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Beitrag

19. August 2024 by Elisa Gelmroth

Gottesopfer und Hexenschutz

Die Zwiebel wird seit 5.000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze angebaut. Die Alten Ägypter schätzten sie so sehr, dass sie die Zwiebel als Opfergabe für die Götter und als Wegzehrung für die Reise der Toten ins Jenseits nutzten. Im Alten Rom wurde die Zwiebel zum Grundnahrungsmittel für die ärmeren Bevölkerungsschichten. Außerdem verbreiteten die römischen Legionäre die Zwiebel in Europa. Sie wurde so zu einer der wichtigsten Gemüsearten, die auf keiner Tafel fehlen durfte. Im Mittelalter sollten Zwiebelzöpfe gegen Krankheiten und Unheil schützen. Zwiebeln waren deshalb auch Bestandteil eines Öls, das vor der Pest schützen sollte. Um das Vieh vor „Hexen“ zu beschützen, wurden Zwiebelzöpfe an den Stalltüren befestigt. Tatsächlich wirken Zwiebeln entzündungshemmend und antibiotisch, weshalb sie seit Jahrhunderten als Heilpflanze bei Insektenstichen, Ohrenschmerzen und Husten eingesetzt werden.

Zwiebeln sind das am zweithäufigsten angebaute Gemüse in Deutschland. Sie wachsen vor allem in Bayern und Niedersachsen.

Zum Heulen

Wer kennt es nicht: Du schneidest Zwiebeln und musst plötzlich weinen. Verantwortlich ist dafür der Inhaltsstoff Alliin. Er reagiert mit Enzymen, sobald die Zwiebel geschnitten und deren Zellstrukturen zerstört werden. Aus der Reaktion geht Propanthial-S-oxid hervor, das die Schleimhäute reizt und uns zum Weinen bringt. Außerdem kann sich dabei die Zwiebel rosa verfärben. Verhindern lässt sich die Reaktion nicht, aber es gibt Wege, damit weniger Propanthial-S-oxid entstehen und austreten kann: Benutze zum Schneiden ein scharfes Messer und spüle es zwischendurch immer wieder ab. Außerdem kannst Du zu Zwiebelsorten greifen, die von Natur aus weniger Alliin beinhalten. Setzt Du Dich beim Schneiden der Zwiebel hin, kannst Du den Dämpfen ausweichen, die senkrecht nach oben aufsteigen.

Angeschnittener Zwiebelkuchen

Weimarer Zwiebelkuchen

Läuten am zweiten Freitag im Oktober um 12 Uhr mittags in Weimar die Kirchenglocken, wird der klassische Zwiebelkuchen angeschnitten und der Weimarer Zwiebelmarkt somit traditionell und offiziell eröffnet. Damit Dich der köstliche Geschmack des Zwiebelkuchens noch etwas länger durch den Herbst begleiten kann, haben wir natürlich ein Rezept für Dich parat.

zum Rezept

Feste Schale, harter Kern

Achte beim Kauf von Zwiebeln darauf, dass sie fest sind, keine Triebe ausgebildet haben und die Schale trocken ist. Je frischer die Zwiebeln sind, desto lockerer sitzt die Schale und desto mehr raschelt sie. Sitzt die Schale sehr fest, hilft es, die Zwiebeln in ihrer Schale kurz zu blanchieren, Keimende Zwiebeln sind übrigens auch essbar, verlieren aber ihre Festigkeit und verderben so schneller.

Angeschnittene Zwiebeln kannst Du noch für zwei, drei Tage in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank legen. Die Folie verhindert, dass die Zwiebeln an der Luft oxidieren und einen unangenehmen metallischen Geschmack entwickeln.

Gebratene Zwiebeln schmecken süßer? Das stimmt! Durch das Erhitzen wird nämlich der in der Zwiebel enthaltene Zucker freigesetzt.

Rot, weiß, silber, braun und grün

Im 15. Jahrhundert begannen die Holländer, verschiedene Zwiebelsorten zu züchten. Heute gibt es hauptsächlich sieben Zwiebelsorten zu kaufen:
  • Die Speise- oder Küchenzwiebel ist in Deutschland die beliebteste Zwiebel. Sie ist die schärfte Sorte und hat eine braune Schale.
  • Die rote Zwiebel hat eine ziemlich dünne Schale und ist dadurch nicht ganz so lange haltbar. Sie schmeckt mild und leicht süß, weshalb sie besonders gern roh gegessen wird.
  • Die weiße Zwiebel ist hierzulande kaum erhältlich, wird aber in Südeuropa aufgrund ihres feinen und milden Aromas sehr geschätzt.
  • Die Gemüsezwiebel wird bis zu 200 g schwer. Wegen ihrer Größe wird sie vor allem gefüllt oder für Schmorgerichte genutzt.
  • Die Schalotte ist der Star der gehobenen Küche. Ihr edler Geschmack wird vor allem für Saucen geschätzt. Angebraten werden sollte sie eher nicht, da sie dabei bitter werden kann. Sie hat eine längliche, schmale Form und kann sich wie Knoblauch aus mehreren Zehen zusammensetzen.
  • Die Silberzwiebel ist eine sehr kleine, silbern schimmernde, hübsche Zwiebel. Sie ist sehr empfindlich und bei uns in der Regel nur eingelegt zu bekommen. Sie wird leicht mit der Perlzwiebel verwechselt, die aber kaum noch erhältlich ist.
  • Die Lauch- oder Frühlingszwiebel wird vor allem über den Winter angebaut. Sie wird bei uns meist roh genutzt. In China wird sie seit 2.000 Jahren angebaut, da dort bis vor wenigen Jahrzehnten keine Speisezwiebel wuchs.

Mit Mundgeruch gegen Vampire

Während die Zwiebel Hexen abhalten sollte, weiß jedes Kind, dass Knoblauch ganz bestimmt vor Vampiren schützt. In Südeuropa und dem Nahen Osten wird Knoblauch jedoch eher gegen den „bösen Blick“ eingesetzt. Erwiesen ist allerdings nur, dass Knoblauch antibakteriell wirkt und Blutfettwerte senkt. In Speisen wirkt er geschmacksverstärkend. Achte beim Zubereiten nur darauf, dass der Knoblauch nicht zu heiß gebraten wird, da er sonst leicht verbrennt und bitter wird.

Thüringer Zwiebelschmalz

Deftig-würziges Zwiebelschmalz gehört zu einer traditionellen Brotzeit einfach dazu: Dick auf eine Scheibe kräftiges Mischbrot gestrichen, ist es der perfekte Brotaufstrich für eine einfache, herzhafte Mahlzeit.

zum Rezept

Gut versteckte Zehen

Eine Knoblauchknolle verbirgt hinter ihrer papierigen, trockenen Hülle durchschnittlich 12 Zehen, die durch eine feste Haut geschützt sind. Diese Haut lässt sich ganz leicht entfernen, indem Du die Zehe mit der Seite eines Messers andrückst. Das lässt auch den Knoblauchsaft leichter austreten. Doch Vorsicht: Wie auch bei der Zwiebel reagiert Alliin beim Zerstören der Zellwände und sorgt nicht nur für den typischen Knoblauchgeruch, sondern auch für tränende Augen.

