- Zubereitung: 10 Min
- Für 1 Personen
- 5 cl Echter Nordhäuser Marillenbrand
- 1 Zuckerwürfel
- 2 bis 3 Spritzer Angostura Bitter
- Eiswürfel
- 1 Orange mit unbehandelter Schale
Verrühre den Zuckerwürfel zusammen mit dem Bitter in einem Glas, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Gib dann einige Eiswürfel mit ins Glas und gieße den Marillenbrand dazu. Verrühre alles gründlich miteinander.
Schneide eine Zeste von einer Orange und verdrehe sie über dem Glas, um die ätherischen Öle freizusetzen. Gib die Zeste mit ins Glas und serviere den Drink. Cheers!
- Zubereitung: 5 Min
- Für 1 Personen
- 5 cl Echter Nordhäuser Williamsbirnenbrand
- 3 cl Zitronensaft
- 2 cl Zuckersirup
- ggf. 1 Eiweiß
- Eiswürfel
- Birne
Gib den Williamsbirnenbrand, Zitronensaft, Zuckersirup und ggf. ein Eiweiß in einen Shaker und schüttle ohne Eiswürfel kräftig, um das Eiweiß aufzuschäumen. Shake dann mit zugegeben Eiswürfeln erneut kräftig, bevor Du den Cocktail durch ein Sieb in ein gekühltes Glas abseihst.
Garniere Deinen Drink mit einer dünn geschnittenen Birnenscheibe. Cheers!
Früher war das Brennen von Obst eine praktische Methode, überschüssige Ernte aus Streuobstwiesen und Obstgärten zu verwerten. Wer Obst anbaute, besaß oft auch das Recht, eigene Brände herzustellen. Die Grundzutat wuchs direkt vor der Haustür: heimisches, reifes Obst, das sorgsam verarbeitet wird. Indem kleine Brennereien köstliche Spirituosen herstellten, trugen sie gleichzeitig zum Erhalt traditioneller Streuobstwiesen bei.
Die Kunst des Brennens
Die Herstellung eines Obstbrands ist eine Kunst, die viel Wissen erfordert. Es braucht gesundes Obst, das zum perfekten Erntezeitpunkt gepflückt und anschließend gereinigt werden muss. Früchte wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Quitten oder Aprikosen (Marillen) sind die Klassiker für Obstbrände. Dafür wird der Saft oder die Maische, also das Fruchtfleisch, vergoren und dann destilliert. Dabei erhöht sich der Alkoholgehalt und das Aroma wird konzentriert.
Obstbrand enthält nur das Destillat und Wasser, um auf die gewünschte Trinkstärke zu kommen. Anschließend muss der Brand noch reifen. Dabei greifen Brennereien mittlerweile gern auf verschiedene Holzfässer zurück. Sie verleihen dem Brand eine Farbe zwischen hellem Gold und dunklem Rotbraun.
Der feine Unterschied zwischen Brand und Geist
Der entscheidende Unterschied zwischen Obstbrand und Obstgeist liegt im Zuckergehalt der Früchte. Während beim Obstbrand süße Früchte mit einem hohen Zuckeranteil bei der Gärung selbst Alkohol bilden, brauchen die zuckerarmen, aber sehr aromatischen Früchte wie Himbeeren oder Sanddorn eine andere Behandlung. Diese werden in hochprozentigem Alkohol eingelegt, um die Aromen zu extrahieren, und danach destilliert. Man fängt sozusagen wortwörtlich den „Geist“ der Früchte ein – und stellt somit Obstgeist her. Da Obstgeist nicht im Holzfass reift, bleibt er klar und wasserfarben.
Die Qualität eines Geistes hängt vor allem vom verwendeten Alkohol ab, während bei Obstbränden die Frucht im Vordergrund steht. Beide Spirituosen müssen einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 % aufweisen. Außerdem dürfen sie nicht aromatisiert und nur minimal gesüßt werden.
