht man nach nur 90 Sekunden die Gänge vom Bergwerk in 500 Meter Tiefe. Auf der Fahrt durch das kilometerlange Tunnelsystem begegnet Dir nicht nur der größte untertätige Schaufelradbagger der Welt, sondern auch der Goldraum, in welchem bei Kriegsende alle Goldbestände der Reichsbank versteckt lagerten. Das größte Highlight des Kalibergbaus ist aber die funkelnde Grotte mit bis zu einem Meter langen Salzkristallen!


Aktivmuseum Ländliches Brauchtum

Im Schloss Breitungen werden Traditionen lebendig gepflegt: In der Küche sowie im Wohn-, Schlaf- und Klassenzimmer aus alten Zeiten kannst Du historische Rezepte ausprobieren, Handarbeitstechniken lernen, Brot aus frisch gemahlenem Mehl backen, neue Kräuter kennenlernen, Milch zu Butter verarbeiten und vieles mehr! Außerdem gibt es die Möglichkeit, einen Einblick in die Lebenswelt von Nonnen und Mönchen zu erhaschen. Ergänzt wird das vielfältige, spannende Angebot durch Sonderausstellungen, Kreativabende und spezielle Kurse.


Carl-Alexander-Turm in Ruhla

Aus tiefsten Tiefen begeben wir uns in höchste Höhen: Der 250 Meter über der Wartburg gelegene Carl-Alexander-Turm in Ruhla bietet mit seinen 21 Metern zusätzlicher Höhe eine einmalige Rundsicht bis zum großen Inselsberg. Ursprünglich wurde der Turm im Jahr 1867 übrigens aus Holz erreichtet, aber 22 Jahre später aus Metall neu gebaut.


Rhönkulturgarten

Die Botanik und Geologie der Rhön erschließt sich im Rhönkulturgarten noch einmal besonders gut. Er zeigt nicht nur die einzigartige, zum Teil stark gefährdete Pflanzenwelt der Rhön mitsamt Kräutern und Blumen – auf der Fläche befinden sich neben Skulpturen und einer Kletterburg auch ein Teich und ein Moor. Ein idealer Ort zum Wandern, Spielen, Besinnen und Erholen!


Historicum Zinnfigurenmuseum

Mehr als 10.000 Zinnfiguren, Fahrzeuge und Miniatur-Gebäude gibt es im Historicum Zinnfigurenmuseum zu sehen. Die äußerst detailreichen, handgemalten Figuren erzählen Geschichten aus allen Epochen. Die Zinnfigurensammlung gilt übrigens als größte öffentlich zugängige Sammlung dieser Art in Deutschland.


Hier nehmen wir Mittelthüringen, Nordthüringen, Ostthüringen und Südwestthüringen unter die Lupe 🔎

Kategorie: Südwestthüringen, Tradition

14. Oktober 2021 by Elisa Gelmroth 2 Kommentare

In Südwestthüringen wartet ein abwechslungsreicher Mix aus Sightseeing und Unternehmungen in der Natur auf Dich. Neben lieblichen Dörfern und wunderschönen Panoramaausblicken rufen vor allem die zahlreichen Wander-, Rad- und Wintersportmöglichkeiten in dichtbewaldeten Höhen und idyllischen Tälern nach Abenteuern.

Barfußweg am Masserberg

Tu Dir etwas Gutes und gönne Dir einen Besuch vom Masserberg! Hier kannst Du das Erklimmen vom Gipfel mit einer wohltuenden Massage Deiner Fußreflexzonen verbinden: Auf dem Barfußweg am Masserberg warten abwechslungsreiche Untergründe wie Holzschnitzel, Baumscheiben, Moos und normaler Waldboden auf Dich. Das Highlight ist übrigens das Wassertretbecken, das Deinen Füßen eine wohlverdiente Pause beschert.


Rennsteigwarte auf dem Eselsberg

Direkt nebenan vom Masserberg liegt der Eselsberg. Darauf steht die Rennsteigwarte: eine verglaste Plattform, die mit einer Höhe von 33 Metern einen Rundumblick bis zur Rhön bietet. Der Rhön als einzigartiger Kulturlandschaft haben wir übrigens einen eigenen Beitrag gewidmet.

