Die vier süßen Aufstriche von Nabio in den Sorten Zimtschnecke, Brownie-Haselnuss, Kokos-Tonka und Salted Caramel-Erdnuss schmecken nicht nur auf dem Brot, sondern auch als Zutat für unsere Trüffel, Bites, Pralinen und Energy Balls ganz hervorragend. Hier würde niemand jemals auf die Idee kommen, dass sich in den Aufstrichen lauter Bohnen verstecken – versprochen!
Kokos-Tonkabohnen-Trüffel
Schmelze 150 g weiße Schokolade von Heilemann und 1 EL Kokosöl über einem Wasserbad. Rühre dann 100 g Kokos-Tonka-Aufstrich von Nabio unter. Lasse die Masse anschließend etwa 1 Stunde lang im Kühlschrank fest werden. Anschließend kannst Du daraus kleine Kugeln formen und sie in Kokosraspeln wälzen. Setze die Trüffel in Pralinenförmchen und lagere sie kühl.
Brownie-Bites
Schmelze 150 g Edelbitter-Schokolade von Heilemann und 100 g Landbutter von Dittersdorfer Milch über einem Wasserbad. Schlage währenddessen 2 Eier mit 100 g Rohrzucker schaumig. Hebe dann zuerst die Schokoladen-Butter-Mischung und anschließend vorsichtig 100 g Mehl und 1 Prise Salz unter. Nun füllst Du den Teig in eine gefettete Kastenform und verteilst 100 g Brownie-Haselnuss-Aufstrich von Nabio löffelweise auf dem Teig. Ziehe mit einer Gabel den Aufstrich vorsichtig unter den Teig, sodass er marmoriert wird. Zum Schluss backst Du die Brownies bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 25 Minuten lang. Schneide sie in kleine Stücke, sobald sie ausgekühlt sind.
Die vier süßen Aufstriche von Nabio überraschen in vielerlei Hinsicht: Sie schmecken trotz 60 % weniger Fett und Zucker wunderbar cremig bis luftig, bestehen nur aus natürlichen Zutaten, sind vegan, bio und enthalten kein Palmöl. Dafür basieren sie auf einer Zutat, mit der kaum jemand gerechnet hätte: Hülsefrüchte! Durch einen hohen Anteil an weißen oder Kidneybohnen punkten die Aufstriche sogar noch mit einer guten Portion pflanzlichem Protein. Und da sie nicht zu süß schmecken, könntest Du sie auch ganz ohne Reue direkt aus dem Glas löffeln 😉
Die vier süßen Sorten im Überblick:

Frisch gebackene Zimtschnecken – nur in Form eines Aufstrichs. Perfekt für alle, die das Gebäck so sehr lieben, dass sie es in jeder Konsistenz essen würden!

Fein herber Kakao trifft auf aromatische Haselnüsse – ein Aufstrich, der an saftige Brownies erinnert und Schoko-Fans begeistert.

Der exotische Geschmack von Kokos passt überraschend gut zur leichten Vanille-Note der köstlichen Tonkabohne. Ein wenig Sommer und Karibik für den Frühstückstisch!

Erdnüsse, feines Karamell und ein Hauch Meersalz vereinen sich in diesem Aufstrich zu einem süß-salzigen Geschmackserlebnis, das Suchtpotenzial hat.
Winterlicher Gin-Fizz
Fruchtig-herb mit einem Hauch Zimt: Unser winterlicher Gin-Fizz ist ein erfrischend leichter Genuss in der Zeit der schweren Aromen.
Mixe 4 cl Wuestefeld SLOE GIN von Nine Springs, 2 cl Sauerkirsch-Sirup von HAINICH, 2 cl Zimt-Liqueuer von Echter Nordhäuser und 100 ml Wellness Activity von Thüringer Waldquell vorsichtig auf Eis in einem Shaker und seihe den Cocktail in ein mit Eis gefülltes Glas ab. Garniere den Drink mit frischen Cranberries und ggf. einem Rosmarinzweig.
Zimtiger Orangen-Zauber
Der volle Geschmack reifer Orangen bringt auch im Winter Sonne ins Glas – begleitet von einem Hauch Zimt.
Fülle 4 cl Orangen-Liqueur und 1 cl Zimt-Liqueur von Echter Nordhäuser in ein Glas mit Eis und fülle es mit 100 ml VITA LIMO Orange von VITA COLA auf. Garniere das Glas mit einer Orangenscheibe oder Zimtstange.
Weihnachtsbaum-Mojito
Der Ingwerlikör verleiht dem Weihnachtsbaum-Mojito eine überraschende Frische.
Fülle ein Glas etwa 2 cm hoch mit Wasser. Stelle einen langen Rosmarinzweig auf dem Kopf stehend in die Mitte vom Glas und befestige ihn, indem du eine Wäscheklammer auf das Glas legst und den Zweig darin vorsichtig einklemmst. Stelle nun das Glas in den Tiefkühler und lasse das Wasser mindestens vier Stunden lang gefrieren. Anschließend kannst Du das Glas aus dem Gefrierschrank holen, die Wäscheklammer entfernen und den Rosmarinzweig mithilfe einer Schere auf die gewünschte Länge einkürzen.
Gib nun Crushed Ice, 1 TL Rohrzucker, 4 cl Pfefferminzlikör von Nordbrand Nordhausen sowie 2 cl Ingwer-Liqueur von Echter Nordhäuser ins Glas und gieße das Glas mit 100 ml Ginger Ale von Thüringer Waldquell auf. Zum Schluss brauchst Du den Cocktail nur noch vorsichtig umrühren.
Winterbier-Punsch
Unser Winterbier-Punsch ist als heißer Cocktail ideal für kalte Winterabende.
