Work in Jena
  • regional
  • köstlich
  • nachhaltig
  • vertraut
  • festlich

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5. August 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Klassischerweise wird für eine Galette zwar Mürbeteig benutzt, aber wir greifen einfach zum Hefeteig von HÜBACK. So kommt das Ergebnis schneller auf den Tisch und wird trotzdem genauso köstlich wie die originale Variante!

Die Galette ist eine Art rustikale Tarte, für die Du keine Tarteform brauchst und die für so gut wie jede Art Obst, aber auch für Gemüse geeignet ist. Sie lädt regelrecht zum Experimentieren und Resteverwerten ein und geht noch dazu blitzschnell: Der Teig wird halbwegs rund ausgerollt und befüllt, dann werden nur noch die Ränder eingeklappt und die Galette kann in den Ofen.

  • Zubereitung:   45 Min
  • Für 6 Personen
Zutaten für die Johannisbeer-Galette:
  • Hefeteig von HÜBACK
  • 1 Glas rote Johannisbeeren von HAINICH
  • 1 Glas schwarze Johannisbeeren von HAINICH
Zutaten für die Mascarpone-Creme:
  • 150 g Mascarpone
  • 150 g Frischkäse (Magerstufe)
  • 1 Packung Vanille-Puddingpulver
  • 3 EL Zucker

Zubereitung

Nimm den Hefeteig aus der Packung und rolle ihn rund aus. Lege ihn anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.

Verrühre Mascarpone, Frischkäse, Puddingpulver und Zucker zu einer Creme und streiche sie auf den Teig. Gib eventuell wenig von dem Saft der Johannisbeeren dazu, falls die Creme zu fest ist.

Lasse die schwarzen und roten Johannisbeeren gut abtropfen und verteile sie dann gleichmäßig auf der Creme. Lasse dabei aber etwa drei Zentimeter am Rand frei. Zum Schluss schlägst Du den Rand überlappend ein.

Backe die Galette im vorgeheizten Backofen bei 180° C Ober- und Unterhitze etwa eine halbe Stunde lang. Wenn der umgeklappte Rand goldbraun ist und die Creme gestockt hat, ist sie fertig.

Am besten schmeckt die Galette, wenn sie lauwarm und mit etwas braunem Zucker bestreut ist und dazu ein Glas Gartenfrüchte Schwarze Johannisbeere von Thüringer Waldquell serviert wird!

Eine Flasche Thüringer Waldquell Gartenfrüchte Johannisbeere

Beeren haben jetzt Saison

Sie galten früher oft als Heilpflanzen, wurden im Mittelalter in vielen Klostergärten angebaut und sind nicht nur der perfekte, gesunde Snack, sondern schmecken auch als Marmelade, im Eis oder in Kuchen: Beeren aller Art haben im Sommer Saison und verzücken uns immer wieder mit ihrer Vielfältigkeit 🫐

mehr Infos

Kategorie: Backen, Rezept, Saisonales

2. August 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Saisonales Obst und Gemüse ist umweltfreundlich, frisch, gesund, vielfältig und günstig. Es kann entweder direkt vom Feld bzw. dem ungeheizten Gewächshaus oder aus der Lagerhalle in den Laden kommen. Im Winter gibt es vor allem gelagerte Lebensmittel, im Sommer nur Frischware. Welches Obst und Gemüse diesen Monat Saison hat und ob es frische oder gelagerte Lebensmittel sind, erfährst Du im Saisonkalender für diesen Monat:

Kategorie: Saisonales

29. Juli 2021 by Elisa Gelmroth 3 Kommentare

Die Nordbrand Nordhausen GmbH steht für eine langjährige Tradition der Brennkunst, die in Nordhausen bereits seit 1507 gepflegt wird. Ein Blick auf die Unternehmensgeschichte zeigt, dass das Unternehmen mittlerweile seit über 70 Jahren diese komplexe Kunst bewahrt und dabei zusätzlich auf neueste Technologien und Innovationen setzt. Die Nordbrand Nordhausen GmbH ist Deutschlands größter Spirituosenanbieter und vereint viele erfolgreiche Spirituosen-Marken unter einem Dach.

Die Harzer Schmalspurbahn fährt durch den Wald

Nostalgischer Kurztrip in den Südharz

Der Harz ist ein wahres Kleinod im Herzen Deutschlands. Auf der Bergspitze vom Brocken gestanden zu haben, gehört wohl auf jede mitteldeutsche Bucket-Liste und es gibt kaum etwas Schöneres als den Winterurlaub im Harz zu verbringen. Aber auch im Sommer hat gerade der Thüringer Teil vom Harz jede Menge zu bieten.

Reise in den Südharz

Nordbrand Nordhausen ist ein modernes, nachhaltig denkendes und handelndes Unternehmen mit höchsten und permanent kontrollierten Qualitätsstandards. Dabei sieht das Unternehmen die Komposition unterschiedlichster Spirituosen-Spezialitäten als ein Kunsthandwerk, das über viele Generationen erworbenes Wissen sowie großes handwerkliches Können vereint.

Zum Portfolio gehören neben den beliebten Korn- und Doppelkorn-Spezialitäten auch die Reiche Ernte-Produkte sowie die beliebten Fruchtliköre – alles aus dem Hause Echter Nordhäuser, ebenso wie die Gin- und Eis-Produkte.