Die Rhön unter der Lupe 🔎

Farbglashütte Lauscha

Seit dem Jahr 1853 ist die Farbglashütte das glühende Herz der Glasbläserstadt Lauscha. Noch heute beherrschen die Glasbläser hier die traditionellen Arbeitstechniken, die Besuchern bei Führungen nähergebracht werden. Im Rahmen von Erlebnisführungen kannst Du sogar eine eigene Glaskugel blasen. Außerdem werden in der Farbglashütte Perlenkurse und viele weitere Mitmachaktionen angeboten.


Erkunde Südwestthüringen und entdecke Lebensmittel aus der Region!

Deutsches Burgenmuseum

In Heldburg steht ein wahrhaftiges Märchenschloss: die Veste Heldburg. Sie wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Heute befindet sich in der Burg unter anderem das Deutsche Burgenmuseum. Hier können sich Interessierte über die Burgengeschichte vom Mittelalter bis heute informieren.


Trusetal

In Trusetal warten gleich drei Attraktionen auf Besucher! Auf einem knapp ein Kilometer langen Klangpfad, der direkt neben dem Fluss Truse entlang führt, können Groß und Klein abenteuerliche Instrumente ausprobieren und Trommelvibrationen spüren, mit Tönen experimentieren und vieles mehr.
Nicht weit entfernt befindet sich der höchste Wasserfall des Thüringer Waldes. Das Naturdenkmal wurde im Jahr 1865 künstlich angelegt. Das Wasser windet sich erst 3,5 Kilometer am Waldrand entlang, bevor es 60 Meter tief in ein Becken stürzt. Anschließend wird es zurückgeführt in den Bach am Waldrand, wodurch ein ewiger Kreislauf entsteht. Im Juli wird in Trusetal jedes Jahr ganz passend das Wasserfallfest gefeiert.
Das war aber noch nicht alles: In Trusetal gibt es außerdem einen Zwergenpark! Auf 5000 Quadratmetern stehen hier 2500 Zwerge aller Arten und Größen. Ergänzt wird das Spektakel durch eine Bimmelbahn, einen Zwergenbaum und einen sieben Meter hohen Kletterfelsen.


Rennsteiggarten Oberhof

Den größten und artenreichsten Alpingarten Deutschlands findest Du in Oberhof! Hier wachsen 4000 Arten aus aller Welt. Kombiniert mit zahlreichen Aussichtspunkten in die Ferne ergibt sich ein beeindruckendes Bild, das auch außerhalb der Kräutertage, Blüten- und Herbstfeste viele Besucher anzieht.


Hier nehmen wir Mittelthüringen, Nordthüringen, Ostthüringen und die Rhön unter die Lupe 🔎

Kategorie: Südwestthüringen, Tradition

13. Oktober 2021 by Elisa Gelmroth 3 Kommentare

Saalfelder Feengrotten

In dem ehemaligen Alaunschieferbergwerk befinden sich heute die laut Guinness-Buch der Rekorde farbenreichsten Schaugrotten der Welt! Unter Tage wartet eine faszinierende Tropfsteinwelt, in der sich mit ein wenig Fantasie tatsächlich Feen entdecken lassen 😉 Über Tage wartet die Erlebnisausstellung Grottoneum auf die Kleinen und Großen: Hier kannst Du selbst zum Entdecker werden und Tropfsteine wachsen lassen oder erfahren, wie früher im Bergwerk eigentlich Licht gemacht wurde.


Historische Geraer Höhler

Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert durfte jeder Hausbesitzer in Gera Bier brauen – wovon auch gern Gebrauch gemacht wurde. Schnell ergab sich jedoch ein Problem: Wo sollten die großen Mengen an Bier gelagert werden? Schließlich entschied man sich, Tiefenkeller zu bauen. Diese befinden sich noch unter den eigentlichen Kellern in bis zu zehn Meter Tiefe und bieten mit einer konstanten Temperatur um die 12° C optimale Bedingungen zur Lagerung von Bier. Die Höhler liegen kreuz und quer neben- oder übereinander. Von diesem Labyrinth wurden zehn der über 200 Höhler für Besucher ausgebaut und können heutzutage besichtigt werden.