Erwärme 50 ml Apfelsaft, 2 cl Ingwer-Liqueur und 1 cl Zimt-Liqueur von Echter Nordhäuser sowie 1 TL Honig in einem kleinen Topf, aber lasse es nicht kochen. Gib dann 200 ml Winterbier von Watzdorfer dazu und erhitze den Punsch kurz erneut. Nun füllst Du ihn in ein Glas und dekorierst ihn mit einer Apfelscheibe.
Cremiger Adventstraum
Ein Cocktail wie ein flüssiger Nachtisch: Unser cremiger Adventstraum ist perfekt für alle, die es sahnig und süß mögen.
Verrühre 4 cl Cappuccino-Sahne-Likör von Nine Springs, 2 cl Nordgold Eierlikör von Nordbrand Nordhausen und 5 cl Vollmilch von Dittersdorfer Milch mit einem Schneebesen gründlich miteinander. Gib den Cocktail in ein vorgekühltes Glas und etwas Sprühsahne darüber. Zum Schluss kannst Du die Sahne noch mit ein wenig Kakopulver bestäuben oder vorsichtig etwas Schokosauce darübergießen.
Zimt-, Orangen- und Ingwer-Aromen sind aus unseren winterlichen Cocktails nicht wegzudenken. Wir holen uns sie in Form von Echter Nordhäuser-Liqueur ins Glas. Der Zimt-Liqueur ist nicht nur dank des wirbelnden Blattgolds ein besonderer Hingucker, sondern auch wegen der besonderen Flaschenformen: Zur Winterzeit sind sowohl der Zimt- als auch der Ingwer-Liqueur in Engel- und Sternenflaschen erhältlich. Eine perfekte weihnachtliche Geschenkidee und eine Freude für’s Auge beim Mixen unserer Drinks!

Aromatique Sour
Der elegante Cocktail bringt die würzigen Noten vom Aromatique perfekt hervor.
Gib 4 cl Aromatique, 2 cl Zimt-Liqueur von Echter Nordhäuser, 2 cl Zitronensaft, 1 cl Ahornsirup und ein Eiweiß in den Shaker und schüttle gründlich und kräftig, um das Eiweiß aufzuschäumen. Seihe den Drink dann in ein gekühltes Cocktailglas ab und bestäube ihn mit einer kleinen Prise Muskatnuss.
Winterbräu
Ein überraschender Drink für Experimentierfreudige, in dem das Winterbier von der Vereinsbrauerei Apolda besonders gut zur Geltung kommt.
Gib zuerst 2 cl Kakao-Nuss-Liqueur und 1 cl Orangen-Liqueur von Echter Nordhäuser in ein Bierglas. Gieße dann vorsichtig 200 ml vom Winterbier Cara von der Vereinsbrauerei Apolda ins Glas und stäube zum Servieren eine Prise Zimt darüber.

Die Klassiker
- Er gilt als einer der zehn schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland und ist der größte Weihnachtsmarkt Thüringens: der Erfurter Weihnachtsmarkt vor der einzigartigen Kulisse des Doms und der Severi-Kirche. Die 12 Meter hohe Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge sowie die Krippe mit den 14 handgeschnitzten, lebensgroßen Holzfiguren kennt wohl jeder Thüringer.
- Einer der ältesten Weihnachtsmärkte hingegen soll der Weihnachtsmarkt in Jena sein. Ihn gibt es (mindestens) seit dem Jahr 1803, traditionell wird er mit dem Anschnitt von einem meterlangen Riesenstollen eröffnet. Das Turmblasen vom Rathausturm gehört genauso dazu wie das Riesenrad auf dem Eichplatz.
- Am dritten und vierten Adventswochenende kannst Du Dich auf dem Mellinger Bauernmarkt mit Geflügel, einem Weihnachtsbaum und zahlreichen anderen regionalen Lebensmitteln und Handwerksprodukten eindecken. Rund 50 Thüringer Direktvermarkter bieten hier Wild, Wurst, Fisch, Käse und Honig an.
- Als vielleicht schönster Weihnachtsmarkt Südthüringens gilt der Chrisamelmarkt in Suhl. Neben Karussells, einer Wichtelhütte und einem Weihnachtsmannbüro steht vor allem das Rathaus im Mittelpunkt: Es verwandelt sich in einen riesigen Adventskalender, an dem jeden Tag um 17.30 Uhr ein Türchen geöffnet wird.
- Der Weihnachtsmarkt in Weimar zieht sich durch die gesamte Altstadt. Nur hier kann man unter den Blicken von Goethe und Schiller Runden auf der Eisbahn ziehen! Kinder freuen sich bestimmt über die Märchenhütte und Kerzenwerkstatt. Für Ältere gibt es regelmäßige Konzerte in der Stadtkirche. Besonders schön: Der Weihnachtsmarkt hat viel länger als die meisten geöffnet – bis zum 5. Januar 2025.
Historische Märkte
- Am 15. Dezember wird das Untere Schloss in Greiz zu einem lebendigen Schauplatz der Geschichte. Zur romantischen Fürstenweihnacht kleidet sich der gesamte Hofstaat in historische Kostüme, es gibt historische Modenschauen, Konzerte und Puppentheater. Verpassen solltest Du auf keinen Fall das Weihnachtscafé in der Galerie! Bestelle Dir dort unbedingt den Punsch namens Heißer Bischof, der nur an diesem Tag zubereitet wird. Das Rezept dafür stammt aus dem 18. Jahrhundert von dem damaligen Greizer Hofkonditor und beinhaltet unter anderem Pomeranze, eine fast vergessene Bitterorange.
- Weihnachten wie vor hunderten von Jahren kannst Du am zweiten Adventswochenende auch auf der Heidecksburg in Rudolstadt erleben. Die Sonderführung Weihnachten im Schloss sowie die beliebten Taschenlampenführungen lohnen sich sehr!