Aber auch Klassiker wie CHANTRÉ, Mariacron, Fläminger Jagd, Feiner alter Asmussen und ECKES Edle Liköre gehören zum Sortiment des Unternehmens. Kult-Marken wie Pfeffi und Wurzelpeter komplettieren die umfangreiche Range, die für jeden Geschmack die passende Spirituose bietet. Die Importspirituosen unterstreichen den Anspruch an Qualität: Mit den Premium-Produkten der irischen The Shed Distillery haben sich die Thüringer den alleinigen Vertrieb in Deutschland gesichert.

Sortiment der Nordbrand Nordhausen GmbH
Karte mit dem Standort von Nordbrand Nordhausen

Nordbrand Nordhausen

Logo von Nordbrand Nordhausen

Nordbrand Nordhausen GmbH
Bahnhofstraße 25
99734 Nordhausen/Harz

www.nordbrand-nordhausen.de
info@nordbrand.de

Neben Nordbrand Nordhausen gehören auch die Marken Pfeffi, Echter Nordhäuser, Chantré, Mariacron, Eckes, Fläminger Jagd und Asmussen zur Nordbrand Nordhausen GmbH.

Kategorie: Firmenportrait, Nordthüringen

26. Juli 2021 by Elisa Gelmroth 1 Kommentar

Um den Harz ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden – und dennoch gerät er in letzter Zeit immer mehr in Vergessenheit. Gerade der südliche Teil vom Harz, der größtenteils nicht in Sachsen-Anhalt oder Niedersachen, sondern im äußersten Norden Thüringens liegt, ist kaum jemandem bekannt. Die Natur ist hier noch weitestgehend unberührt, auf zahlreichen Wanderstrecken hat man die sanften Hügel, verwunschenen Wälder, Quellen, mystischen Felsen, blühenden Bergwiesen und weiten Aussichten für sich so gut wie allein.


Verschiedene Wanderstrecken rund um Nordhausen und
in der Umgebung findest Du zum Beispiel bei komoot.


Doch nicht nur die Natur ist Balsam für die Seele. Die ehemaligen Bergwerke, historischen Fabriken, mittelalterlichen Stadtmauern und malerischen Fachwerkstädtchen sind wunderschön anzusehen und machen Kultur und Geschichte lebendig. Unser Spezial-Tipp für einen Kurztrip in den Norden ist die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei. Seit einem halben Jahrtausend wird in der wunderschönen Stadt am Harz Korn gebrannt – in der Brennerei bekommt man ein Gefühl für dieses uralte Handwerk. Und falls Du danach noch ein wenig in Kindheitserinnerungen schwelgen möchtest, kannst Du von Nordhausen, dem Gründungsort der Harzer Schmalspurbahnen, in einem der nostalgischen Züge zum Beispiel bis zum Bergdorf Sophienhof, der nördlichsten Haltestelle auf der Thüringer Harz-Seite, fahren.

Gebäude der Echten Nordhäuser Traditionsbrennerei

Nordhäuser Hochprozentiges hat Tradition

Nordhausen nähert man sich am besten im Winter und auf der Schiene mit der Harzquerbahn, die von Wernigerode bis nach Nordhausen den Harz überquert. Nach der Fahrt durch den weißen, glitzernden Winterwald kommt ein Korn oder Likör von Nordbrand Nordhausen zum Aufwärmen gerade recht. Aber auch im Sommer macht man mit einem Schnäpschen der Traditionsfirma nichts verkehrt.

© Rotkäppchen-Mumm / Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

zum Firmenportrait

Kategorie: Nordthüringen, Tradition

19. Juli 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Thüringer Klöße auf einem Teller

Thüringer Kloßwelt in Heichelheim

Thüringer Klöße sind eine Institution für sich. Natürlich muss es dazu auch ein Museum geben! In Heichelheim, dem namensgebenden Ort für die Heichelheimer Klöße, können große und kleine Kloß-Fans zahlreiche Kuriositäten und Besonderheiten in der Thüringer Kloßwelt entdecken. Neben interessanten Ausstellungsstücken und dem wahrscheinlich größten begehbaren sowie kleinsten Kloß der Welt findet man hier auch Antworten auf Fragen wie die, ob auch schon Goethe Klöße kannte.

Thüringer Kloßwelt
Hauptstraße 3
99439 Heichelheim


Du möchtest ein kulinarisches Highlight der ganz
besonderen Art erleben? Dann schau Dich doch mal
bei den Angeboten der Thüringer Tischkultur um!

Thüringer Tischkultur im Portrait
Erfahre mehr über die Genussreisen

Ein Picknickkorb auf einer Decke im Wald
Karte mit dem Standort vom Magdalenengut

Deluxe-Picknickkorb vom Magdalenengut

Der Sommer ruft uns auf das Land. Am liebsten verbringen wir laue Sommerabende auf Wiesen und Feldern – zusammen mit einem großen, köstlich vollgepackten Picknick-Korb.

Das Magdalenengut, etwa eine halbe Fahrradstunde von Erfurt entfernt, lässt diesen Traum wahr werden, ohne dass man selbst etwas dafür tun muss: Es packt einen besonderen, möglichst nachhaltig verpackten, qualitativ hochwertigen Deluxe-Picknickkorb der Träume, der aus fast nur regionalen Lebensmitteln besteht und unter anderem Aufstriche, Salat, Antipasti, Brot, Wein, Käse, Schinken und hausgemachte Limonade enthält.