Vom Branntweinmonopol zum Premium-Produkt
Von 1919 bis 2017 erleichterte das Branntweinmonopolgesetz in Deutschland den kleinen Obstbrennern die Produktion. Mithilfe von staatlichen Subventionen konnten die Brennereien sorgenfrei Brände destillieren, ohne sich um die Qualität allzu viele Gedanken machen zu müssen. Seitdem das Gesetz Geschichte ist, steht die Qualität im Vordergrund. Brennereien müssen sich nun auf handwerkliches Können und hochwertige Rohstoffe verlassen, um bestehen zu können. Das Ergebnis: Obstbrände und -geiste haben in den letzten Jahren einen Qualitätssprung gemacht – Genießer wissen das zu schätzen.
Obstbrand entfaltet bei Temperaturen zwischen 15 und 18° C sein volles Aroma.
Edle Tropfen aus Nordhausen
In diesem Herbst bringt auch die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei frischen Wind in die alte Obstbrand-Tradition. In ihrer Premium-Linie 1507, deren Zahl für die Ersterwähnung der Brennkunst in Nordhausen steht, gibt es nun zwei neue fassgelagerte Obstbrände. Die Linie, die bisher für feinen Kornbrand bekannt war, setzt mit den Sorten Williamsbirne und Marille neue Akzente.
Für diese Brände werden die Früchte sorgfältig ausgewählt und verarbeitet, um die einzigartigen Aromen von Birne, Vanille und Karamell bei der Williamsbirne sowie Aprikose, Vanille und Mandel bei der Marille zu bewahren. Anschließend reifen sie acht Monate lang in ehemaligen Single-Malt-Fässern, was ihnen eine dezente Holzfassnote verleiht.
Von jeder dieser limitierten Editionen gibt es nur 250 Flaschen, die in Handarbeit abgefüllt, verkorkt und nummeriert werden. Erhältlich sind sie ausschließlich im Shop der Traditionsbrennerei in Nordhausen oder in ihrem Online-Shop. Doch wer sich einen der raren Tropfen sichert, wird nicht enttäuscht: Die neuen Obstbrände sind ideal für alle, die den Geschmack von Handwerkskunst zu schätzen wissen und sich auf eine kleine Reise in die Geschichte des deutschen Brennens begeben möchten.
Ob geräuchert, trocken oder nass gepökelt – Schinken bietet eine beeindruckende Vielfalt an Geschmacksrichtungen und Herstellungsmethoden, die sich weltweit von Region zu Region unterscheiden. Nach Europa kam das Wissen rund um die Herstellung von Schinken dank Marco Polo, der es im 13. Jahrhundert in China kennenlernte.
Vom Fleisch zum Schinken
Ursprünglich dienten das Pökeln und Räuchern dazu, Fleisch in Zeiten ohne Kühlschrank haltbar zu machen. Auch heute noch wird Schinken durch verschiedene Verfahren haltbar gemacht und bekommt dadurch gleichzeitig sein unvergleichbares Aroma.
Bei der Trockenpökelung wird das Fleisch mit Pökelsalz und/oder speziellen Gewürzen eingerieben, während es bei der Nasspökelung in eine Lake eingelegt wird, die einen Salzanteil von bis zu 20 % haben kann. Größere Fleischstücke werden häufig mit dem sogenannten Impfpökelungsverfahren behandelt, bei dem die Lake direkt in den Muskel vom Fleischstück gespritzt wird.
Getrocknet wird Schinken vor allem in wärmeren Ländern an der Luft. In kühleren und feuchteren Regionen, in denen die Lufttrocknung nicht möglich ist, wird Schinken traditionell geräuchert. Das Räuchern entzieht dem Fleisch Wasser, schützt es vor Schimmel und verleiht ihm seine typische Farbe und Geschmack. Ob über Buchenholz oder Tannennadeln – das beim Räuchern verwendete Holz beeinflusst den Geschmack maßgeblich.