- Absolut kein Geheimtipp und dennoch äußerst empfehlenswert ist der historische Weihnachtsmarkt auf der Wartburg. Am ersten, zweiten und dritten Adventswochenende kannst Du hier zahlreiches traditionelles Handwerk in Aktion erleben: Kerzenzieher, Glasbläser, Gewandmeister, Laternenbauer, Seifensieder, Steinmetze, Kräuterfrauen, Zinngießer, fahrende Händler und Musikanten zeigen ihre Fähigkeiten.
- Bis zum 15. Dezember 2024 gibt es auch auf dem historischen Weihnachtsmarkt am Johannistor in Jena Ritterschaukämpfe, traditionelles Handwerk, Feuershows und Folklore-Musik.
- Alte Handwerkskünste, traditionelle Manufakturen und regionale Händler gibt es zu Schillers Weihnacht auch in Rudolstadt. Neben einem Budendorf findest Du auf dem Marktplatz auch ein nostalgisches Karussell und eine kleine Eisenbahn.


Klein und fein
- Der Adventsmarkt im Weimarer Bienenmuseum bietet am zweiten Adventswochenende nicht nur lauter tolle Stände, sondern auch eine Feuershow, ein Puppenspiel und sogar einen Flohzirkus! Außerdem schauen Musiker und der Weihnachtsmann vorbei und es gibt frisch im Lehmofen gebackene Fladen.
- Der Heimlich Advent in Erfurt ist nicht mehr unbedingt ein Geheimtipp, aber der vielleicht hippeste unter den Thüringer Weihnachtsmärkten – und dieses Jahr sogar der erste queere Adventsmarkt in Thüringen! Auf der Predigerwiese erwarten dich unter anderem eine Weihnachtsdisco und ein Improtheater. An der Feuerstelle kannst Du Dich mit fancy Getränken wie Hot Aperol, Glühbier, Birnenpunsch oder Hot Shots aufwärmen.
- Mindestens genauso gut trinken und speisen kannst Du bis zum 21. Dezember im GenussPark: Ein Teil vom Erfurter egapark rund um das Danakil-Restaurant verwandelt sich in einen köstlichen all-inclusive-Weihnachtsmarkt, den Foodies auf keinen Fall verpassen sollten!
- Am zweiten Adventswochenende gibt es auf dem Weihnachtsmarkt in Bad Langensalza Handwerkskunst und Köstlichkeiten. Doch Kenner wissen, dass sich das Highlight unter der Erde – oder vielmehr unter dem Pflaster verbirgt. An diesem Wochenende verwandelt sich der historische Gewölbekeller unter dem Neumarkt in ein einzigartiges weihnachtliches Ambiente.
- Perfekt für Musikliebhaber ist der Grottenadvent in Saalfeld. Am zweiten Adventswochenende kannst Du hier unter Tage Chören und Instrumentalgruppen lauschen. Außerdem gibt es einen kleinen Adventsmarkt im geschmückten Feengrottenpark.
Lichterglanz
- Tausende LEDs, Lampen und Strahler beleuchten bis zum 5. Januar 2025 den egapark in Erfurt. Zum Winterleuchten strahlen nicht nur Bäume und Gebäude, sondern sogar auch eine 20 Meter hohe Fontäne, auf die Videos projiziert werden.
- Bis zum 6. Januar lohnt sich ein Ausflug mit der Thüringer Bergbahn noch mehr als sowieso schon: Es erwarten Dich festlich geschmückte Bergbahnwagen, prachtvoll dekorierte Stationen und eine Strecke, die im Glanz vom Lichterschmuck und dem Schein von angestrahlten Skulpturen wahrhaftig funkelt. Am dritten Adventswochenende wird darüber hinaus ein umfassendes Programm geboten, zu dem zum Beispiel Glühweinfahrten auf dem Cabrio-Wagen gehören.
- Am Stausee Hohenfelden stehen bis zum 9. Februar 2025 auf einer Fläche von über 20.000 Quadratmetern mehr als 230 Exponate aus 5 Millionen LED-Lämpchen. Die Thüringer Glitzerwelt macht ihrem Namen alle Ehre!


Kunst, Handwerk, Kunsthandwerk
- Kunstliebhaber streichen sich schon im Januar den Termin rot im Kalender an: Der Weihnachtsmarkt von den Studenten und Absolventen der Bauhaus-Universität in Weimar findet dieses Jahr am 7. Dezember in der Mensa am Park statt. Wer besondere, kreative Weihnachtsgeschenke sucht, wird hier definitiv fündig.
- Ein buntes Kulturprogramm, Köstlichkeiten vom Hofcafé und zahlreiche Handwerkskünste vom Holzbildhauer und Drechsler über Textilgestalter, Handweber, Filzer, Mützenmacher und Lederer bis hin zum Kerzenmacher, Seifensieder, Keramiker, Trödler und Naturfloristen findest Du am dritten Adventswochenende auf dem alternativen Adventsmarkt im Kulturhof Zickra in Berga-Wünschendorf.
- Den Namen Lauscha verbindet man zurecht sofort mit dem gläsernen, handgefertigten Weihnachtsbaumschmuck. Am ersten und zweiten Adventswochenende gibt es im Rahmen vom Lauschaer Kugelmarkt Schauvorführungen in der Glashütte und auf der Glasmacherbühne. Außerdem kannst Du im Werksverkauf stöbern und Kugeln oder Herzen mit deinem Namen bemalen lassen.
- Genießer von Kunst, Kultur und Köstlichkeiten sind im Sommerpalais in Greiz genau richtig: Am 7. Dezember bieten hier erlesene Künstler und Händler Kunstwerke, Keramik, Holzspielzeug und regionale Köstlichkeiten an.
- Kunsthandwerk und Live-Musik gibt es am zweiten Adventswochenende bei der Schlossweihnacht in Kranichfeld. Der Eintritt zum Schloss ist an dem Wochenende kostenlos!