Bärlauch hat jetzt Saison

Von Anfang März bis Ende Mai sprießen wieder etliche grüne Blätter aus dem feuchten Waldboden empor: Es ist Bärlauch-Saison!
Der Waldknoblauch ist botanisch mit Zwiebeln und Lauch verwandt und schmeckt scharf und frisch zugleich. Und auch, wenn Bärlauch stark nach Knoblauch riecht: Mundgeruch muss man nach dem Genuss von Bärlauch nicht befürchten.

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Trocken, frisch und fermentiert

Weltweit gibt es mehrere hundert Knoblauchsorten. 80 davon werden für den Verzehr angebaut. Grundsätzlich wird zwischen frischem und gelagertem Knoblauch unterschieden: Während getrocknete Knollen lange haltbar und besonders weit verbreitet sind, hält sich frischer Knoblauch nicht so lang. Dafür ist sein Aroma milder. Eine Faustregel besagt, dass das Aroma umso milder ist, je jünger der Knoblauch ist.

Wird die Knoblauchknolle fermentiert, entsteht schwarzer Knoblauch, der durch die Fermentation weich wird und nach Lakritz, Pflaumenkompott und Balsamico-Essig schmeckt. Der schwarze Knoblauch gilt in Japan, China und Korea als Delikatesse und verursacht keinen Mundgeruch.

Neben den klassischen Knollen mit 5 bis 20 Zehen gibt es auch speziellen chinesischen Knoblauch. Dessen Knolle besteht aus einer einzigen, relativ kleinen Zehe. Ähnlich mild schmeckt Schnittknoblauch: Diese Kombination aus Knoblauch und Schnittlauch bildet schmale, grüne Blätter mit einem würzigen Aroma aus.

Kategorie: Lebensmittel, Saisonales

15. August 2024 by Elisa Gelmroth

Sauermilch aus Deiner Region: Dittersdorfer Milch stellt nicht nur normale Sauermilch her, sondern auch Sauermilch, der Mango- oder Heidelbeer-Püree zugesetzt wurde. Für diese Kaltschale greifen wir zur Sauermilch Mango von Dittersdorfer Milch. Die pasteurisierte Milch dafür kommt von den eigenen Dittersdorfer Kühen.

Sauer hält länger frisch

Ob stichfest oder sämig, sauer oder mild: Sauermilchprodukte sind in vielen Varianten erhältlich – und doch kennt sie heutzutage kaum noch jemand. Dabei steht die Sauermilch als probiotische Urgroßmutter unserer heutigen Frischmilch ihren engen Verwandten Kefir, Buttermilch und Joghurt in nichts nach.

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  • Zubereitung: 20 Min
  • Für 2 Personen
Zutaten für die Kaltschale:
  • 300 g Aprikosen
  • 2 EL Honig
  • ½ Zitrone
  • 400 ml Sauermilch Mango von Dittersdorfer Milch
  • 100 ml Schlagsahne von Dittersdorfer Milch

Zubereitung

Entsteine die Aprikosen und püriere sie gründlich. Streiche sie danach eventuell noch durch ein feines Sieb. Rühre den Honig unter das Püree.

Gib den Saft von einer halben Zitrone, die Sauermilch und Schlagsahne in eine Schüssel und schlage die Zutaten kurz auf. Hebe dann das Aprikosenpüree unter und stelle die Schüssel bis zum Servieren kalt.

Steinobst hat jetzt Saison

Weiche Schale, harter Kern: Zu Steinobst gehören grundsätzlich alle Früchte, die aus weichem Fruchtfleisch und einem harten Kern bestehen – also zum Beispiel auch Kirschen und Pflaumen. Wir konzentrieren uns in diesem Beitrag aber auf das süße Steinobst des Hochsommers: Aprikosen, Pfirsiche und Nektarinen.

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Kategorie: Rezept, Trinken

12. August 2024 by Elisa Gelmroth

Hast Du Dich schon einmal gefragt, was passiert, wenn Du eine Packung Milch stundenlang offen in der Küche stehen lässt? Heutzutage lautet die Antwort oft: nichts. Doch früher, als die Milch noch nicht pasteurisiert oder homogenisiert war und es auch keine Kühlmöglichkeiten gab, wurde sie sauer. In warmen Gegenden lief die sogenannte Selbstsäuerung innerhalb weniger Stunden ab. Die Säure diente als natürliches Konservierungsmittel und machte die Milch über relativ lange Zeit haltbar. Deshalb konsumierten unsere Vorfahren seit Beginn der Molkerei vor etwa 7.500 Jahren für lange Zeit keine frische, sondern Sauermilch.

Früher wanderte Rohmilch in einer Schüssel auf den gusseisernen Ofen. Über Nacht verrichteten die Milchsäurebakterien, die Milch enthält, ihr Werk: Sie wandeln Laktose in Milchsäure um und lassen außerdem das Milcheiweiß gerinnen, wodurch die Milch eindickt. Am nächsten Tag enthält die Sauermilch kaum noch Laktose, dafür aber Probiotika, die gut für die Darmflora sind. Die Sauermilch wurde dann vor allem als Nachtisch mit Zucker und Obst genossen.

Kaltschale mit Sauermilch

An heißen Sommertagen gibt es kaum etwas erfrischenderes als eine köstliche Kaltschale! Diese Zwischenmahlzeit weckt Kindheitserinnerungen, ist blitzschnell zubereitet und schmeckt dank der Mango-Sauermilch von Dittersdorfer Milch herrlich fruchtig.

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Heute wird die Milch in der industriellen Herstellung oft noch zusätzlich mit Milchsäurebakterien angereichert. Je nachdem, welche Bakterienkulturen genutzt werden, kann bei der Umwandlung von Laktose nicht nur Milchsäure, sondern zusätzlich auch noch Alkohol und Kohlendioxid entstehen – diese Bestandteile sind zum Beispiel für Kefir elementar. Sobald die Milch sauer genug schmeckt, wird sie gekühlt, da die Milchsäurebakterien bei Kälte ihre Arbeit einstellen.

Sauermilchprodukte können sehr unterschiedlich sein. Sie haben nicht nur – basierend auf der Milch, aus der sie hergestellt wurden – einen unterschiedlichen Fettgehalt, sondern können auch unterschiedlich schmecken. Der Geschmack der Sauermilch ist sowohl von der Säuerungsdauer als auch vom eingesetzten Bakterienstamm abhängig und kann von mild bis kräftig sauer variieren. Sogar die Konsistenz ist bei Sauermilch nicht immer gleich: von sämig-flüssigen Getränken bis stichfesten Speisen ist alles möglich. Wird die Sauermilch direkt in der Verpackung gesäuert, entsteht stichfeste Sauermilch, die Dickmilch genannt wird. Bei der Säuerung in Tanks wird die Sauermilch danach gerührt, damit sie nicht wieder fest und trinkbar wird.