Kochschinken
Kochschinken gilt als besonders saftig, da ihm während der Herstellung eine Lake aus Trinkwasser, Nitritpökelsalz und Gewürzen injiziert oder er in einer Pökellake eingelegt wird. Diese Lake macht etwa 20 % des Frischgewichts des Schinkens aus, sodass Kochschinken einen besonders hohen Wassergehalt hat.
Nachdem der Schinken etwa 24 Stunden in der Lake ziehen durfte, wird er gekocht oder gebrüht und manchmal auch kurz geräuchert. Für eine besonders knusprige Kruste kann er danach im Ofen gebacken werden. Kochschinken wird in der Regel aufgeschnitten verkauft. Er ist nur wenige Tage haltbar und sollte stets im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Thüringer Kochschinken bekommst Du zum Beispiel von Die Thüringer oder Wolf.
Rohschinken
Rohschinken wird zuerst gesalzen oder gepökelt, danach ggf. noch geräuchert und darf dann für eine lange Zeit in kühlen, luftigen Räumen trocknen. Durch den Wasserentzug und die Reifung unter der Mithilfe von Enzymen und Milchsäurebakterien entwickelt der Schinken sein typisches Aroma und eine mürbe Konsistenz. Da er sehr bissfest ist, wird er häufig in hauchdünne Scheiben geschnitten verkauft.
Weltweit berühmte Rohschinken sind Parmaschinken aus Italien und Serrano-Schinken aus Spanien, die bis zu einem Jahr an der Luft reifen. Rohschinken, der geräuchert wird – wie der Schwarzwälder Schinken – reifen schneller und benötigen nur etwa 8 bis 12 Wochen zum Trocknen.
Eine breite Palette an hervorragendem regionalem Rohschinken bietet Naturfleisch an.
Eigentlich stammt Schinken immer aus der Keule des Schweins. Allerdings werden auch andere Fleischstücke manchmal so genannt. So wird beispielsweise Vorderschinken aus der Schweineschulter und Lachsschinken aus dem Kotelettstrang hergestellt und jeweils ähnlich wie echter Schinken verarbeitet. Nussschinken ist ein besonders zarter, magerer und fettarmer Schinken, der aus einem Teilstück vom Schinken gewonnen wird, das am Hüftgelenk des Schweins sitzt. Er ist sowohl geräuchert als auch gekocht erhältlich. Formfleischschinken besteht aus kleineren, zusammengefügten Schinkenstücken, die in einer Form gegart werden. Das Eiweiß, das dabei austritt, dient direkt als Bindemittel für das Fleisch. Da Formfleischschinken an Kochschinken erinnert, wird er oft als günstige Alternative eingesetzt. Ersetzt man einen Teil des Wasser in der Pökellage durch Bier, wird echter Bierschinken hergestellt. Der normalerweise erhältliche Bierschinken hat aber kaum etwas mit dem richtigen Schinken gemeinsam und dient eher der Verwertung von Fleischresten.
Schinken lagern und genießen
Schinken schmeckt pur, auf Brot oder in Kombination mit Feigen oder Melone besonders gut. Auch auf Pizza oder im Braten kommt er häufig zum Einsatz. Doch Vorsicht: Gepökelter Schinken sollte nicht stark erhitzt werden, da sich die Nitritpökelsalze sonst in gesundheitsschädliche Nitrosamine umwandeln können.
Sobald Schinken angeschnitten ist, sollte er gekühlt werden. Vor allem Kochschinken verdirbt aufgrund seines hohen Wassergehalts schnell. Bewahre ihn am besten im kältesten Kühlschrankfach in einer Frischhaltedose auf. Angeschnittener Rohschinken fühlt sich in Pergamentpapier eingeschlagen im Kühlschrank am wohlsten.
Ganze Stücke von Rohschinken können in kühlen, dunklen Räumen ohne Kühlung mindestens mehrere Wochen gelagert werden. Begegnet Dir weißer Belag an der Außenseite vom Rohschinken, handelt es sich dabei vermutlich um Salzkristalle, die unbedenklich sind und einfach mit einem sauberen Tuch und etwas Öl abgewischt werden können. Schimmelt Rohschinken, reicht es aus, den betroffenen Bereich großzügig wegzuschneiden, während Kochschinken komplett entsorgt werden muss.