Magdalenengut
Brauhausgasse 3
OT Alach
99090 Erfurt


Du möchtest einfach direkt loswandern, ohne dir vorab überlegen zu müssen, welches kulinarische Highlight Dich erwarten soll?
Hier empfehlen wir Dir schöne Wanderrouten für jeden Schwierigkeitsgrad, in deren Nähe Du sicherlich ein gemütliches Restaurant entdecken kannst.


Whiskywelt Burg Scharfenstein

Die Whiskywelt Burg Scharfenstein ist einmalig in Deutschland. Die Number Nine Spirituosenmanufaktur verbindet dort das über 800 Jahre alte Gemäuer der Burg mit dem eigenen noblen Whiskysortiment. Aus dieser Verbindung sind nicht nur das Restaurant RINGMAUER und das Boutiquehotel Burg Scharfenstein entstanden, sondern auch ein breites Veranstaltungsangebot. Neben klassischen historischen Burgführungen gibt es auch (Open-Air-) Konzerte und natürlich viele Veranstaltungen rund um den Whisky: Im Rahmen von Tastingabenden, Whiskywanderungen und Erkundungen des Whiskyerlebniszentrums in der Burg werden Whiskys aus dem Hause No. 9 verkostet.

Burg Scharfenstein
OT Beuren
37327 Leinfelde-Worbis

Bild © Rainer Kunze, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Kategorie: Mittelthüringen, Nordthüringen, Tradition

12. Juli 2021 by Elisa Gelmroth 2 Kommentare

Gerade in den letzten Jahrhunderten war es nicht immer leicht, zu jeder Jahreszeit ausreichend Lebensmittel zur Verfügung zu haben. Also begannen die Leute damit, das Obst und Gemüse, das sie im Sommer in großen Mengen ernten konnten, in Gläsern haltbar zu machen und Kräuter zu trocknen. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Methoden entwickelt, um Vitamine im Glas zu konservieren:

Das hat gerade Saison
  • Das Einkochen (auch als Einwecken bekannt) ist der Klassiker unter den Möglichkeiten, Obst und Gemüse haltbar zu machen. Dazu werden Gläser mit Obst oder Gemüse, Wasser, Zucker oder Salz und je nach Geschmack auch mit Gewürzen gefüllt und anschließend erhitzt. Je nach Konsistenz und Größe des Einkochguts kann das Erhitzen Minuten, aber auch Stunden in Anspruch nehmen. Das Erhitzen führt dazu, dass der Inhalt nahezu keimfrei wird und so mehrere Monate, ein Jahr oder theoretisch auch ewig haltbar ist.
  • Beim Einmachen wird Obst oder Gemüse gegart oder kurz aufgekocht und dann heiß in Gläser abgefüllt. Konserviert werden die Lebensmittel durch ihren hohen Zucker- und Säuregehalt. Deshalb eignet sich die Methode vor allem für Birnen-Kompott, Marmelade aus Erdbeeren oder Tomaten-Chutney.
  • Während sich das Einkochen und Einmachen sowohl für Obst als auch für Gemüse eignen, funktioniert das Einlegen nur für Gemüse, da hier klassisch Essig oder Öl zum Einsatz kommen. Dieser Sud wird über das Gemüse gegossen und verhindert, dass im Glas schädliche Mikroorganismen entstehen.
  • Eine weitere Möglichkeit, die seit Jahrtausenden angewendet wird, ist das Fermentieren. Hier braucht es weder Hitze noch Gefrierschränke, um Gemüse haltbar zu machen. Stattdessen setzt man ganz auf Milchsäurebakterien, die die Lebensmittel mithilfe von Salzlake haltbar machen und sogar neue Geschmacksaromen entstehen lassen. Klassiker sind hier saure Gurken und Sauerkraut, aber auch Kimchi (scharf eingelegter Chinakohl) und sogar Bier oder Joghurt gehören zu fermentierten Lebensmitteln!

Je nach Methode können also Obst und / oder Gemüse haltbar gemacht werden, teils sogar für sehr lange Zeit. Dafür ist es aber bei jeder Methode enorm wichtig, dass die Utensilien zuerst gründlich gereinigt und die Gläser am besten sterilisiert werden. Dazu legst Du die Gläser und Deckel einzeln in einen großen Topf mit heißem Wasser und lässt sie zehn Minuten lang kochen. Danach nimmst Du die Gläser zum Abkühlen mithilfe einer Zange aus dem Wasser. Die Innenseiten und Ränder der Gläser und Deckel dürfen ab jetzt nicht mehr mit den Händen berührt werden! Falls Du Einweckgläser mit Gummiringen benutzt, lass sie mit einem Schuss Essig ebenfalls einige Minuten lang in Wasser kochen.

Auch das Obst oder Gemüse, das Du konservieren möchtest, muss gewaschen und eventuell geschält werden. Falls es Kerne oder Druckstellen hat, sollten sie entfernt werden. Das Obst oder Gemüse muss einwandfrei vorbereitet werden, um nicht zu verderben. Falls Du ganze Früchte oder größere Stücke einkochen möchtest, ist es je nach Methode hilfreich, die Früchte oder Stücke vorzugaren.


Es gibt auch Obst und Gemüse, für die sich
diese Formen des Konservierens nicht eignen,
beispielsweise Salat oder pürierte Früchte.