Joghurt: fermentiert & probiotisch

Joghurt wird in der Regel aus pasteurisierter und homogenisierter Milch hergestellt. Zur Milch werden wärmeliebende Milchsäurebakterienkulturen hinzugegeben: Lactobacillus bulgaricus und Streptococcus thermophilus. Hierzulande wird Lactobacillus bulgaricus oft durch Lactobacillus acidophilus ersetzt, da der Joghurt so einen milderen Geschmack entwickelt – ähnlich wie Sauermilch, die oft dennoch etwas milder als Joghurt schmeckt.

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Noch heute ist gesäuerte Milch in Skandinavien sehr beliebt. Traditionell wird sie dort, aber auch in Deutschland vor allem pur, mit Zimt und Zucker oder mit zerbröseltem Zwieback bzw. Schwarzbrot genossen. Sauermilch eignet sich hervorragend als Zutat für Fruchtspeisen und Schichtdesserts, aber macht auch in Smoothies, Kuchen und Dressings eine gute Figur.

Gesunde Spaßgetränke mit lebenden Kulturen

Du suchst nach einer gesunden Alternative für Limonade? Möchtest abwechslungsreiche Spaßgetränke trinken, die Du mit nur wenigen Zutaten auch ganz einfach selber machen kannst? Dann heißen wir Dich im Universum der fermentierten, probiotischen Getränke herzlich willkommen! Sie beinhalten lebende Mikroorganismen, basieren auf Starterkulturen oder wilder Fermentation und schmecken naturbelassen, etwas säuerlich, prickelnd – und definitiv einzigartig.

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Kategorie: Tradition, Trinken

5. August 2024 by Elisa Gelmroth

Es gibt viele Orte, an denen Du Lebensmittel kaufen kannst. Legst Du dabei Wert auf frische, regionale und saisonale Lebensmittel, stehen eigentlich nur noch Hofläden, Abo-Kisten und Wochenmärkte zur Wahl, doch bei beidem kannst Du Dir nie ganz sicher sein, ob auch genau die Lebensmittel zu haben sind, die Du gerade brauchst. Genau dafür gibt es Marktschwärmer. Auf der Marktschwärmer-Website oder in der App kannst Du wie aus einem Katalog Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Wurst, Fleisch, Molkereiprodukte, Fisch, Honig und sogar Feinkost auswählen, online bestellen und bezahlen und dann quasi „um die Ecke“ abholen – die perfekte Kombination aus Onlineshop und Bauernmarkt. Das Beste daran ist aber nicht nur die Planbarkeit der Lebensmittelkäufe, sondern vor allem das System dahinter.

Französische Bienenkörbe & deutsche Schwärmereien

Ursprünglich kommt das Konzept von Marktschwärmer aus Frankreich, entwickelt hat es ein Social-Start-Up mit dem Namen La Ruche qui dit Oui – der Bienenkorb, der ja sagt. Im Jahr 2011 eröffnete in Toulouse die erste Schwärmerei, in Deutschland war es 2014 soweit. Mittlerweile gibt es mehr als 100 Schwärmereien in Deutschland über 820 Schwärmereien in ganz Europa – unter anderem in Spanien, Italien, Belgien, Schweiz und Niederlande. Beliefert werden die deutschen Schwärmereien von 3.000 regionalen Lebensmittelerzeugern. Auf der Plattform sind mehr als 220.000 Nutzer registriert – europaweit sind es sogar fast 3 Millionen Nutzer. Das beliebteste Produkt sind Eier.

So funktioniert das System Marktschwärmer

Am Anfang steht der Gastgeber, der es sich in den Kopf setzt, eine Marktschwärmer gründen zu wollen. Für die Schwärmerei braucht er einen geeigneten Standort und Landwirte, die ihre Produkte auf der Online-Plattform von Marktschwärmer anbieten. Dort bestellen die Kunden ihre Produkte und bezahlen sie auch direkt online. Es gibt weder einen Mindestbestellwert noch einen Mitgliedsbeitrag oder eine Bestellpflicht für Mitglieder.

An einem festgelegten Termin findet dann die Verteilung statt: Die Landwirte bringen ihre Lebensmittel in die Schwärmerei, wo die Kunden sie abholen. Dabei bringen die Erzeuger nur das mit, was vorher bestellt und bezahlt wurde. Spontane Einkäufe sind also nicht möglich, es gibt aber auch keinen Überschuss oder gar Abfall. Stattdessen erwarten die Kunden faire Preise, hohe Qualität, viele Sorten, relativ kurze Wege, kaum Verpackungen und eine transparente Herstellung. Etwa die Hälfte der Lebensmittel wird zwar (noch) nicht ökologisch produziert, das muss aber nicht einmal sein: Immerhin kennen die Kunden den Erzeuger, vertrauen ihm und wissen, wie seine Lebensmittel hergestellt werden.

Regional? Normal!

Wenn wir im Supermarkt in der Obst-Abteilung stehen, denken wir oft unbewusst und automatisch, dass die Äpfel wie schon vor Jahrzehnten immer noch von einer Streuobstwiese im Nachbardorf stammen – und nicht von Plantagen in Neuseeland. Doch unsere Lebensmittel stammen, ohne dass wir es unbedingt wissen (wollen), mittlerweile aus der ganzen Welt. Zum Glück wird regionale Ernährung seit einigen Jahren wieder wichtiger, denn sie hat etliche Vorteile.

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Darum ist Marktschwärmer interessant für Landwirte

Gerade für kleine Erzeuger ist es schwer, überhaupt einen Stand auf dem Wochenmarkt zu bekommen – und dann ist nicht einmal sicher, ob sich der Verkauf rentiert. Bei Marktschwärmer legen die Landwirte nicht nur den Preis und den Mindestbestellwert selbst fest, sie bekommen auch 80 % vom Endpreis. Die restlichen 20 % gehen an den Gastgeber der Schwärmerei, an die Plattform und an die Zahlungsdienstleister. Zum Vergleich: Durch gut mitverdienende Zwischenhändler bekommen Erzeuger im Großhandel im Durchschnitt nur 30 % vom Endpreis. Allerdings müssen die Landwirte mehr Zeit und Geld für den wöchentlichen Transport der Lebensmittel zur Schwärmerei und für die Teilnahme am Verkauf einrechnen. Außerdem haben sie durch das flexible Bestellsystem keine Planungssicherheit – was ihnen in Hinblick auf saisonale Schwankungen und kurzfristige Engpässe aber auch zugute kommen kann.