- Der Weihnachtsmarkt der Wünsche auf der Leuchtenburg an den Adventswochenenden bietet noch viel mehr als traditionelles sowie kreatives Kunsthandwerk im festlichen geschmückten Burghof! In der Porzellankirche kannst Du Orgelklängen lauschen und in der Burg ein Schattenkino besuchen. Kleine Gäste freuen sich bestimmt über die Nikolaus-Ponys auf dem Panoramaweg oder über die burgeigenen Ziegen in der Krippe im Burghof.
Sagengestalten und Märchenfiguren erleben
- Fast 40 lebensgroße, handgefertigte Märchenfiguren aus 14 Märchen der Gebrüder Grimm stehen zur Adventszeit in der gesamten Geraer Innenstadt. Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt mit einer Licht-Laser-Show am Rathaus, dabei steht jedes Jahr ein anderes Märchen im Fokus. An den Adventswochenenden gibt es Märchenführungen und ein wechselndes musikalisches Angebot. Außerdem kannst Du Geraer Kunstglasbläser bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und hast jeden Tag um 16 Uhr die Chance, mit dem Weihnachtsmann zu sprechen. Am 6. Dezember findet der traditionelle Wichtelumzug mit Lampions statt.
- Die Weihnachtszeit wird im Schwarzatal besonders märchenhaft: Hier kannst Du am dritten Adventswochenende Stroh zu Gold spinnen, Rotkäppchens Großmutter besuchen und den Tonscherben zu König Drosselbart folgen. Verbinde den Besuch im Schwarzatal unbedingt mit einer Fahrt in der Thüringer Bergbahn!
- In Gotha erobern während der Adventszeit kleine Wichtel die Altstadt und sorgen für viel Wirbel: Zum Wichtelmarkt schaut am Wochenende nicht nur der Weihnachtsmann vorbei, es gibt auch eine Eisbahn und einen richtigen Erlebnisbereich auf dem Neumarkt mit Fahrgeschäften und Buden. Wer es ruhiger angehen lassen möchte, findet auf dem oberen und unteren Hauptmarkt Kunsthandwerk, Glaskugeln, Krippenfiguren, Kerzen, Räuchermännchen aus dem Erzgebirge und vieles mehr. Besonders beeindruckend ist der große Schwibbogen!
- Am dritten Adventswochenende kannst Du im Rittergut Endschütz die Mutter aller Märchen kennenlernen: In dem alten Herrenhaus schaut Frau Holle vorbei, um die Betten auszuschütteln.


Und mal etwas ganz anderes
- Der sportlichste Weihnachtsmarkt Thüringen findet direkt an der Rodelbahn bei Oberhof statt! Am dritten Adventswochenende kannst Du zum Rennrodelweltcup nicht nur internationale Spitzenathleten erleben, sondern dazu auch genüsslich einen Glühwein schlürfen.
- Der größte Indoor-Weihnachtsmarkt in Thüringen findet an den Adventswochenenden in Mühlhausen statt: In der Halle samt Lichterpark stehen zahlreiche Skulpturen rund um das Thema Essen und Trinken – natürlich inklusive der größten Bratwurstskulptur Thüringens!
- Du suchst noch einen Tannenbaum und willst aber eigentlich viel lieber eine Runde mit Alpakas kuscheln? Dann schau‘ am 8. Dezember doch mal beim Hofadvent auf dem Pferde- und Alpakahof bei Bad Blankenburg vorbei! Hier gibt es nicht nur Kuscheleinheiten mit den Tieren, sondern auch Nordmanntannen zu kaufen. Der Hofladen bietet ein tolles Weihnachtssortiment an und wer sich trotz allem noch langweilen sollte, kann mit Alpakawolle basteln.
Im 17. Jahrhundert brachten Spanier von Reisen nach Mittelamerika Kakaobohnen mit nach Europa. Die daraus hergestellte Schokolade galt für eine lange Zeit als Luxusprodukt und war als solches den Adeligen vorbehalten. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts hin wurde sie allmählich für die breite Masse verfügbar, galt aber nach wie vor als luxuriöse Delikatesse, die nur zu besonderen Anlässen wie Weihnachten verschenkt wurde. So etablierte sich der bis heute andauernde Brauch, Schokolade in der Weihnachtszeit zu verschenken – mittlerweile besonders gern in Weihnachtsmann-Form.
Die Idee für den Schokoladen-Weihnachtsmann stammt wiederum aus der Zeit um 1820. Damals wurden die ersten Figuren zur Weihnachtszeit aus massiver Schokolade hergestellt, sie waren also nicht wie heute innen hohl, sondern bestanden aus einem großen Stück Schokolade. Diese massiven Weihnachtsfiguren gab es ausschließlich in Form des Nikolaus mit Mitra und Stab, da unser heutiger Weihnachtsmann zu der Zeit noch gar nicht erfunden war.
Etwa 20 Jahre später wurde der Schoko-Nikolaus erstmals als Hohlkörper hergestellt. Zu der Zeit gab es auch erste, damals untypische Darstellungen vom Nikolaus mit Mantel und Zipfelmütze. Doch es dauerte noch mehr als 100 Jahre, bis der heute so klassische Weihnachtsmann in großen Mengen produziert werden sollte.
Je kälter die Temperaturen sind, desto lieber essen wir Schokolade. Vor allem in Jahren mit einem kalten Frühling und Herbst genießen wir wesentlich mehr Schokolade als in Jahren mit milden Temperaturen.