Einkochen

Das Obst oder Gemüse wird bis einige Zentimeter unter den Rand in die Gläser gefüllt und mit Wasser (und je nach Geschmack auch Gewürzen) aufgegossen. Für Obst gibst Du etwa einen Esslöffel Zucker dazu, für Gemüse eine Prise Salz. Dann werden die Glasränder sauber gewischt und die Gläser verschlossen.

Anschließend legst Du ein gefaltetes Geschirrtuch oder einen Topfuntersetzer aus unempfindlichem Material in den Topf und stellst die Gläser mit etwas Abstand voneinander darauf. Dann füllst Du den Topf mit Wasser. Je nachdem, ob das Obst oder Gemüse in den Gläsern heiß oder kalt ist, sollte das Wasser auch heiß oder kalt sein. Das Wasser sollte die Gläser zu mindestens drei Vierteln mit Wasser bedecken. Dann erhitzt Du das Wasser bei geschlossenem Topfdeckel langsam.

Sobald das Wasser sprudelt, beginnt das Einkochen. Das dauert je nach Größe und Konsistenz etwa 15 bis 90 Minuten: Obst und klein geschnittenes, vorgegartes Gemüse braucht kürzer als rohe, harte, ganze Früchte oder große Stücke.

20 Minuten: rohe Zucchini, vorgekochte Bete, Beeren
30 Minuten: rohe Gurken, Pflaumen, rohe Tomaten, Kirschen, roher Kürbis
40 Minuten: Äpfel, rohe Bete
60 Minuten: vorgekochte Bohnen, vorgekochte Möhren
80 Minuten: Birnen
Ein Glas mit eingekochtem Gemüse

Als Faustregel gilt, dass rohes Gemüse meist doppelt so lang braucht wie vorgekochtes. Wichtig ist, dass der Topfdeckel geschlossen ist und die Gläser nach dem Ende der Einkochzeit zum Auskühlen noch mindestens zehn Minuten im Topf bleiben.

Sobald Du die Gläser aus dem Topf genommen hast, ist es empfehlenswert, ein Küchentuch über die Gläser zu legen. So kühlen sie langsamer ab und es kann sich besser ein Vakuum bilden.

Wenn die Gläser kalt geworden sind, solltest Du überprüfen, ob das Vakuum in den Gläsern entstanden ist. Falls alles funktioniert hat, lassen sich die Deckel von Schraubgläsern nicht einfach so aufdrehen und Weckgläser bleiben auch nach dem Abnehmen der Klammern fest verschlossen. Das Vakuum sollte übrigens auch dann noch bestehen, wenn das Eingekochte geöffnet wird – ansonsten ist es im Lauf der Zeit wahrscheinlich schlecht geworden.


Bei Temperaturen über 80° C bleiben Obst und Gemüse fast unbegrenzt
haltbar, verlieren allerdings Vitamine. Vitaminschonender ist das
Einkochen bei Temperaturen zwischen 60° und 80° C. Die Lebensmittel
halten dann aber höchstens ein Jahr.


Einlegen

Einlegen geht schnell, unkompliziert und sieht schön aus, funktioniert aber nur mit Gemüse. Wichtig ist, dass Gemüse, das nicht roh essbar ist, vorher gedämpft, gekocht oder blanchiert und auch hier nur mit ausgekochten Gläsern gearbeitet wird.

Zuerst schneidest Du Dein Gemüse klein. Hierbei kannst Du kreativ werden und Wellenmesser oder Spiralschneider aus der Schublade kramen. Für das Basisrezept arbeiten wir mit 750 g Gemüse, die Mengen kannst Du je nach Bedarf ganz einfach anpassen.

Anschließend kochst Du die Basismischung. Dafür gibst Du 250 ml Essig, 500 ml Wasser, 2 EL Salz und 2 TL Rohrzucker in einen Topf und lässt die Mischung aufkochen. Benutze dabei bitte kein Jodsalz, sonst kann das Gemüse seinen „Biss“ verlieren. Außerdem sollte der Essig einen Säuregehalt von mindestens 5 % haben.

Gib das vorbereitete Gemüse in die Gläser. Vergiss dabei nicht, verschiedene Gewürze und frische Kräuter dazuzugeben. Bei Gurkenscheiben kannst Du zum Beispiel Zwiebelspalten dazwischen schichten und Senfkörner mit ins Glas geben. Oder Du nimmst Kümmel und Pfefferkörner. Oder Zimt, Thymianzweige und Whisky … Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Sobald das Gemüse, die Kräuter und Gewürze im Glas sind, gibst Du die Essig-Mischung darüber und verschließt die Gläser. Nun darf das Gemüse etwa vier bis sechs Wochen an einem kühlen und dunklen Ort ziehen, bis es verzehrfertig ist. Dann hält es sich übrigens mindestens ein Jahr lang!