Unsere Rezepte mit Schinken
- Zubereitung: 90 Min
- Für 2 Personen
- 50 g Rosinen
- 3 EL brauner Rum
- 450 g Kartoffeln
- 220 g Magerquark von Dittersdorfer Milch
- 80 g Mehl
- 50 g Zucker
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
- Landbutter von Dittersdorfer Milch
- Zimt, Zucker

Keine Lust auf’s Kochen? Dann besorge Dir die vorfrittierten, tiefgefrorenen Quarkkeulchen von Heichelheimer! Die brauchst Du nur knusprig braten und kannst sie anschließend direkt genießen.
Zubereitung
Übergieße die Rosinen mit braunem Rum und lasse sie quellen.
Koche ungeschälte Kartoffeln in gesalzenem Wasser, bis sie weich sind. Lasse sie abkühlen, bevor Du sie pellst und durch eine Kartoffelpresse drückst. Alternativ kannst Du die Kartoffeln auch schon am Vortag kochen.
Verarbeite die gepressten Kartoffeln zusammen mit allen anderen Zutaten – bis auf die eingelegten Rosinen – zu einem Teig. Gehe dabei möglichst zügig vor, da der Teig bei zu langem Kneten schleimig werden kann.
Vermenge die Rosinen mit etwas Mehl und hebe sie vorsichtig unter den Teig. Falls Du Zeit hast, lasse den Teig nun 15 Minuten ruhen, damit sich die Gluten-Strukturen entwickeln können, die den Teig noch geschmeidiger machen.
Nun erhitzt Du etwas Butter in einer großen Pfanne. Du hast zwei Möglichkeiten, wie Du den Teig in die Pfanne gibst: Entweder kannst Du die Teigmasse esslöffelweise hineingeben oder mit bemehlten Händen flache Keulchen formen und sie in die Pfanne legen. Gleichzeitig kannst Du etwa drei Keulchen in einer größeren Pfanne braten. Pro Seite brauchen sie etwa zwei bis vier Minuten, bis sie eine goldene Farbe haben. Brate die Quarkkeulchen am bestem bei niedriger bis mittlerer Temperatur, da sie sonst leicht verbrennen können.
Bereits fertig gebratene Quarkkeulchen kannst Du bei 80° C im Backofen warm halten. Bestreue sie dann mit Zimt und Zucker.
Serviere die Quarkkeulchen mit Apfelmus, Kompott oder Vanillesauce und frischem Obst.
Die Feige soll schon vor etwa 12.000 Jahren im Orient angebaut worden sein und ist somit sogar älter als Weizen und Gerste. In der Antike war sie wegen ihrer angeblich aphrodisierenden Wirkung äußerst beliebt und wurde als Grundnahrungsmittel angesehen. Vom antiken Griechenland aus verbreitete sich die Feige über den gesamten Mittelmeerraum und gelangte so auch nach Frankreich, wo der Gärtner auf Geheiß des Sonnenkönigs Ludwig XIV. mehr als 700 Feigenbäume im Küchengarten von Schloss Versailles pflanzte – schließlich steht die Feige auch für Wohlstand und Frieden.
Feigen in Deutschland?
Heute wachsen die meisten Feigen immer noch im Mittelmeerraum: Weltweit werden die meisten Feigen in der Türkei angebaut, in Europa sind Spanien, Italien und Griechenland die Vorreiter im Feigen-Anbau. Doch selbst in Deutschland ist der Anbau von Feigen in sonnigen Lagen möglich, immerhin vertragen ausgewachsene Feigenbäume bis zu -15° C. Dafür gibt es hierzulande in der Regel nur eine Feigen-Ernte, während im Mittelmeerraum bis zu drei Mal innerhalb eines Jahres geerntet werden kann.