Um das Jahr 1900 herum war die Stadt Sonneberg der weltweit größte Spielwarenproduzent. Und tatsächlich wurde genau hier eines Tages das berühmte Bild vom Weihnachtsmann auf seinem von Rothirschen gezogenen Schlitten gezeichnet! Dieser wurde im Jahr 1900 auf der Pariser Weltausstellung gezeigt und ging von Sonneberg prompt um die ganze Welt bis nach Amerika – erst als Postkarte, später aus Kartonpappe zum Befüllen mit kleinen Gaben. Im Jahr 1931 zeichnete dann der Grafiker Haddon Sundblom seinen Freund. Dieser Freund arbeitete als Verkäufer bei der Coca Cola-Company und war ein freundlicher Mann mit weißem Bart. Haddon Sundblom zeichnete ihn in den typischen Farben von Coca Cola – rot und weiß – … und machte seinen Freund als Weihnachtsmann weltberühmt. Bis heute prägt Coca Cola durch riesige Marketing-Kampagnen diese weltweite Vorstellung vom Weihnachtsmann – der als Schokoladenfigur so auch den Nikolaus verdrängte.
Ab den 1950er Jahren konnte der Schokoladen-Weihnachtsmann durch innovative Verfahren in großer Menge industriell gefertigt werden. Zuerst sahen diese Massenprodukte aber noch ganz anders aus als heute. Die Schokolade wurde nämlich in flache Formen gegossen, die auf einer Seite eine Reliefprägung hatten. Die entstandenen Weihnachtsmänner waren dadurch sehr flach, nicht hohl und sahen in etwa so wie die heutigen Schoko-Lollies am Stiel aus.

Heilemann und Viba stellen zur Weihnachtszeit verschiedenste Figuren aus Schokolade her. Das Angebot reicht von detailverliebten, klassischen Weihnachtsmännern bis hin zu winzigen, mit Nougat gefüllten Weihnachtsmännchen.
Aus dieser Art der Herstellung entwickelten dänische Erfinder das sogenannte Schleudergussverfahren, das die Schokoladenwelt revolutionierte: Sie gossen flüssige Schokolade in eine Form aus zwei Hälften und drehten sie so lange, bis sich die Schokolade gleichmäßig darin verteilte, erkaltete und damit fest wurde. Bis heute werden Hohlkörper-Figuren wie Weihnachtsmänner und Osterhasen auf diese Weise hergestellt – in Deutschland waren es im Jahr 2023 167 Millionen Schokoladen-Weihnachtsmänner, von denen 62 Millionen exportiert wurden. Die Weihnachtsmänner, die vor Weihnachten nicht verkauft werden konnten, werden entgegen aller Gerüchte nicht eingeschmolzen und zu Osterhasen verarbeitet, sondern in den Wochen danach billig verkauft oder gespendet. Das Einschmelzen wäre allein von der Hygiene und Qualität her nicht erlaubt, würde auch vom Preis und Aufwand her schlicht keinen Sinn ergeben.
Verpackt werden die Schokoladen-Figuren seit Jahrzehnten in Aluminiumfolie. Mittlerweile gibt es sogar reißfeste Folien, die auch bei kantigen Schokoladenfiguren nicht reißen. Diese Folien können in einem Stück von der Figur abgezogen werden. Das ermöglicht ein spezieller Lack, der auf die Folie aufgebracht wird und wie ein Gummiband wirkt.
Übrigens ist der Schokoladen-Nikolaus in Österreich bis heute die gängige Weihnachtsfigur und auch bei uns gibt es vereinzelte Schoko-Nikoläuse zu kaufen. Einige Produzenten nutzen auch die gleiche Gussform und verpacken diese unterschiedlich – einmal als Weihnachtsmann und einmal als Nikolaus.
Der Theologe Johann Hinrich Wichern eröffnete im Jahr 1833 in Hamburg ein Kinderheim. Das Weihnachtsfest spielte dort eine besonders große Rolle und die Kinder fragten ihn immer wieder, wann endlich Weihnachten ist. Und so überlegte sich Wichern etwas, um die Wartezeit bis zum Heiligabend überschaubar zu machen und zu verkürzen: Er stellte 24 Kerzen – vier dicke, weiße für die Adventssonntage und 20 rote, kleine für die anderen Tage bis Weihnachten – auf ein Wagenrad. Jeden Tag wurde eine weitere Kerze angezündet – und so erfand Wichern auf einen Schlag nicht nur den Adventskranz, sondern auch den Adventskalender.
Die ersten privaten Adventskalender sahen etwas anders aus. Sie bestanden zum Beispiel aus 24 Bildern, die nach und nach aufgehängt wurden, aus Strohhalmen, die täglich in eine Krippe gelegt wurden oder aus Kreidestrichen, die jeden Tag weggewischt wurden.
Viba und Thüringen gehören einfach zusammen 💚 Vielleicht kennen wir deswegen kaum jemanden, der bisher noch nie einen Viba-Adventskalender hatte! Dieses Jahr hat es uns der Weihnachtsmarkt-Adventskalender aus dem großen Sortiment von Viba besonders angetan. Er ist bis ins Detail liebevoll gestaltet und beinhaltet neben besinnlichen Botschaften und zusätzlichen digitalen Inhalten natürlich vor allem jede Menge Nougat in allen möglichen Varianten, die sowohl groß als auch klein begeistern. Außerdem spendet Viba für jeden verkauften Kalender 1 € an das Kinderhospiz Mitteldeutschland.


Nur für Erwachsene ist der Adventskalender von der Agentur für Thüringer Produkte geeignet. Er enthält 24 Biere aus 18 Thüringer Brauereien, unter anderem von der Vereinsbrauerei Apolda, Watzdorfer, Gessner und Neunspringe.
Der Schokoladen-Adventskalender von der Goethe Chocolaterie enthält 24 handgegossene Mini-Schokoladentafeln. Die Adventskalender sind auf drei unterschiedliche Weisen gefüllt: Es gibt eine süße, kinderfreundliche Version, eine würzig-scharfe für Experimentierfreudige und eine gemischte Variante, die sowohl süße als auch würzige Täfelchen enthält.