Ein Glas mit Gurken wird mit heißem Sud begossen
Eingelegte Gurken

Fermentieren

Meersalz, Wasser, frisches Gemüse – gutes Essen muss nicht aufwändig sein. Bei der Fermentation übernimmt ein eingespieltes Team aus Zeit und Milchsäurebakterien die Geschmacksbildung und sorgt für bessere Verträglichkeit. Alles, was Du dafür tun musst, ist: Das Gemüse gut waschen, mehr oder weniger klein schneiden, zusammen mit Salz in ein Glas füllen, mit etwas Wasser bedecken – und einige Tage in einem etwas kühleren Raum stehen lassen. Das war es schon im Groben und Ganzen. Ein paar Feinheiten für großartige Ergebnisse gibt es aber trotzdem:

  • Grundsätzlich kann man jedes Gemüse fermentieren, aber nicht bei jedem wird das Ergebnis auch knackig und lecker. Besonders eignen sich Kohlsorten, Möhren oder Zwiebeln. Kräuter und Gewürze kannst Du je nach Geschmack zum Verfeinern natürlich auch mit ins Glas geben.
  • Bei Sauerkraut oder Kimchi werden das Kraut und das Salz miteinander vermengt und gestampft oder „massiert“, bis sich Lake bildet. Bei dieser Variante nimmst Du 1 bis 2 % Salz im Verhältnis zum Gewicht vom Gemüse. Alternativ kannst Du das Gemüse auch mit Salzlake aufgießen. Dann nimmst Du 3 bis 5 % Salz.
  • Falls Dein Gemüse nach oben schwimmen sollte, kannst Du es mit einem Blatt Kohl, einem kleinen Teller oder mit einem mit Wasser gefüllten Tiefkühlbeutel nach unten drücken. Oder Du legst Dir ein professionelles Glasgewicht zu.
  • Während der Fermentation sollten die Gläser nicht ganz verschlossen sein. Das heißt: Schraubgläser nicht fest zudrehen, bei Weckgläsern den Gummiring und die Klammern weglassen.
  • Nach etwa einer Woche kannst Du das Gemüse probieren. Natürlich nur mit einem besonders sauberen Löffel! Schmeckt es gut, kannst Du das Glas verschließen und an einen kühlen, dunklen Ort stellen. Ist das Gemüse noch etwas fad, kannst Du es einfach noch ein paar Tage länger stehen lassen.
  • Sollte irgendwann die Lake trüb werden oder sich Schaum bilden, ist das kein Grund, das fermentierte Gemüse zu entsorgen. Schöpfe den Schaum einfach ab und fülle das Glas mit frischer Lake auf.

Obst zu fermentieren ist grundsätzlich auch möglich,
aber wesentlich komplizierter: Obst enthält viel mehr
Zucker und wilde Hefen als Gemüse, wodurch es
schneller fermentiert und sich in Alkohol verwandelt.


Einmachen

Obst einmachen geht schnell, es hält sich lange und ist ein perfektes kleines Geschenk für Freunde oder Nachbarn. Außerdem macht kaum etwas so glücklich wie der Duft, der durch das Haus zieht, wenn Marmelade auf dem Herd vor sich hin köchelt – außer vielleicht der konservierte Geschmack der Sommerfrüchte, wenn man im Winter ein Glas selbstgemachter Konfitüre öffnet.

Das Geheimnis des blitzschnellen Einmachens ist Gelierzucker und Säure. Die Säure sorgt für die Haltbarkeit, der Gelierzucker für Festigkeit. Er besteht aus normalem Zucker, der mit Pektin, einem pflanzlichen Geliermittel, versetzt wurde. Im Supermarkt findet man Gelierzucker im Verhältnis 1:1, 2:1 oder 3:1, aber auch speziellen Gelierzucker, der ohne kochen funktioniert oder extra für Erdbeermarmelade gemacht ist.

zum Quittengelee-Rezept
Ein Glas Marmelade auf einem Holzbrett

Statt Gelierzucker kannst Du
zum Beispiel auch Agar-Agar
mit Agavendicksaft und etwas
Zitronensaft verwenden.

Bei Gelierzucker im Verhältnis 1:1 brauchst Du Obst und Gelierzucker zu gleichen Anteilen, also zum Beispiel 1 kg Obst und 1 kg Gelierzucker. Dieses Verhältnis eignet sich am besten für säuerliche Früchte, da die Marmelade sonst ziemlich süß werden kann. Wichtig ist übrigens, dass Du das Obst erst wiegst, wenn Du es geschält und entkernt hast.

Gelierzucker im Verhältnis 2:1 (also 500 g Gelierzucker für 1 kg Obst) hat einen höheren Pektin-Gehalt und ist deshalb für süßeres Obst gedacht. Die Marmelade wird mit diesem Verhältnis lecker fruchtig und nicht ganz so süß. Das gilt auch für den Gelierzucker im Verhältnis 3:1.

Hast Du genug Obst und Gelierzucker im Haus und Deine Gläser ausgekocht, kann das große Einmachen beginnen. Dafür schneidest Du das Obst in mehr oder weniger kleine Stücke (falls Du stückige Marmelade magst, schneidest Du es größer, falls Du ganz feine Marmelade liebst, kannst Du das Obst auch pürieren), gibst es zusammen mit dem Zucker in einen großen Topf und mischst es gründlich durch. Natürlich kannst Du auch Gewürze wie Vanille und Zimt oder sogar Kräuter wie Basilikum und Thymian mit dazugeben. Falls Du Obst einmachen willst, das sehr saftig ist – zum Beispiel Beeren –, kannst Du die Mischung dann noch ein paar Stunden stehen lassen.