Regionale Produkte mit Feigen




Der ewige Kreislauf der Feigenwespe
Eine Feige ist ein komplexes Gebilde. Was wie eine Frucht wirkt, ist eigentlich eine nach innen gekehrte Blüte (die kleinen gelben Kerne im Fruchtfleisch sind die eigentlichen Früchte). Dementsprechend schwierig gestaltet sich auch die Befruchtung der Feige. Diesen komplizierten Auftrag übernimmt die Feigenwespe. Sie gräbt sich in die Scheinfrucht und legt darin ihre Eier ab, verletzt sich dabei aber oft und stirbt dadurch in der Feige. Während das Enzym Ficin die tote Feigenwespe komplett zersetzt, schlüpfen aus den Eiern weibliche und männliche Feigenwespen, die sich direkt paaren. Die männlichen Wespen graben dann einen Tunnel durch die Feige. Sie sterben anschließend in der Feige, während die weiblichen Feigenwespen die Feige durch den Tunnel verlassen und dabei Pollen aufnehmen. Anschließend beginnt der Kreislauf von vorn.
Mittlerweile gibt es auch selbstbefruchtende Feigensorten, was den kommerziellen Anbau von Feigen sehr erleichtert. Feigenwespen kommen nämlich vor allem in der Türkei und kaum in Europa vor, sodass die Feigen hier über diesen Weg nicht befruchtet werden können.
Essbar von der Schale bis zum Fruchtfleisch
Frische Feigen sind von August bis Oktober bei uns erhältlich. Sie schmecken saftig, mild und süß und passen nicht nur zu Kuchen, Marmelade, Müsli und Kompott, sondern auch zu Salat, Schinken, Chutney und anderen herzhaften Zutaten oder Gerichten. Die Schale der Feige besteht aus unverdaulichen Pflanzenfasern. Sie ist dadurch sehr ballaststoffreich und kann ruhig mitgegessen werden. Alternativ kannst Du die Feige halbieren und das weiche Fruchtfleisch auslöffeln, wenn Du die Schale nicht mitessen möchtest.
Ein ausgewachsener Feigenbaum einer ertragreichen Sorte kann in einem Jahr bis zu 100 kg frische Feigen tragen. Diese oftmals reiche Ernte führt zu einem Überschuss frischer Feigen, weshalb sie seit Jahrtausenden getrocknet werden. Getrocknete Feigen werden flach und braun, sie schmecken sehr intensiv und süß. Da der enthaltene Fruchtsaft und -zucker kristallisieren, machen sie die getrockneten Feigen besonders gut und monatelang haltbar.
Daran erkennst Du reife Feigen
Achte beim Kauf darauf, dass die Feigen reif sind, da sie nach der Ernte nicht nachreifen. Unreife Feigen schmecken nach so gut wie nichts, während überreife Feigen innen matschig sind. Reife Feigen duften angenehm und geben trotz ihrer festen Schale etwas nach, wenn Du sie sanft eindrückst. Iss sie am besten so schnell wie möglich auf, zur Not kannst Du die Feigen aber auch bis zu drei Tage lang im Kühlschrank lagern. Hier können sie aber an Geschmack verlieren.
- Zubereitung: 25 Min
- 8 Feigen
- 120 g Camembert von Dittersdorfer Milch
- 4 EL Honig
Das milde, süße Aroma der Feigen unterstützt den Geschmack des Camemberts von Dittersdorfer Milch optimal. Alternativ kannst Du auch zu Ziegenkäse greifen.
Zubereitung
Entferne den Stielansatz der Feigen und schneide sie dann von oben kreuzförmig und zu zwei Drittel tief ein. Drücke sie dann vorsichtig auf. Schneide den Camembert in kleine Stücke und Scheiben und stecke sie in die Feigen.
Stelle die gefüllten Feigen vorsichtig in eine ofenfeste Form und gib ½ TL Honig über jede Feige. Backe sie dann im vorgeheizten Ofen etwa 10 bis 15 Minuten lang bei 180° C (Ober-/Unterhitze). Gib danach noch einmal je ½ TL Honig über jede Feige.