Inselzoo Altenburg

Der Inselzoo liegt direkt im Herzen von Altenburg. Er ist der einzige Zoo in Westeuropa, der sich auf einer Insel in einem Teich in einer Stadt befindet. Hier leben 87 Tierarten bzw. 460 Tiere. Außerdem gibt es einen Streichelzoo und im Sommer die Möglichkeit, Tret- und Ruderboote auszuleihen.


Erkunde Ostthüringen und entdecke Lebensmittel aus der Region!

Bauhaus-Werkstatt-Museum Dornburg

Direkt bei den Dornburger Schlössern befindet sich das Bauhaus-Werkstatt-Museum. Hier trifft das Bauhaus auf die Dornburger Töpfertradition. Übrigens: Bis heute wird dort gearbeitet, das originale Inventar ist teils immer noch in Gebrauch.


Bauernhäuser in Rudolstadt

Das älteste Freilichtmuseum Deutschlands ist in Rudolstadt! Die malerische Anlage besteht aus mehreren Gebäuden, die im 17. und 18. Jahrhundert gebaut wurden. Ursprünglich standen sie in Dörfern in der Umgebung, wurden dort in den Jahren 1914 und 1915 aber abgetragen und im Rudolstädter Stadtpark wieder aufgebaut und saniert. Heute sind in den verschiedenen Häusern originale Möbel und Gebrauchsgegenstände ausgestellt. Ein besonderes Highlight ist die alte Dorf-Apotheke, aber auch das Sommertheater oder verschiedene Sonderführungen.


Märchenwald Saalburg

Eine Reise in die Welt von Grimms Märchen – das verspricht der Märchenwald Saalburg. Hier gibt es nicht nur zahlreiche lebensgroße Märchenfiguren in 40 Märchenszenen zu entdecken, sondern auch einen sprechenden Baum und verschiedene Attraktionen wie eine Seilbahn, Rutschen und einen Streichelzoo.


Spielkartenmuseum im Schloss Altenburg

Eine ziemlich kuriose Ausstellung hat das Schloss Altenburg zu bieten: Hier ist seit fast 100 Jahren das städtische Spielkartenmuseum untergebracht. Besucher erfahren hier allerlei über die historische Entwicklung des Kartenspiels und über Spielkarten aus aller Welt. Der Bestand wurde übrigens mühsam durch Sammlungen und Spenden wieder aufgebaut; der Originalbestand gilt seit dem Jahr 1946 nämlich als verschollen.


Oberweißbacher Bergbahn

Im wild-romantischen Schwarzatal versteckt sich ein Weltrekord: die steilste Bahn der Welt zur Beförderung normalspuriger Eisenbahnwagen. Die Rede ist von der Oberweißbacher Bergbahn, die auf der 1,4 Kilometer langen Strecke von Obstfelderschmiede bis Lichtenhain eine Steigung von 25 % überwindet. Das ist ein Höhenunterschied von 323 Metern! Möglich wird das durch eine Standseilbahn, die einen extra für die Bergbahn angefertigten Waggon mit stufenförmigem Aussehen oder einen normalen, im Sommer dachfreien „Cabrio“-Waggon zieht, der auf eine Güterbühne aufgesetzt ist. Eine großartige Tour, nicht nur für Eisenbahnfans!


Historischer Schieferbergbau Lehesten

Das technische Denkmal zeigt den gesamten Weg, den Schiefer von der Entstehung bis zum „Dachziegel“ hinter sich bringt: die Gewinnung, Förderung und Verarbeitung. Wie kunstvoll mit Schiefer gearbeitet werden kann, zeigt ein Miniaturdorf in Lehesten. Auf dem Gelände gibt es übrigens auch eine einmalige Göpelschachtanlage.


Marionetten- und Papiertheatermuseum Lehesten

Mehr als 500 Marionetten und Papierfiguren finden in den 80 kleinen Theatern Platz. Darüber hinaus sind auch die Theaterszenen zu Grimms Märchen sowie das alte Spielzeug im Klassenzimmer von 1880 überaus sehenswert.


Hier nehmen wir Mittelthüringen, Nordthüringen, Südwestthüringen und die Rhön unter die Lupe 🔎

Kategorie: Ostthüringen, Tradition

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