Anschließend bringst Du die Mischung zum Kochen. Dabei solltest Du ununterbrochen rühren, damit nichts anbrennt. Sobald die Marmelade sprudelt, startet die Einmachzeit. Viele Marmeladen brauchen etwa fünf Minuten, bis sie fertig sind. Genauere Angaben gibt es aber oft von den Gelierzucker-Herstellern auf den Verpackungen.

Wenn die Einmachzeit fast vorbei ist, führst Du eine Gelierprobe durch: Nimm den Rührlöffel aus dem Topf und gib einen Tropfen davon auf einen Teller. Sollte die Marmelade schnell fest werden, ist sie fertig. Bleibt sie flüssig, lässt Du die Marmelade noch ein, zwei Minuten köcheln und führst die Gelierprobe dann erneut durch.

Ist die Gelierprobe geglückt, füllst Du die Marmelade in die Gläser. Schließe sie sofort und stelle sie etwa zehn Minuten auf den Kopf. Danach kannst Du sie wieder herumdrehen und unter einem Handtuch abkühlen lassen. So kannst Du Dir sicher sein, dass ein Vakuum entstanden ist.


Wusstest Du, dass Du Gemüse nicht nur
einkochen, fermentieren oder einlegen,
sondern auch als Chutney einmachen kannst?

zum Chutney-Basisrezept

Wir freuen uns, falls Du jetzt Marmelade geleckt hast und am Wochenende direkt mit dem Konservieren loslegen möchtest. Und falls Du stattdessen jetzt denkst: „Einkochen, eingelegen, fermentieren und einmachen hin oder her, ich bleibe lieber bei den Sauren Gurken und dem Apfelmus aus dem Glas“ – dann können wir Dir das Obst und Gemüse aus dem Glas von HAINICH, Schweizer Naturkost und Thüringer Landgarten ans Herz legen. Das Obst und Gemüse für die Konserven von HAINICH kommt sozusagen direkt vom Feld und wird mit bewährten Rezepten verarbeitet, während Schweizer Naturkost und Thüringer Landgarten ganz auf Bio-Gemüse und Nachhaltigkeit setzen. Wofür Du Dich auch entscheidest: Lass es Dir schmecken!

Ein Glas mit eingelegten Gurken
HAINICH im Portrait
Ein Mann stampft Sauerkraut
Schweizer Naturkost im Portrait

Kategorie: Rezept, Saisonales, Tradition

8. Juli 2021 by Elisa Gelmroth 1 Kommentar

Ruby-Schokolade

Manchmal sind es kleine Zufälle, die Großes bewirken. Darunter fällt auch die Entdeckung, die der belgische Schokoladengigant Barry Callebaut im Jahr 2004 machte: eine rubinfarbene Kakaobohne. Diese Kakaobohne ist keine neue oder genetisch veränderte Kakaosorte, sondern eine „Laune der Natur“, die vor allem in Ecuador, Brasilien und der Elfenbeinküste zu finden ist.

Es dauerte 13 Jahre, bis die neue Schokoladensorte daraus geboren war: Ruby-Schokolade, benannt nach ihrer natürlichen rubin-rosaroten Farbe, die nach süß-säuerlichen Himbeeren schmeckt und ganz ohne künstliche Farbstoffe oder Aromen auskommt. Die Farbe basiert aber nicht nur auf den rubinroten Kakaobohnen an sich, wichtig ist auch der Verarbeitungsprozess: Während „normale“ Vollmilch- oder Bitterschokolade aus fermentierten Kakaobohnen gewonnen wird, beinhaltet Ruby-Schokolade einen Teil schwach oder unfermentierter Bohnen, damit die rosa Farbe erhalten bleibt. Das ist übrigens nicht der einzige Punkt, in dem sich der Prozess unterscheidet: Ruby-Schokolade ist wesentlich empfindlicher gegen Feuchtigkeit, Licht und Sauerstoff, was die Herstellung aufwändiger macht.

Geschmolzene Schokolade wird über Gebäck gegossen

Wusstest Du schon:

Schokolade schmilzt bei 33° C. Sie ist damit die einzige essbare Substanz, deren Schmelztemperatur geringer als unsere Körpertemperatur ist.

Ruby-Schokolade basiert auf einem geheimen Betriebsrezept von Barry Callebaut und Kakaobohnen, die nur selten vorkommen. Deshalb dauerte es lange, bis die Schokolade auch nach Deutschland gelangte. Während sie zunächst als Überzug von KitKat-Riegeln probiert werden konnte, wird sie erst seit dem Jahr 2019 auch in Deutschland verarbeitet: Viba / Heilemann ist das erste deutsche Unternehmen, das Ruby-Schokolade herausbrachte.

Viba im Portrait

Mittlerweile bietet Viba / Heilemann den rubinroten Genuss in vier verschiedenen Sorten an: pur als hauchdünne Tafelschokolade, als kleine, feine Pearls mit einer ganzen Haselnuss und Nougat, als Pralinen-Stones mit feinherben Edelbitterschokolade-Anteilen und als Crowns: Pralinen, die Nougat, Haselnüsse und Ruby-Schokolade raffiniert miteinander verschmelzen lassen. Egal, für welche rubinrote Kreation Du Dich entscheidest – jede schmeckt köstlich, sinnlich, fruchtig und überzeugt vollkommen von der rosa Schönheit.