Zeit für ein neues Ernährungssystem

Marktschwärmer möchte regionale, alternative Netze schaffen, die unabhängig von globalisierten Märkten existieren können. Dafür setzen sie auf regionale Wertschöpfungsketten. Das heißt: Jede Schwärmerei arbeitet autonom und dezentral. Aber das heißt auch, dass zum Beispiel der Bäcker, der die Marktschwärmer in seiner Umgebung beliefern möchte, dort nur Brot aus regionalem Mehl anbieten darf. So soll ein nachhaltiges und faires Ernährungssystem entstehen, das allen Menschen einen Zugang zu einer gesunden und umweltgerechten Ernährung bietet. In der Stadt funktioniert das System bereits ziemlich gut, auf dem Land gibt es bisher aber kaum Schwärmereien, sodass gerade in ländlichen Regionen die Wege vom Erzeuger bis zur Schwärmerei noch ziemlich lang sind: In Thüringen legen die Lebensmittel einen durchschnittlichen Weg von 117 Kilometern vom Erzeuger zum Verteilungspunkt in Erfurt zurück. Bundesweiter Durchschnitt sind 40 Kilometer.

Marktschwärmer in Thüringen

Seit Oktober gibt es die erste und bisher einzige Marktschwärmer Thüringens im Erfurter Kontor (in Gera befindet sich eine Schwärmerei momentan im Aufbau). Gastgeber sind Marlen Roßner und Torsten Pach. Bestellst Du bei der Marktschwärmer Produkte, kannst Du sie jede Woche Donnerstag zwischen 17.30 Uhr und 19 Uhr in der Hugo-John-Straße 8 abholen. Alternativ gibt es freitags von 8 bis 14 Uhr Lebensmittel der Marktschwärmer auf dem Gothaer Neumarkt.

Die beliebtesten Produkte der Schwärmerei sind Kichererbsen, Mohn, Hirtenkäse, Joghurt, Käse, Salami, Knacker, geräucherte Forelle, Waffelbecher, Brot, Aufstriche, Müsli, Eierlikör, Mehl und festes Shampoo. Diese Produkte liefern mehr als 30 Erzeuger an die Erfurter Schwärmerei. Dazu gehören Erzeuger direkt aus Erfurt wie Erfurter Streich, zwei Imker, die Brennerei Nicolai & Sohn oder Dachgemüse sowie Erzeuger aus der Umgebung wie Schadinis aus Gotha und die Röstbrüder aus Weimar. Eine Handvoll der Erzeuger kommt aber auch aus Sachsen-Anhalt, Sachsen oder sogar Berlin.

Neue Ess-Kultur aus Altengönna

Mit Natürlichkeit und Originalität möchte Buffet:ok gegen das ewig Gleiche angehen: Gesunde, regionale und vielfältige Lebensmittel zu bezahlbaren Preisen von Bio-Höfen aus der Region stehen hier im Mittelpunkt. Ein Lieferservice rund um Jena bringt nicht nur Bio-Kisten direkt zu Dir nach Hause, sondern liefert auch Mittagessen an Kitas und Schulen sowie Buffets und Platten für Events aus.

zum Portrait

Kategorie: Innovation, Produktion

1. August 2024 by Elisa Gelmroth

  • Zubereitung: 30 Min
Zutaten für die Haferkekse:
  • 225 g weiche Landbutter von Dittersdorfer Milch
  • 1 Ei
  • 180 g Zucker
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 150 g zarte Haferflocken

 

  • 125 g kernige Haferflocken
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • ggf. 1 EL Zimt

Zubereitung

Rühre Butter, Ei, Zucker und Vanille-Extrakt schaumig. In einer zweiten Schüssel vermengst Du Haferflocken, Mehl, Backpulver, Salz und Zimt miteinander. Rühre die trockenen Zutaten dann unter die Butter-Mischung.

Nimm pro Keks etwa eine walnussgroße Menge Teig ab und forme sie zu einer Kugel. Setze sie mit nicht zu wenig Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Je nachdem, wie hoch oder flach Du Keks magst, kannst Du die Teigkugel jetzt noch ein wenig oder auch sehr flach drücken.

Backe die Kekse 10 bis 15 Minuten lang bei 180° (Ober-/Unterhitze), bis sie goldbraun sind. Bei flachen Keksen verringert sich die Backzeit. Lasse die Kekse danach abkühlen und verpacke sie luftdicht. So sind sie einige Wochen lang haltbar.

Wenn Du möchtest, kannst Du die abgekühlten Kekse mit geschmolzener Schokolade überziehen oder gehackte Schokolade vor dem Backen mit in den Teig geben.

So gesund ist Hafer

Hafer schmeckt leicht nussig, mild und dennoch aromatisch. Die alte Getreidesorte ist erstaunlich wandelbar: Hafer steckt nicht nur in Müsli und Haferbrei, sondern auch in pflanzlicher Milch, Brot und sogar in herzhaften Bratlingen. Und das Beste: Hafer ist die vermutlich gesündeste Getreidesorte von allen, da er nicht nur voller sekundärer Pflanzenstoffe steckt, sondern auch immer das volle Korn verarbeitet wird.

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Kategorie: Backen, Rezept

29. Juli 2024 by Elisa Gelmroth

Hafer essen wir schon seit Jahrtausenden: Wilde Hafersorten wurden angeblich schon vor 32.000 Jahren zu Mehl verarbeitet. Gezielt kultiviert wurde Hafer aber erst vor etwa 3.000 Jahren, davor wuchs er unter anderem als Unkraut auf Weizen- und Gerstenfeldern. Kultivierter Hafer trägt heute den Namen Echter Hafer.
Im Mittelalter war Hafer eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Hafergrütze und -fladen wurden täglich gegessen, außerdem wurde sogar Haferbier gebraut. Erst mit der Industrialisierung im 20. Jahrhundert wurde Hafer von Weizen und Mais verdrängt, da die Pferdekutschen durch Autos ersetzt wurden und es viel weniger Hafer für Pferdefutter brauchte.

Mittlerweile gibt es auch Züchtungen, die nicht entspelzt werden müssen: sogenannter Nackthafer. Die Körner brauchen nicht erhitzt werden, wodurch die Nährstoffe in voller Qualität erhalten bleiben.

Echter Hafer wird in ganz Europa angebaut, aber auch darüber hinaus. Die größten Anbauflächen befinden sich in Kanada und Russland, denn Hafer ist sehr robust: Er wächst nicht nur auf so gut wie allen Böden, sondern auch in kühlerem Klima. Außerdem ist er resistent gegen die meisten Getreideschädlinge und muss daher nicht gespritzt werden.
Die Körner wachsen beim Hafer nicht in einer Ähre wie bei vielen Getreidesorten, sondern in einer verzweigten Rispe. Dadurch ist Hafer nicht ganz so leicht zu ernten und die Ernte fällt auch nicht so ertragreich aus. Auch die Weiterverarbeitung von Hafer ist nicht die einfachste: Die essbare Schale, die sogenannte Spelze, sitzt sehr fest am Haferkorn und muss aufwändig entfernt werden, bevor die Körner verarbeitet werden können. Dafür wird der Hafer nach der Ernte stundenlang mit Dampf behandelt und dann heiß getrocknet. Dadurch lockern sich die Spelzen und das typische nussige Aroma entsteht. Die lockeren Spelzen werden dann in einem Schäler vom Haferkorn getrennt – übrig bleibt das vollständige Korn.