Garniere die Feigen mit frischen Kräutern und genieße knuspriges Baguette dazu.
Im Gegensatz zur Nachkriegszeit sind heutzutage viele Kinder eher zu dick als zu dünn, weshalb die Schulmilch nun einer ungesunden, unausgewogenen Ernährung entgegensteuern und mithilfe der zusätzlichen Portion Milch eine gesunde Ernährung schmackhaft machen soll. Schließlich steckt Milch voller Calcium, Proteine und Vitamine wie Vitamin B2. Doch Kritiker wie die Organisation Foodwatch setzen dem entgegen, dass Schulmilch auch noch heutzutage wie in den 70er Jahren nur das Image und den Absatz von Milch und Milchprodukten fördert, denn bis 2017 wurde unter dem gesunden Image vor allem Schulmilch mit süßen Zuckerzusätzen getrunken: neun von zehn Schülern trinken in der Schule lieber Vanillemilch, Kakao oder Erdbeermilch statt ungesüßter Vollmilch.

Begleitet wird das EU-Schulmilchprogramm von pädagogischen Maßnahmen wie Besuchen auf einem Bauernhof oder Schwerpunktthemen im Unterricht, die die Kinder für eine gesunde Ernährung, nachhaltige Lebensmittel und die Vielfältigkeit der Landwirtschaft begeistern sollen.
Im Jahr 2017 wurde basierend auf dieser Kritik das Schulmilchprogramm mit dem EU-Schulobstprogramm zusammengeführt. Seitdem dürfen nur noch ungesüßte Milchprodukte subventioniert werden. Dafür ist die Schulmilch in vielen Bundesländern mittlerweile sogar kostenlos, sodass die Schulmilch nun auch Kindern zugute kommen kann, die mit weniger Geld bzw. weniger gesunder Ernährung aufwachsen.
Das Geld für die Schulmilch kommt einerseits von der EU: Sie zahlt pro Tag und Schüler etwa 4,5 Cent für 250 ml Milch bzw. vergleichbare Milchprodukte. Im Schuljahr 2022/23 hat die EU 9,6 Mio. Euro für die Schulmilch in Deutschland ausgegeben. Den Rest zahlen oft die Bundesländer, alternativ aber auch Fördervereine oder die Familien selbst.
Trotz allem trinken immer weniger Kinder und Jugendliche Schulmilch. 2018 waren es noch 20.000 Tonnen Schulmilch, die in Deutschland getrunken wurden, mittlerweile dürften es noch weniger sein. Immerhin profitieren in Thüringen 19.000 Schüler von dem Schulmilchprogramm – nur in Nordrhein-Westfalen und Berlin wird mehr Schulmilch getrunken. Kostenlose Schulmilch können in Thüringen Grundschüler (sowie Schüler an Gemeinschaftsschulen bis Klasse 4), Kita-Kinder und Kinder an Förderschulen trinken.
Bereits zum vierten Mal findet der Deutsche Wandertag in Thüringen statt. Das Eichsfeld bietet sich als Grenzregion zwischen Thüringen, Niedersachsen und Hessen besonders gut zum Wandern an: Die Wanderungen führen nicht nur durch den Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, sondern auch an der Deutschen Märchenstraße und dem Grünen Band – der ehemaligen Grenzregion und dem ersten gesamtdeutschen Naturschutzgebiet – entlang. Passend dazu lautet das Motto des diesjährigen Deutschen Wandertags sagenhaft grenzenlos.
Obwohl der Deutsche Wandertag eigentlich vom 19. bis 22. September geht, finden viele Wanderungen und Veranstaltungen schon ab dem 14. September statt. Das Wegenetz in der Region ist insgesamt rund 1000 km lang und bietet 234 geführte Routen für Wanderer, Radfahrer, Läufer und Menschen im E-Rollstuhl, die von kurzen Touren für Familien mit Kindern bis hin zu anspruchsvollen, langen Etappen für Profis keine Wünsche offen lassen.