Viba Ruby-Sortiment

Blonde-Schokolade

Große Innovationen sind in der Schokoladenwelt zwar selten, trotzdem gibt es neben der Ruby-Schokolade aber noch eine neue Entdeckung zu feiern: die Blonde-Schokolade! Diese ist keine eigenständige Sorte wie Ruby, schmeckt aber genauso neu und köstlich.

Der Geschmack der Blonde-Schokolade ist mit karamellisierter weißer Schokolade oder gegrilltem französischem Mürbeteig, der direkt aus dem Ofen kommt, vergleichbar und ist das Ergebnis eines Fehlers: Eigentlich wollte Frédéric Bau, Konditor und Kreativdirektor von Valrhona, weiße Schokolade im Wasserbad zubereiten, vergaß sie dort jedoch. Zehn Stunden später fiel sie ihm wieder ein, in der Zwischenzeit hatte die Schokolade jedoch ihre Farbe verändert. Sie war blond geworden – und schmeckte köstlich! Acht Jahre dauerte es, bis aus kleinen, „fehlerhaften“ Mengen eine große Produktion entstand, die die blonde Schokolade absichtlich herstellen kann.

Das Geheimnis liegt darin, Milchpulver so stark zu erhitzen, dass der Milchzucker darin karamellisiert. Diese sanfte, zartschmelzende Süße hat auch Viba / Heilemann dazu inspiriert, eine eigene „blonde“ Linie zu kreieren, die drei verschiedene Sorten umfasst: pur, mit Orange sowie mit Salz und Crisp versetzt. Die blonde Schönheit schmeckt so gut, dass sie mit dem SWEETIE Award 2020 ausgezeichnet wurde. Aber überzeuge Dich am besten selbst von den verschiedenen blonden und rubinroten Neuheiten!

Kategorie: Innovation

5. Juli 2021 by Elisa Gelmroth 3 Kommentare

1893 gründeten Willi Viebahn und seine Schwester Anna Reim ein kleines Café in Schmalkalden. Nach dem ersten Weltkrieg investierten Anna Reim und ihr Sohn in eine kleine Fabrik, da ihr Nougat im Café sehr beliebt war. Bei der Verpackung halfen ihnen Freunde aus dem Nachbarort, in deren Unternehmen Zigarren gewickelt und verpackt wurden. So bekam der Nougat, das bisher in Blockform produziert wurde, erstmals seine bis heute typische Form als Stange.

Nach der Weltwirtschaftskrise setzte das Familienunternehmen Viebahn vor allem auf Marzipan, das Mitte der 30er Jahre sehr beliebt war. So kam es, dass das zu DDR-Zeiten verstaatlichte Unternehmen nun VEB Nougat- und Marzipanfabrik Schmalkalden hieß. Währenddessen wurden einige Rezepturen verändert und zum Beispiel der Marzipanersatz Persipan erfunden, der aus Aprikosenkernen zubereitet wurde. Die Rezeptur des Nougats und damit auch dessen Qualität blieben jedoch stets unverändert, wodurch es in der Bevölkerung immer beliebter wurde und kaum noch offiziell zu kaufen gab.

Nougatstangen und Haselnüsse

Immer Nougat im Haus

Falls Du von Nougat nicht genug bekommen kannst oder ein besonderes Geschenk suchst, gibt es für Dich seit kurzer Zeit die perfekte Lösung: das Viba Nougat Abo!

Jede einzelne Box wird speziell zusammengestellt, um die ganze Vielfalt von Nougat abbilden zu können. Anschließend flattert das Abo – unabhängig von der von Dir ausgewählten Laufzeit – alle zwei Monate in Dein Zuhause.

Viba Nougat Abo

Während der DDR begann auch die Produktion von Fruchtriegeln, an der neben den Mitarbeitern auch Sportmediziner und Nationaltrainer der DDR beteiligt waren. Die Fruchtriegel wurden schnell ein fester Bestandteil der Sporternährung.

Nach der Wende übernahmen ein ehemaliger Unternehmensberater und ein früherer Produktionsleiter von Viebahn das Unternehmen. Sie benannten Viebahn in Viba um und zogen mit der Produktion von Schmalkalden nach Floh-Seligenthal.


2000

produziert Viba eine Nougatstange, die mit einem Durchmesser von 50 cm, drei Metern Länge und einem Gewicht von 750 kg ins Guinness-Buch der Rekorde einging und einer Menge von 15.000 normalen Nougatstangen entsprach – der Auftakt für eine große Neuausrichtung der Firma. Denn ab dem Jahr 2002 verändert sich nicht nur die Verpackung, auch das Sortiment wird größer.

2004

öffnet der erste eigene Shop von Viba. Heute gibt es in ganz Deutschland insgesamt 44 Viba Shops und darüber hinaus drei Erlebniswelten inklusive gläserner Produktion und Schauconfiserie.

2016

wird das Unternehmen Heilemann an Viba übergeben. Damit wird das Sortiment von Viba um zahlreiche Pralinen- und Schokoladen-Spezialitäten ergänzt.


Heute reicht die Palette der über 500 verschiedenen Viba-Produkte von Nougat und Marzipan über Pralinen und Schokolade bis hin zu Dragees, Fruchtriegeln und Zuckerkissen. Mit dabei sind auch immer wieder brandneue Innovationen wie Ruby- oder Blonde-Schokolade, die von Viba zuerst nach Deutschland gebracht werden. Das Herausragendste sind aber immer noch die über 30 verschiedenen, feinen Nougat-Spezialitäten. Diese werden aus hochwertigen und durch Steinwalzen extrem fein gemahlenen und frisch gerösteten Haselnüssen, bestem Kakao und kalifornischen Mandeln hergestellt. Durch Zugabe verschiedenster Zutaten entstehen daraus Sorten wie Erdbeer-, Noir-, Krokant- oder Knisternougat.