Die Adventskalender-Nougatstange in XXL-Größe braucht nicht einmal eine Verpackung: Schneide dir einfach jeden Tag eine kleine, mit Schokolade nummerierte Scheibe vom Viba-Nougat ab und die Welt sieht gleich viel schöner aus 😌

Ein wunderschöner, besonderer Hingucker ist der Adventskalender mit schneebedecktem 3D-Dach von Heilemann. Er enthält verschiedene weihnachtliche Figuren aus Edelvollmilch-Schokolade, die teilweise mit weißer und Edelbitter-Schokolade dekoriert sind. Ein Klassiker, der die Augen von groß und klein zum Leuchten bringt!
Dieser minimalistische Adventskalender beschert Dir auch ohne Mundspülung einen täglichen Minz-Kick: Kaufe dir einfach eine 24er-Packung Mini-Pfeffi-Fläschchen und genieße sie nach und nach. Aber nicht übertreiben! 😉


Du möchtest einen Adventskalender ohne allzu viel Aufwand selbst befüllen? Wie gut, dass Viba im Onlineshop eine eigene Rubrik dafür hat! Dort findest Du zahlreiche süße Kleinigkeiten aus Schokolade von Heilemann und Nougat von Viba wie Praliné-Kugeln, Nougat-Minis und Schoko-Täfelchen, die definitiv jeden Geschmack treffen.
Schon vor ein paar Jahren warb BORN mit der VITA COLA Curry Sauce – allerdings nur als Aprilscherz. Doch die BORN-Fans waren begeistert! Und als VITA COLA im Frühjahr eine Werbeaktion zum Thema Grillen plante und noch ein tolles Produkt dafür suchte, kam man schnell auf die Idee, mit BORN zusammenzuarbeiten. Schließlich braucht man zum Grillen immer leckere Saucen, also warum nicht eine VITA COLA Sauce mit einem weiteren Thüringer Original und Saucen-Experten schlechthin kreieren?
So bekamen die Produktentwickler von BORN den Grundstoff für die VITA COLA Original und kreierten daraus innerhalb weniger Tage eine fantastische Rezeptur, die sofort alle Test-Esser überzeugte – und das gesamte Werk von BORN nach VITA COLA duften ließ. Entstanden ist eine Sauce mit der gewohnt leicht-scharfen Basis der BORN Curry Sauce, die nach fruchtigem Curry und Ananassaft schmeckt. Dazu kommen die Aromen der VITA COLA Original mit dem klassischen Zitrus-Kick.
Zunächst gab es die Sauce nur beim Kauf einer Kiste VITA COLA oder im BORN-Onlineshop bei Bestellungen im Wert von 25 € kostenlos dazu, doch mittlerweile wird die Sauce auch regulär verkauft – allerdings nur, solange der Vorrat reicht. Zumindest ein paar VITA COLA Curry Saucen gibt es noch, zum Beispiel im BORN-Onlineshop und Senfladen in Erfurt sowie in ausgewählten Geschäften.
- Zubereitung: 45 Min
- Für 4 Personen
- 500 g Rinderhack
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Ei
- 2 EL Semmelbrösel
- 1 TL Zwiebel-Senf von BORN
- Salz, Pfeffer
- Landbutter von Dittersdorfer Milch
- 1 Glas Bio Frischkost Gemüse-Salat von Schweizer Naturkost
- 6 EL VITA COLA Curry Sauce von BORN
- Petersilie
- 4 Burger-Buns (z. B. Laugen- oder rustikale Vollkorn-Buns)
- frischer Feldsalat
- 4 EL Preiselbeersauce
Zubereitung
Zunächst bereitest Du die Patties zu. Dafür hackst Du eine kleine Zwiebel und verknetest sie mit dem Hackfleisch, einem Ei, Semmelbröseln, Zwiebel-Senf, Salz und Pfeffer. Forme aus der Masse vier gleich große Patties. Brate sie in einer Pfanne mit etwas Butter von beiden Seiten an, bis sie knusprig und gar sind.
Vermenge den Gemüse-Salat mit 2 EL VITA COLA Curry Sauce. Hacke die Petersilie grob und gib sie zum Salat dazu.
Halbiere die Burger-Buns und röste die Schnittflächen in der Pfanne leicht an.
Nun geht es ans Zusammenstellen der Burger. Dafür bestreichst Du zuerst eine untere Brötchenhälfte mit 1 EL VITA COLA Curry Sauce. Lege etwas Feldsalat darauf und gib großzügig Gemüse-Salat darüber. Platziere dann das gebratene Pattie auf dem Salat. Gib 1 EL Preiselbeersauce auf das Fleisch. Setze die obere Brötchenhälfte darauf und drücke sie vorsichtig an.
Genieße zum Burger am besten knusprige Süßkartoffel-Pommes oder saisonales Ofengemüse.
Der Martinstag geht auf den heiligen Martin von Tours zurück. Er war ein Bischof, lebte im 4. Jahrhundert und ist vor allem für eine Geste bekannt: An einem eiskalten Wintertag teilte er seinen roten Mantel mit einem frierenden Bettler. Dadurch steht der Martinstag bis heute für die Nächstenliebe und das Teilen. Gleichzeitig erinnert der 11. November in Thüringen aber auch an Martin Luther, der am 10. November geboren und direkt am nächsten Tag getauft wurde.