GRENZENLOS wandern im Eichsfeld heißt das Sonderbier, das die Brauerei Neunspringe für den Deutschen Wandertag neu auflegt. Erstmals wurde das Helle zum Jahrestag des Mauerfalls und der Wiedervereinigung gebraut. Das süffige Bier mit der Eichsfeld-Karte auf dem Etikett eignet sich hervorragend zum Wandern: Es stillt jeden Durst und passt dank des praktischen Viererpacks sogar gut in den Wanderrucksack. Das Bier ist in der Tourist-Information in Heiligenstadt und Duderstadt erhältlich, aber auch in Eichsfelder Supermärkten und sogar darüber hinaus, zum Beispiel in Nordhausen, Göttingen und Kassel.

Im Mittelpunkt des 122. Deutschen Wandertags steht nicht nur die einzigartige Landschaft und Natur des Eichsfelds, sondern auch die Geschichte der Region mit seinen Dörfern, Städten, sagenumwobenen Burgen und Naturdenkmälern. So sind rund um das Wanderprogramm etwa 80 Veranstaltungen geplant, um die vielfältigen Angebote der Region bekannt zu machen. Neben einer Eröffnungsveranstaltung und einem großen Festumzug durch Heiligenstadt gibt es Attraktionen für groß und klein. Wir haben vor allem die kulinarischen Events unter die Lupe genommen. Teilweise kosten sie Geld oder es ist eine Anmeldung nötig, informiere Dich dazu am besten auf der Website zum Deutschen Wandertag.
- Vom 14. bis 21. September bietet der Biergarten im Barockgarten in Heiligenstadt jeden Tag von 13 bis 22 Uhr handgemachte lokale Spezialitäten und vielfältigen Biersorten bei Live-Musik an. Die einzigartige Atmosphäre solltest Du Dir nicht entgehen lassen!
- Am 14. September findet in der historischen Herrnmühle in Heiligenstadt um 19 Uhr ein Open-Air-Konzert mit Rock, Soul und Blues statt. Dazu gibt es ein gutes Glas Wein, Bier oder andere kühle Getränke.
- Jeden Tag vom 14. bis 22. September startet um 10 Uhr eine Genusstour in Mühlhausen. Sie führt vom Brauhaus zum Löwen – wo hausgebrautes Bier verkostet wird – bis zum Bratwurstmuseum, wo natürlich eine Thüringer Rostbratwurst als Imbiss serviert wird.
- Am 18. September kannst Du um 11 Uhr im Rahmen einer Führung den Schaugarten Schönhagen mit seinen mehr als 300 fast vergessenen und ungewöhnlichen Gemüsesorten, Kräutern und Blumen bewundern. Danach gibt es sogar einen kleinen Imbiss aus dem Schaugarten.
- Du brauchst zwischen den Wanderungen eine Pause? Dann schau‘ doch mal beim Kutscherhaus der Burg Bodenstein vorbei! Hier gibt es vom 14. bis 21. September zwischen 10 bis 16 Uhr Speisen und Getränke. Kinder können sich auf einer Hüpfburg austoben.
- Am 19., 20. und 21. September findet jeweils um 12 Uhr eine Führung durch das Wurstmuseum Bornhagen statt. Natürlich können die typischen Eichsfelder Spezialitäten auch verkostet werden.
- Am 22. September um 14 Uhr gibt es im Rahmen einer Führung Einblicke in die historische Herrnmühle in Heiligenstadt. Dort erfährst Du nicht nur, wie Getreide verarbeitet wird, sondern kannst im wunderschönen Innenhof auch selbstgebackenen Kuchen genießen.