Viba Ruby Crowns und Best Crowns neben pinken Tulpen
Erfahre mehr über schokoladige Innovationen

Haselnüsse in ihrer schönsten Form

Er zergeht förmlich auf der Zunge und vereint in sich Haselnüsse, Kakao und Zucker: Nougat ist dank Viba fest mit Thüringen verbunden 💚 Wir lieben Nougat in jeder Form und Konsistenz: Ob weich oder fest, pur, in Pralinen oder mit Frucht: Nougat von Viba schmeckt einfach immer.

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Karte mit dem Standort von Viba

Viba Sweets

Logo von Viba

Die Aue 7
98593 Floh-Seligenthal

www.viba-sweets.de
info@viba-sweets.de

Kategorie: Firmenportrait, Südwestthüringen

1. Juli 2021 by Elisa Gelmroth Kommentar verfassen

Saisonales Obst und Gemüse ist umweltfreundlich, frisch, gesund, vielfältig und günstig. Es kann entweder direkt vom Feld bzw. dem ungeheizten Gewächshaus oder aus der Lagerhalle in den Laden kommen. Im Winter gibt es vor allem gelagerte Lebensmittel, im Sommer nur Frischware. Welches Obst und Gemüse diesen Monat Saison hat und ob es frische oder gelagerte Lebensmittel sind, erfährst Du im Saisonkalender für diesen Monat:

Saisonales Gemüse
Saisonales Obst

Kategorie: Saisonales

28. Juni 2021 by Elisa Gelmroth 1 Kommentar

  • Zubereitung: 90 Min
Zutaten für vier Gläser à 300 ml:
  • 1 kg saisonale Hauptzutat (Obst und / oder Gemüse, zum Beispiel Tomaten, Pflaumen, Paprika)
  • 200 g Zucker
  • 200 ml Apfel- oder Weinessig
  • 2 Äpfel

 

  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Salz
  • passende Gewürze, zum Beispiel Ingwer, Chili oder Zimt
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung

Wasche das Obst und / oder Gemüse inklusive der Zwiebeln, Knoblauchzehen und Äpfel. Wenn nötig, kannst Du es je nach persönlichem Geschmack auch entkernen. Schneide es dann in kleine Stücke.

Erhitze das Öl in einem großen Topf und brate Zwiebeln und Knoblauch darin glasig an. Gib die Äpfel dazu und brate sie ebenfalls leicht an. Lösche die Äpfel mit Essig ab und lasse sie köcheln, bis sie weich sind. Dann zerkleinerst Du die Äpfel mit einem Pürierstab.

Jetzt gibst Du die vorbereitete Hauptzutat dazu und lässt alles aufkochen. Anschließend drehst du die Hitze herunter und lässt das Obst und / oder Gemüse etwa eine halbe Stunde lang auf kleiner Flamme köcheln. Die Zeit kannst Du nutzen, um die nötigen Gläser und Utensilien abzukochen.

Nach Ablauf der halben Stunde stichst Du mit einem Messer in die Hauptzutat. Geht es leicht durch das Obst und / oder Gemüse hindurch, ist Dein Chutney bereit für die weitere Verarbeitung. Falls es noch zu hart ist, lässt Du es noch weiter auf der Herdplatte ziehen.

Sobald Deine Hauptzutat weich genug ist, zerkleinerst Du die Stücke mit einem Pürierstab etwas. Gib jetzt die Gewürze dazu, rühre sie gründlich unter und lasse alles noch einmal aufkochen. Vergiss dabei nicht, das Chutney immer wieder umzurühren.

Viele rote Paprikas

Bis vor etwa 70 Jahren gab es die Paprika nur in scharf, heute ist unser Juli-Gemüse in seiner süßen Form aus den Supermarkt-Regalen gar nicht mehr wegzudenken.

Nun kannst Du Dein Chutney abschmecken, bis der Geschmack Deinen Wünschen entspricht. Ist der Geschmack perfekt, lässt Du das Chutney noch weitere zehn Minuten köcheln. Rühre dabei immer wieder um, damit nichts anbrennt! Ist die gesamte Flüssigkeit verkocht, ist das Chutney fertig. Zur Probe kannst Du auch einen Klecks Chutney auf einen Teller geben. Ziehe dann mit einem Löffelstiel eine Linie durch den Klecks. Bleibt die Linie bestehen, ohne dass das Chutney zerläuft, ist es bereit zum Abfüllen.

Fülle das Chutney in die vorbereiteten Gläser. Achte dabei darauf, ob sich Luftblasen bilden. Falls ja, solltest Du diese mit einem sauberen Stäbchen entfernen. Ansonsten kann an diesen Stellen im Lauf der Zeit Schimmel entstehen. Verschließe die Gläser sofort und lasse sie abkühlen.

Je nach Hauptzutat passt Chutney hervorragend zu indischen Gerichten,
Fleisch, Käse, (herzhaften) Eierkuchen oder auch zu Burgern.

Kategorie: Kochen, Rezept, Saisonales

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