Eine besonders schöne Tradition zum Martinsfest sind die Laternenumzüge, die (nicht nur) in Thüringen an vielen Orten stattfinden. Kinder ziehen mit leuchtenden Laternen durch die Straßen, singen Lieder und verbreiten eine ganz besondere Stimmung. Auch das Teilen gehört dazu: Viele Menschen teilen sich währenddessen Martinshörnchen. Das Gebäck ist gerade in Erfurt äußerst beliebt – vielleicht auch deshalb, weil es sie nur an dem Geburtstag von Martin Luther am 10. November zu kaufen gibt. Die Martinshörnchen sollen nämlich gar nicht Sankt Martin huldigen, sondern Martin Luther! Und noch eine seltsame Sache haben die Erfurter Martinshörnchen an sich: Sie sehen gar nicht aus wie Hörnchen, sondern eher wie ein Kamm. Um den Grund dafür ranken sich viele Erzählungen, aber eine richtige Erklärung gibt es nicht.
Nach dem Laternenumzug zurück im warmen Zuhause duftet auch schon die traditionelle Martinsgans aus dem Ofen. Um sie ranken sich gleich mehrere Legenden. Eine davon besagt, dass sich der bescheidene Martin von Tours versteckte, als man ihn zum Bischof weihen wollte. Er versteckte sich in einem Gänsestall, doch das laute Geschnatter der Tiere verriet ihn – und so wurde er doch noch gefunden und zum Bischof geweiht. Heute gilt der heilige Martin als Schutzpatron der Gänsezucht.
Historisch betrachtet steckt aber etwas anderes hinter der Martinsgans: Früher endete am 11. November das bäuerliche Jahr und die Bauern mussten ihre Pacht zahlen – den sogenannten Martinsschoß. Oft wurden die Lehnsherren in Naturalien entlohnt, eine Gans war da eine besonders beliebte Art der Bezahlung. Der 11.11. war nämlich auch der letzte Tag vor der 40-tägigen Fastenzeit zum Advent. Um möglichst einige Tage lang gesättigt zu bleiben und nicht fastenzeittaugliche, verderbliche Lebensmittel aufzuessen, wurde deshalb am 11. November ein deftiger Braten gegessen: die Martinsgans. Im Norden wird sie gern mit Mett, Kräutern, Zwiebeln und Knoblauch gefüllt, während man im Süden auf Esskastanien, Nüsse, Äpfel, Pflaumen und Rotwein setzt. Wir füllen die Gans mit Äpfeln, Orangen, Zwiebeln und etwas Beifuß – der sorgt nämlich dafür, dass der Braten besser verdaulich wird.
- Zubereitung: 210 Min
- Für 6 Personen
- 1 küchenfertige Gans (ca. 4 kg) von Gönnataler
- Salz, Pfeffer
- 1 Apfel
- 1 Orange
- 1 Bund frischer Beifuß
- 2-3 Zweige frischer Thymian
- 2 Zwiebeln
- 200 ml Geflügelbrühe
- 200 ml trockener Weißwein
- 3 EL Butterschmalz
- 500 ml Geflügelbrühe
- 150 ml trockener Rotwein
- 2 TL Mehl
- Salz, Pfeffer, Zucker
Zubereitung
Entferne zuerst das sichtbare Fett der Gans. Wasche sie gründlich von innen und außen und trockne sie danach gut ab. Dann reibst Du die Gans innen und außen großzügig mit Salz und Pfeffer ein.
Schneide Apfel, Orange und Zwiebeln in grobe Stücke. Fülle die Gans damit und gib auch Beifuß und Thymian mit hinein. Nun verschließt Du die Gans sorgfältig mit Küchengarn oder Rouladennadeln.
Lege die Gans mit der Brustseite nach unten in einen Bräter und brate sie zunächst für ca. 1 Stunde im vorgeheizten Ofen bei 180° C (Ober-/Unterhitze). Gieße regelmäßig etwas Geflügelbrühe und Weißwein über die Gans, damit sie saftig bleibt. Nach einer Stunde wendest Du die Gans, sodass die Brustseite nach oben zeigt, und brätst sie für weitere 1,5 Stunden. Übergieße sie zwischendurch immer wieder mit dem Bratensaft.
Erhöhe zum Schluss die Temperatur im Ofen auf 220 °C und brate die Gans für weitere 20 bis 30 Minuten, bis die Haut schön knusprig ist. Achte darauf, dass sie nicht zu dunkel wird – gegebenenfalls solltest Du die Temperatur leicht reduzieren.
Nimm die Gans aus dem Bräter und halte sie bei niedriger Temperatur im Ofen warm. Gieße den Bratensaft in einen Topf und entferne das überschüssige Fett. Gib dann Geflügelbrühe und Rotwein hinzu und koche die Sauce ein. Um die Sauce zu binden, verrührst Du Mehl mit etwas kaltem Wasser klümpchenfrei und gibst es zur Sauce dazu. Schmecke sie zum Schluss mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab.
Schneide die Gans in Portionen und serviere sie mit der Soße, Rotkohl von Schweizer Naturkost und klassischen Kartoffelklößen von Heichelheimer. Die Gans kaufst Du am besten regional bei Gönnataler.
Während das Kartoffelbrot heute eine hervorragende Möglichkeit bietet, um Kartoffelreste vom Vortag aufzubrauchen, war es in den letzten Jahrhunderten eine gute Wahl für Zeiten, in denen die Getreideernte schlecht, die Kartoffelernte aber gut war. Schließlich gilt die Kartoffel als wichtiges Grundnahrungsmittel und ernährte die Bevölkerung gerade auch in schwierigen Zeiten. Außerdem hält sich das Kartoffelbrot etwas länger als reines Getreidebrot.
- Zubereitung: 150 Min
- ½ Würfel Hefe
- 1 TL Zucker
- 175 ml Vollmilch von Dittersdorfer Milch
- 300 g Mehl
- 300 g Kartoffeln (mehlig kochend)
- 50 g Landbutter von Dittersdorfer Milch
- 2 TL Salz
Zubereitung
Zuerst bereitest Du den Vorteig vor. Dafür zerkrümelst Du die Hefe und rührst sie mit dem Zucker flüssig. Rühre sie dann in 75 ml lauwarme Milch ein und vermenge die Hefe-Milch mit dem Mehl. Decke den Vorteig ab und lasse ihn mindestens 30 Minuten lang gehen.