Bist Du im Besitz der Wandertagsplakette, kannst Du kostenlos an allen 234 geführten Wanderungen teilnehmen. Die handgefertigte Plakette aus regionalem Buchenholz ermöglicht Dir auch darüber hinaus die kostenlose Nutzung vom regionalen ÖPNV, zahlreiche Rabatte vor Ort, kostenlose Stadtführungen und freien Eintritt – beispielsweise in die Whiskywelt auf der Burg Scharfenstein. Die Plakette sowie das umfassende Programmheft, das alle Wanderungen und zahlreiche weitere Informationen rund um den 122. Deutschen Wandertag aufführt, sind digital oder analog (zum Beispiel bei den Eichsfelder Tourist-Informationen) erhältlich.
Frische Forellen haben klare Augen und rote Kiemen. Sie können auf zahlreiche Arten zubereitet werden. Wir packen sie diesmal gut eingehüllt auf den Rost. Fisch zu braten ist zwar etwas mehr Aufwand, als einfach nur die Bratwurst auf den Rost zu legen, doch belohnt wirst Du mit einer saftigen, bekömmlichen, zarten und gesunden Forelle. Damit die Forelle auf dem Rost nicht verbrennt, trocken wird oder kleben bleibt, wickeln wir sie sorgfältig in Alufolie ein. Und da sich keine Bestandteile der Alufolie lösen und in den Fisch übergehen sollen, wenn sie mit Salz und Zitronensäure in Berührung kommt, legen wir zwischen Fisch und Folie einfach eine Schicht Backpapier.

Damit die Röstaromen des Fisches ganz im Mittelpunkt stehen, brauchst Du nur vier weitere Zutaten: Salz, Rosmarin, Zitrone und Kräuterbutter von Dittersdorfer Milch. Die Kräuterbutter macht die Forelle besonders saftig. Außerdem sorgt der Sauerrahm-Anteil der Butter für herrlich herzhafte Noten und die enthaltenen Kräuter – Petersilie, Schnittlauch und Dill – ergänzen die Aromen vom Rosmarin dezent.
- Zubereitung: 45 Min
- Für 4 Personen
- 4 Forellen (jeweils ca. 300 g)
- Salz
- 1 Pck. Kräuterbutter von Dittersdorfer Milch (Zimmertemperatur)
- 4 Rosmarin-Zweige
- 1 unbehandelte Zitrone
Zubereitung
Falls Du die Haut der Forellen mitessen möchtest, solltest Du vor allem große Exemplare zuerst entschleimen und entschuppen (es sei denn, Du hast bereits küchenfertige Exemplare gekauft). Um die Forellen zu entschleimen, reibst Du sie mit Salz ein und wäschst sie dann unter fließemden Wasser ab. Zum Entschuppen hältst Du die nasse Forellen am Kopf und beginnst, die Schuppen vom Schwanz zum Kopf hin mit einem scharfen Messer abzuschaben. Spüle die Forellen danach gründlich ab und schneide mit einer Fischschere noch die Kiemen heraus, da sie die Forellen bitter machen können. Zuletzt nimmst Du die Forellen aus und spülst sie sowohl innen als auch außen aus. Tupfe sie mit Küchenpapier trocken.
Reibe die vorbereiteten Forellen innen und außen mit etwas Salz ein. Fülle sie dann mit jeweils einem Rosmarin-Zweig und mehreren Kräuterbutter-Flocken. Schneide die Zitrone in dünne Scheiben und lege sie auf die Fische.
Nun umhüllst Du jeden Fisch einzeln mit Backpapier und anschließend mit Alufolie, sodass die Folie nicht mit dem Fisch in Berührung kommen kann. Verschließe die Päckchen gut und brate sie etwa 10 bis 20 Minuten lang bei mittlerer Temperatur auf dem Rost. Wende sie nach der Hälfte der Zeit gegebenenfalls einmal. Die Forellen sind gar, wenn sich die Rückenflosse leicht lösen lässt. Falls Du ein geeignetes Thermometer hast, kannst Du an der dicksten Stelle des Fisches die Kerntemperatur ermitteln. Wenn sie zwischen 60 und 65° C beträgt, ist die Forelle durch.
