Getreidefeld

Getreidesorten im Überblick

Weizen, Mais, Reis und Hirse sind die weltweit wichtigsten Getreide. Doch welche Sorten gibt es eigentlich darüber hinaus? Hier findest Du einen Überblick über gängige und seltene, alte und moderne Getreide- und Pseudogetreidesorten.

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Ernährungsphysiologisch betrachtet ist Hafer die hochwertigste Getreideart, die bei uns angebaut wird. So ist Hafer reich an komplexen Kohlenhydraten, pflanzlichem Eiweiß und sättigenden Ballaststoffen. Er enthält aber auch sekundäre Pflanzenstoffe wie entzündungshemmende Flavonoide, immunstärkende Saponine und Beta-Clucan. Beta-Clucan ist ein löslicher Ballaststoff, der nicht nur den Blutzucker- und Cholesterinspiegel senkt und für die Vermehrung guter Darmbakterien sorgt, sondern auch die Entleerung des Magens verlangsamt und dadurch länger sättigt. Was Hafer in der Regel nicht enthält, ist Gluten. Da er aber oft in den gleichen Anlagen wie glutenhaltiges Getreide verarbeitet wird, enthalten viele Haferprodukte Spuren von Gluten.

Für ein klassisches Porridge brauchst Du nur drei Zutaten: Lasse 250 ml Vollmilch von Dittersdorfer Milch, 50 g zarte Haferflocken und eine Prise Salz kurz aufkochen, nimm sie dann vom Herd und lasse sie drei, vier Minuten lang abkühlen.

Damit aus entspelzten Haferkörnern Haferflocken entstehen, werden diese zwischen zwei Walzen flachgedrückt. Die entstandenen Flocken werden großblättrige oder kernige Haferflocken genannt. Für kleinblättrige oder zarte Haferflocken werden die entspelzten Körner vor dem Walzen in Stücke geschnitten. Beide Haferflocken-Sorten zählen zu den Vollkorn-Produkten, da allein die Spelze vom Korn entfernt wurde.
Neben kernigen und zarten Haferflocken gibt es außerdem Schmelzflocken. Diese bestehen aus gemahlenen Haferkörnern und lösen sich in Flüssigkeit auf. Sie werden vor allem für Säuglingsnahrung und Schonkost genutzt.
Als besonders gesund gelten Haferkleie: Sie werden aus dem Keimling und den Randschichten vom entspelzten Korn gewonnen. Der Mehlkörper, den zum Beispiel Haferflocken enthalten, wird hier also entfernt, wodurch Haferkleie besonders viele Mineralien, Vitamine, Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren enthalten. Haferkleie sind entweder als grob gemahlener Grieß oder als kleine Flocken erhältlich.

Unsere Rezepte mit Haferflocken

Knusprige Haferkekse
Overnight Oats mit Äpfeln und Nüssen
Bircher-Müsli über Nacht
Haferflocken-Porridge mit Erdbeeren
Erdbeer-Porridge

Kategorie: Lebensmittel, Rohstoffe

22. Juli 2024 by Elisa Gelmroth

Glatt, sanft, weich, sämig – wie auch immer Du smooth aus dem Englisch übersetzen möchtest, bezeichnen Smoothies dementsprechend vor allem die Konsistenz des Getränks. Eine rechtlich bindende Definition für das, was ein Smoothie ist, gibt es bis heute nicht. Immerhin lässt sich ein Smoothie klar vom Fruchtsaft abgrenzen: Im Smoothie landet alles vom Obst oder Gemüse (bis auf die nicht essbaren Bestandteile wie Kerne oder die Schale). Gerade das Fruchtfleisch macht Smoothies so wundervoll cremig – allen voran das Fruchtfleisch von Bananen, Mangos und Avocados. Diese sind besonders reichhaltig und wundervoll cremig und passen geschmacklich zu vielen Obst- und Gemüsesorten.

Smoothies wurden erstmals vor rund 100 Jahren in US-amerikanischen Saftbars angeboten. Später, als in den 1960er Jahren Fruchtsaft in den USA im Trend war, gab es dann in immer mehr Restaurants einen Mix aus Fruchtsaft, Fruchtpüree und Eis.

Smoothies sind eine gute Quelle für Vitamine und Mineralstoffe, sie enthalten aber auch viel (Frucht-) Zucker. Als Durstlöscher sind Smoothies daher nicht geeignet, sie können aber gerade im Sommer eine gesunde Zwischenmahlzeit sein. Allerdings werden beim Pürieren unverdauliche Pflanzenfasern aufgebrochen, die in der festen Form als Ballaststoffe den Magen füllen würden. Im Vergleich zu frischem Obst und Gemüse haben Smoothies außerdem mehr Kalorien, aber nur wenig Masse. Da der Magen Flüssiges schneller als Festes verdaut, tritt ein geringerer Sättigungseffekt ein und man hat schneller wieder Hunger.

Gesund, gesünder, grüner Smoothie

Möchtest Du mehr aus Smoothies herausholen, empfehlen wir Dir grüne Smoothies. Diese sind wesentlich gesünder und zuckerärmer als reine Frucht-Smoothies, da sie mindestens zur Hälfte aus Gemüse und / oder Wildkräutern bestehen. Sie bieten auch eine gute Chance, um Gemüse wie Feldsalat, Blattspinat, Möhren oder Rote Bete vor Kindern zu „verstecken“.
Setze am Anfang bestenfalls jeweils zur Hälfte auf Obst und Gemüse und erhöhe den Gemüse-Anteil nach und nach, denn je dunkelgrüner ein Smoothie ist, desto mehr sekundäre Pflanzenstoffe enthält er. Diese wirken entzündungshemmend, blutdrucksenkend und antioxidativ. Trotzdem solltest Du auch nicht zu viel von grünen Smoothies zu Dir nehmen, da viele Gemüsesorten Nitrat und Oxalsäure beinhalten.

Obst und Gemüse richtig lagern

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 80 kg Lebensmittel pro Person weggeworfen. Etwa die Hälfte davon machen allein Obst und Gemüse aus. Das meiste dieser Abfälle wäre vermeidbar.
Eine richtige Lagerung von Obst und Gemüse verlängert nicht nur die Haltbarkeit und schont die Umwelt, sondern spart auch Geld. Außerdem lässt sich durch eine gute Lagerung verhindern, dass zu viele Vitamine und Nährstoffe verloren gehen. Es gibt drei wichtige Faktoren, die die Lagerung beeinflussen: Temperatur, Licht und Ethylen.

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Bunt gefüllte Smoothie Bowls sind eine Party für Deine Geschmacksknospen, ein fantastisches Frühstück – und eigentlich nicht viel mehr als ein mit Toppings belegter, dickflüssiger Smoothie. Doch optisch machen die farbenfrohen Smoothies und Toppings wie Haferflocken, Nüsse, Beeren, Kokos-Chips, essbare Blüten oder Kakao-Nips jede Menge her – vor allem, wenn sie in Reihen oder Kreisen schön angerichtet werden. Bis auf die Toppings kannst Du eine Smoothie-Bowl übrigens auch schon am Abend zuvor vorbereiten. Ein Tipp für Leckermäulchen: Probiere doch mal einen Schokoladenüberzug! Dafür brauchst Du nur (Zartbitter-) Schokolade schmelzen, auf die Smoothie-Masse streichen und alles kalt stellen.

Hausgemachte Smoothies

Bei fertigen Smoothies aus dem Kühlregal weiß man oft nicht, was genau man bekommt: Das Spektrum reicht von puren, pürierten Früchten bis zu zuckrigem Wasser mit ein paar Frucht-Anteilen. Außerdem werden einige Smoothies zum Haltbarmachen erhitzt, wodurch Nährstoffe verloren gehen. Deshalb machen wir Smoothies am liebsten selbst. Die sind im Handumdrehen fertig, Du weißt genau, was drin steckt und kannst nicht nur die Zutaten variieren, sondern auch hervorragend Reste aufbrauchen.
Wir raten Dir dazu, Obst und/oder Gemüse mit etwas Flüssigkeit zu mixen – das macht den Smoothie wesentlich trinkbarer und cremiger. Außerdem reichen zwei bis vier unterschiedliche Obst- und/oder Gemüsesorten vollkommen aus. Kombinierst Du zu viele Sorten miteinander, gehen die einzelnen Aromen verloren. Achte bei der Auswahl der Sorten auf ein halbwegs ausgewogenes Verhältnis von Süße und Säure. Hast Du alle nicht essbaren Bestandteile entfernt und das Obst und/oder Gemüse in mundgerechte Stücke geschnitten, brauchst Du nur noch alles in einen Standmixer werfen und etwa 20 bis 60 Sekunden lang gründlich pürieren. Bei sehr weichen Früchten reichen auch ein hohes Mixgefäß und ein guter Pürierstab aus.

Probiere doch mal eine dieser Smoothie-Kombinationen mit etwas Joghurt oder Vollmilch von Dittersdorfer Milch aus:

  • Banane, Erdbeeren, Beeren
  • Banane, Mango, Kiwi
  • Pfirsich, Erdbeeren, Papaya
  • rote Bete, Orange, Kirschen, Leinsamen
  • Aprikosen, Matcha, Honigmelone
  • Erdbeeren, Kokos-Chips, Passionsfrüchte
  • Ananas, Orange, Birne, Kurkuma
Joghurt: fermentiert & probiotisch
  • Spinat, Ananas, Himbeeren, Banane
  • Banane, Erdnussmus, Grünkohl, Haferflocken
  • Apfel, Banane, Blaubeeren, Zimt
  • rote Bete, Apfel, Ingwer, Limette
  • Banane, Spinat, Avocado, Cashewnüsse
  • Weintrauben, Spinat, Kiwi, Staudensellerie
  • grüner Apfel, Gurke, Ingwer, Wildkräuter
Dittersdorfer Milch im Portrait

Kategorie: Trinken

15. Juli 2024 by Elisa Gelmroth

Beeren sind sehr empfindlich und schimmeln bei Wärme schnell. Deshalb solltest Du sie am besten direkt nach der Ernte oder dem Kauf essen. Ansonsten kannst Du sie auch in der kältesten Kühlschrankzone lagern, solltest sie dann aber erst vor dem Verzehr waschen und generell so schnell wie möglich essen. Nur Blaubeeren und Stachelbeeren können auch zwei, drei Tage länger im Kühlschrank verbringen. Nimm die Beeren ein paar Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank, damit sich ihre Aromen besser entfalten können.

Blaubeere

Die Blaubeere stammt ursprünglich aus den Polargebieten der Nordhalbkugel. Heute gilt sie als Superfood, da sie voller Folsäure, Eisen und Vitamin C steckt. Frische Blaubeeren sind von Juli bis August erhältlich und sollten prall, fest und rund aussehen sowie von einer weißlichen Schicht überzogen sein. Lagere sie zuhause nicht zu lang im Kühlschrank, da sie sonst bitter werden können.

Im Laden sind übrigens vor allem Kulturheidelbeeren erhältlich. Diese stammen von amerikanischen Wildarten ab und sind ziemlich groß. Sie haben ein helles Fruchtfleisch und färben nicht – im Gegensatz zu den wilden Blaubeeren. Diese enthalten Pflanzenfarbstoffe, färben stark und sind relativ klein.

Brombeere

Die Brombeere wurde erst im 19. Jahrhundert in Europa kultiviert. Sie ist eigentlich – genauso wie die Himbeere – eine Sammelsteinfrucht. Jede ihrer kleinen Einzelbeeren ist aufgebaut wie eine Kirsche und enthält nicht nur einen winzigen Kern, sondern auch jede Menge Vitamin A und C. Erntereif sind Brombeeren von August bis September.

Mittlerweile gibt es Züchtungen, für die verschiedene Beeren miteinander gekreuzt wurden. So ist aus der Stachelbeere und schwarzen Johannisbeere die Jostabeere hervorgegangen. Die Taybeere ist eine Kreuzung aus der Himbeere und Brombeere.

Damit Beeren im Kühlschrank nicht schimmeln, breitest Du sie auf einem großen, mit Küchenpapier belegten Teller nebeneinander aus. Auf einem Teller ausgebreitet lassen sie sich übrigens auch gut einfrieren.

Himbeere

Du kennst sie vermutlich nur in rot, doch es gibt sie auch in gelb und sogar als schwarz-violette Frucht: Die Himbeere gehörte bereits in der Steinzeit zum Speiseplan. Heute wächst die Beere mit dem hohen Eisengehalt vor allem in Mitteleuropa, es gibt sie aber sogar auch in einigen Teilen Sibiriens. Ihre feinen Stacheln verraten ihre Zugehörigkeit zu den Rosengewächsen und stehen in starkem Kontrast mit den druckempfindlichen Beeren, die unbedingt sanft behandelt werden möchten. Die Himbeere hat von Juni bis September Saison – abhängig davon, ob die Pflanze eine Sommer- oder Herbsthimbeere ist.

Johannisbeere

Die Johannisbeere wurde schon im 15. Jahrhundert in Europa kultiviert. Bis heute ist der Beginn ihres Erntezeitraums ausschlaggebend für die Johannisbeere: Sie ist etwa ab dem 24. Juni, dem Johannistag reif und kann bis Ende Juli geerntet werden.

Johannisbeeren gibt es vor allem in rot, schwarz und weiß. Die roten Johannisbeeren schmecken sauer und frisch, während die weißen etwas milder und süßer schmecken. Die schwarze Johannisbeere wird wegen ihres herben Geschmacks eher selten roh gegessen, sondern vor allem verarbeitet. Sie hat eine relativ dicke Schale und ist weniger empfindlich als andere Beeren, außerdem enthält sie drei Mal mehr Vitamin C als eine Zitrone. Die Blüten der schwarzen Johannisbeere werden oft zur Herstellung von Parfüm genutzt.

Galette auf Backpapier mit verschiedenen Beeren

Sommerliche Johannisbeer-Galette

Nicht nur Pflaumen haben gerade Hochsaison, sondern auch Johannisbeeren. Rot, schwarz oder weiß hängen sie an den Büschen und warten darauf, von uns geerntet, entstielt und weiterverarbeitet zu werden. Wir machen es uns heute etwas einfacher und greifen zu den Johannisbeeren im Glas von HAINICH, umhüllen sie mit Hefeteig von HÜBACK sowie Mascarpone-Creme und zaubern daraus eine Gartenfrüchte-Galette.

zum Rezept

Moos- & Preiselbeere

Ursprünglich stammt die Preiselbeere aus Eurasien. Bis heute gibt es zahlreiche wilde Preiselbeer-Vorkommen in Skandinavien und Russland. Die Preiselbeere ist nur so groß wie eine Erbse, sehr sauer und schon fast bitter, weshalb sie in der Regel nicht roh gegessen, sondern zu Kompott, Marmelade, Mus, Saft oder Sirup verarbeitet wird. In dieser Form ist sie eine köstliche Beigabe zu Wild und Camembert.

Die Moosbeere (auch Cranberry genannt) gilt als nordamerikanische Variante der Preiselbeere. Sie schmeckt frisch ebenfalls sehr sauer und herb, aber etwas milder als die Preiselbeere. Es gibt sie vor allem getrocknet, im Winter manchmal aber auch frisch zu kaufen.

Die Moosbeere liebt feuchte, moorige Böden und wird passenderweise geerntet, indem die Felder überschwemmt werden. Da die Beeren hohl sind, schwimmen sie auf dem Wasser und brauchen nur noch abgeschöpft werden.

Stachelbeere

Die Stachelbeere kommt ursprünglich aus dem Himalaya und war im 18. Jahrhundert in England extrem beliebt: Dort wurden mehr als 400 Sorten gezüchtet! Heutzutage ist die grüne Stachelbeere mit einem Streifenmuster die bekannteste Stachelbeer-Sorte. Es gibt aber auch weiße, gelbe oder rote Sorten, die teils sogar süß schmecken.

Mittlerweile werden weltweit die meisten Stachelbeeren übrigens in Deutschland angebaut, Erntezeit ist im Juli und August. Stachelbeeren können auch noch nicht ganz reif geerntet werden: Sie sind die einzigen Beeren, die nach dem Pflücken noch nachreifen.

Unbekannte Beeren

Die Maulbeere stammt aus Asien und Nordamerika und zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Die Sträucher können richtige Bäume werden und schwarze, weiße oder rote Früchte tragen. Ihre Blätter sind die Hauptnahrung für Seidenraupen.
Die Moltebeere wächst vor allem in Skandinavien und gilt als eines der Wahrzeichen Lapplands. Sie ist sehr robust und erträgt Temperaturen von bis zu -40° C. Hierzulande ist die herb-süße, bernsteinfarbene Beere kaum erhältlich.

Erdbeeren haben jetzt Saison

Wenige Früchte können so vielfältig verarbeitet werden wie die Erdbeere. Sie schmeckt einfach immer! Das zeigt auch die Statistik: Zusammen mit Äpfeln und Bananen ist sie die beliebteste Obstsorte der Deutschen.

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Kategorie: Saisonales

8. Juli 2024 by Elisa Gelmroth

Außen sind sie knusprig und goldgelb frittiert, innen sind sie im besten Fall samtweich und kartoffelig: Pommes frites sind der beliebteste Tiefkühlartikel der Welt. Allein in Deutschland werden im Jahr 300.000 Tonnen Tiefkühl-Pommes im Supermarkt gekauft, die zuhause nur noch aufgebacken oder kurz frittiert werden müssen.

Belgische Nationalspeise, erfunden in Frankreich?

Bis heute streiten sich Belgier und Franzosen darüber, wer genau eigentlich die Pommes de terre frites, also die – wortwörtlich übersetzt – gebackenen Erdäpfel erfunden hat. Während sie im 18. Jahrhundert von Straßenverkäufern in Paris angeboten wurden, kamen sie wohl zum ersten Mal um das Jahr 1650 herum in Südbelgien auf den Tisch. Die Belgier ernährten sich dort im Winter eigentlich von frittiertem Fisch, den sie im nahegelegenen Fluss namens Maas fingen. Doch in besonders kalten Wintern fror die Maas zu, weshalb die Belgier notgedrungen Kartoffeln frittierten. Doch vermutlich hatten die ersten Pommes frites weniger mit unteren heutigen Fritten gemein, sondern waren vielmehr einfache Bratkartoffeln. Die klassische Stäbchenform soll hingegen erst im 20. Jahrhundert aufgekommen sein.

Frittierte Weltrekorde 🍟

Die längste Pommes frites der Welt ist 24,5 cm lang. Sie wurde von zwei Franzosen aus einer 26 cm langen Kartoffel geschnitten.
Der Belgier Daan Vernaillen frittierte im Jahr 2014 125 Stunden lang Pommes. In dieser Zeit verbrauchte er 2000 Pakete Pommes, die er in 300 kg Fett frittierte.

Eigentlich braucht es für die Herstellung von Pommes nur drei Zutaten: Kartoffeln, Frittieröl und Salz. Pommes frites sind deshalb eigentlich vegan. Allerdings werden klassische belgische Fritten gern in Rindernierenfett frittiert. Serviert werden sie übrigens in einer spitzen Tüte. Dips gibt es in kleinen Schälchen extra dazu.

Die richtige Sorte macht’s

Für Pommes eignen sich besonders gut vorwiegend festkochende Kartoffelsorten. Die Belgier setzen traditionell auf Kartoffeln der Sorte Bintje. Allerdings verringert sich der Ertrag dieser Sorte seit Jahren immer mehr, da die Bintje-Kartoffel anfällig für Kartoffelzysten-Nematoden ist. Deshalb gibt es mittlerweile moderne Sorten auf dem Markt, die teilweise sogar speziell für die Verarbeitung als Fritten entwickelt wurden. International ist die Sorte Innovator sehr beliebt. Die langen, weißen Knollen sind lecker und haben ein zuverlässig einheitliches Aussehen und Aroma. Die lange, ovale Sorte Agria hat hingegen ein sehr gelbes Fruchtfleisch, aus dem wunderschöne goldene Pommes entstehen. Ihre Schwestersorte Victoria ist nicht ganz so stark gelbfleischig, aber ebenso beliebt.

Kartoffeln haben jetzt Saison

Sie ist die wohl bekannteste Vertreterin der Nachtschattengewächse und das ganze Jahr über erhältlich: die Kartoffel. Das Vorurteil, das Kartoffeln ungesund sind, hält sich seit Jahrzehnten. Tatsächlich sind Kartoffeln sogar wesentlich gesünder und sättigender als Nudeln, entscheidend ist nur die fettarme Zubereitung.

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Zwei Mal frittiert hält besser

Pommes selbst zu frittieren ist eine kleine Kunst (und erinnert bezüglich der Zubereitungsschritte und Arbeitszeit so gar nicht mehr an Fast Food). Wir haben einige Tipps für Dich parat, damit Deine Pommes frites auf jeden Fall gelingen:

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Die Kartoffeln müssen zunächst in gleichmäßige Stifte geschnitten werden. Es ist wichtig, dass alle Stifte halbwegs gleich aussehen, da sie sonst unterschiedlich gar werden. Lege die Kartoffelstifte dann in kaltes Wasser. Das Wasser sorgt dafür, dass die Kartoffeln nicht braun anlaufen und entzieht ihnen die Stärke. Dadurch werden die Kartoffeln beim Frittieren knuspriger.

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Gib nicht zu viele Fritten auf einmal ins Öl, da sonst die Temperatur vom Frittierfett zu stark sinkt. Ist die Temperatur vom Öl zu niedrig, bilden die Kartoffeln keine Kruste, werden weich und nehmen zu viel Frittierfett auf. Das Öl kannst Du nach dem Frittieren übrigens wiederverwenden. Gieße es dafür einfach nach dem Gebrauch noch lauwarm durch ein feines Sieb, lasse es dann abkühlen und fülle es in ein geeignetes Behältnis um.

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Je dünner Du die Kartoffeln schneidest, desto knuspriger werden sie. Normalerweise haben Pommes einen Querschnitt von 10 mm. Bei feineren Pommes sind es 7 mm, bei extra feinen Pommes sogar nur 6 mm. Es gibt aber auch Pommes im sogenannten Grobschnitt, die zum Beispiel 20×10 mm breit sind – dazu gehören zum Beispiel Steakhouse-Fritten.

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Pommes müssen zwei Mal frittiert werden, damit sie schön knusprig werden. Frittierst Du sie nur ein Mal, verbrennen sie außen oder bleiben innen roh und saugen sich mit Öl voll.

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Die Zubereitung von Fritten funktioniert theoretisch auch im Backofen, auch wenn die Pommes in der Fritteuse natürlich immer etwas knuspriger werden. Bereite die Kartoffeln für den Backofen genauso vor wie zum Frittieren und backe sie dann 20 bis 30 Minuten lang bei 180° C Umluft. Wende die Pommes nach 15 Minuten einmal.

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Pommes mit Wellenschnitt haben eine größere Oberfläche, weshalb sie beim Frittieren mehr Fett aufnehmen und knuspriger werden.

Der große Öl-Guide

Fett galt lange als durchweg ungesund, dabei gibt es durchaus gesunde Öle. Wir stellen Dir heute die gängigsten Pflanzenöle vor, widmen uns den gesättigten und ungesättigten Fettsäuren und klären auf, was der Unterschied von raffinierten und kaltgepressten Ölen ist.

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  • Zubereitung: 80 Min
  • Für 2 Personen
Zutaten für die Pommes:
  • 500 g große Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 2 Liter Frittieröl
  • Salz
außerdem:
  • Pommes-Sauce von BORN
  • Tomaten-Ketchup von BORN

Zubereitung

Schäle die Kartoffeln und lege sie direkt danach in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Schneide sie in 1 cm dicke Scheiben und anschließend in 1 cm dicke, gleichmäßige Stifte. Lege die Kartoffelstifte dann etwa 20 Minuten lang in frisches, kaltes Wasser.

Nimm die Kartoffeln aus dem Wasser, spüle sie unter fließendem Wasser ab und lege sie ein paar Minuten lang zum Abtropfen auf ein Küchentuch. Anschließend tupfst Du die Kartoffelstifte vollständig trocken. Sie dürfen auf keinen Fall nass ins Öl gegeben werden!

Erhitze das Frittieröl in einem hohen, breiten Topf auf 160° C. Arbeite dabei mit einem Küchenthermometer. Sobald die Temperatur erreicht ist, gibst Du eine gute Handvoll Pommes mit einer Schaumkelle ins Öl. Lasse sie etwa 5 bis 8 Minuten lang darin frittieren, bis sie blassgelb und halb durchsichtig sind, und kontrolliere dabei immer wieder die Temperatur vom Frittierfett. Anschließend hebst Du die Pommes mit der Schaumkelle aus dem Öl und lässt sie auf Küchenpapier abtropfen. Wiederhole den Vorgang, bis alle Pommes vorfrittiert sind. Lasse sie dann 15 Minuten lang abkühlen. Möchtest Du die Fritten einfrieren und später weiterverarbeiten, ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür.

Für den zweiten Frittier-Vorgang erhitzt Du das Öl nun auf 170 bis 175° C. Gib wieder eine gute Handvoll Pommes mit einer Schaumkelle ins Frittierfett und warte 3 bis 4 Minuten, bis sie die gewünschte goldene, hellbraune Farbe haben. Dann nimmst Du die Pommes mit der Schaumkelle aus dem Öl und gibst sie in eine mit Küchenpapier ausgelegte, große Schüssel. Salze die Fritten ordentlich und mische sie gut durch.

Serviere die Pommes mit einem Dip Deiner Wahl, zum Beispiel mit Pommes-Sauce und/oder Tomaten-Ketchup von BORN.

Kennst Du schon die Kloß-Pommes von Heichelheimer?

Heichelheimer im Portrait

Kategorie: Braten, Lebensmittel, Rezept

4. Juli 2024 by Elisa Gelmroth

  • Zubereitung: 20 Min
  • Für 1 Personen
Zutaten für den Veggie-Burger:
  • 1 Aubergine
  • 4 Scheiben Grillkäse von Fleischmarkt Aschara
  • 100 ml Olivenöl von der Erfurter Ölmühle
  • 1 Glas Knallererbse Kichererbse Tomate Protein-Aufstrich von Nabio
Außerdem:
  • evtl. Holzspieß zum Aufschichten
  • Salat und Kräuter nach Belieben

Zubereitung

Zunächst schneidest Du die Aubergine in Scheiben und frittierst sie zusammen mit den Käsescheiben in viel Öl. Anschließend bestreichst Du die Scheiben mit dem Knallererbsen-Aufstrich und schichtest die Aubergine- und Käse-Scheiben abwechselnd zu einem Turm auf. Ein Spieß kann bei der Stabilität helfen. Richte den Burger mit Salat und Kräutern an.

Guten Appetit!

Aubergine hat jetzt Saison

Die Aubergine galt bei uns lange als Exot, ist aber weltweit beliebt und verdient auch bei uns einen festen Platz in der Speisekammer. Das Nachtschattengewächs ist eng mit der Tomate und Kartoffel verwandt und vor allem in der mediterranen, türkischen und orientalischen Küche sehr beliebt. Durch ihren geringen Eigengeschmack ist die Aubergine vielseitig einsatzbar und ihre schwammige Konsistenz macht sie zu einer beliebten Fleischalternative.

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Kategorie: Braten, Rezept

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