In der Zwischenzeit kochst Du die Kartoffeln ungeschält in Salzwasser etwa 20 Minuten lang gar. Schrecke sie danach ab, schäle sie und lasse sie etwas abkühlen.
Fette eine Kastenform ein und bestäube sie mit Mehl.
Gib die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse und verknete sie mit dem Vorteig, der restlichen Milch, Butter und Salz gründlich zu einem Teig. Fülle den Teig in die Kastenform und lasse ihn etwa eine Stunde lang abgedeckt gehen.
Vor dem Backen bestreichst Du den Teig in der Form mit etwas Milch. Backe das Brot dann im vorgeheizten Ofen bei 180° C (Ober-/Unterhitze) etwa 35 bis 45 Minuten lang.
Nachdem das Brot leicht abgekühlt ist, stürzt Du es vorsichtig aus der Form. Lasse das Brot auf einem Gitter abkühlen.
Für zusätzliche Aromen kannst Du 1 EL Kümmel, Brotgewürz oder fein gehackte, frische Kräuter wie Rosmarin mit in den Teig geben.
Eine Zeitreise von der Steinzeit zum Bäckerhandwerk
Der Duft von frischem Brot begleitet die Menschheit seit über 10.000 Jahren. Schon in der Jungsteinzeit entdeckten Menschen, dass man Getreidekörner mahlen und mit Wasser zu einem Brei verrühren kann. Am Anfang war dieser Brei eher ein Fladen, der auf heißen Steinen gebacken wurde – nicht unbedingt vergleichbar mit dem Brot, das wir heute kennen, sondern eher wie ein Pita-Brot. Ein wichtiger Punkt in der Entwicklung des Brotbackens war daher die Erfindung des Backofens, wodurch die Wärme den Teig nun vollkommen umschließen konnte – wobei Backofen ein großes Wort dafür ist, dass die Ägypter heiße Backtöpfe über den Teig stülpten.
Der zweite entscheidende Schritt in der Brotgeschichte erfolgte um 3000 v. Chr. im alten Ägypten, als man den Sauerteig entdeckte: Die Ägypter stellten fest, dass ein vergessener Teig durch natürliche Fermentation aufgeht und damit eine luftige, säuerliche Note erhält.
Von Ägypten aus verbreitete sich die Kunst des Brotbackens in alle Himmelsrichtungen: Die Griechen und Römer perfektionierten die Techniken weiter, führten neue Getreidesorten ein und entwickelten ausgeklügelte Backöfen. Schließlich gelangte die Kunst des Brotbackens auch nach Deutschland. Hier wurde das Brot in den folgenden Jahrhunderten nicht nur zu einem zentralen Bestandteil der Ernährung – es entwickelte sich sogar eine besonders umfangreiche Brotkultur.
In Thüringen gibt es heute noch etwa 300 Bäckereien, die das traditionelle Handwerk des Brotbackens erhalten.
Die Grundzutaten
Was braucht es eigentlich, um ein wirklich gutes Brot herzustellen? Im Grunde ist das Rezept sehr einfach: Es braucht nur Mehl, Wasser, Salz und ein Triebmittel wie Hefe oder Sauerteig. Doch wie so oft liegt das Geheimnis im Detail. Je nach Mehltyp, Backtemperatur und Ruhezeit des Teigs entstehen ganz unterschiedliche Brote.
Weizenmehl sorgt für ein luftiges, mildes Brot, das sich ideal für ein gemütliches Frühstück eignet. Oft wird für Brote aus Weizenmehl Hefe verwendet. Roggenmehl hingegen ergibt dunklere, kräftigere Brote, die sich hervorragend mit deftigen Aufstrichen kombinieren lassen und eine längere Haltbarkeit haben. Hier sorgt in der Regel Sauerteig für leicht säuerliche Noten und eine besonders gute Bekömmlichkeit.
Sauerteig entsteht durch eine spontane Fermentation von Mehl und Wasser, wobei sich Milchsäurebakterien und Hefen vermehren. Dieser natürliche Prozess verleiht Brot nicht nur sein typisches Aroma, sondern sorgt auch für eine längere Haltbarkeit und bessere Bekömmlichkeit. Ein gutes Brot braucht also nicht nur Liebe, sondern auch Zeit.
Die Herstellung von Brot ist ein Zusammenspiel aus Wissenschaft und Handwerk. Es beginnt mit der Auswahl der richtigen Getreidesorten, die auf dem Acker angebaut, geerntet und zu Mehl verarbeitet werden. Das Mehl wird dann mit Wasser, Salz und Hefe oder Sauerteig vermischt. Während der Teigruhe passiert dann die eigentliche Magie: Die Hefe oder der Sauerteig arbeiten. Sie lockern den Teig auf und verleihen ihm seine charakteristische Struktur und Aromen. Nach der Teigruhe wird der Teig geformt oder in eine Form gefüllt. Dann geht es ab in den Ofen: Bei Temperaturen von 200 bis 250 Grad Celsius bildet sich eine goldbraune Kruste, die das Brot besonders lecker macht.
Eine kleine Brotkunde
Wer kennt es nicht: Du stehst in der Bäckerei und kannst Dich kaum entscheiden, welches Brot es werden soll. Kein Wunder, denn nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Brotsorten wie bei uns in Deutschland – etwa 3.000 an der Anzahl. Doch egal, ob Du ein Fan von dunklem Roggenbrot oder fluffigem Weißbrot bist: Brot ist und bleibt ein echtes Kulturgut, egal, welche Sorte Du wählst. Die deutsche Brotvielfalt wurde schließlich sogar als immaterielles Kulturerbe anerkannt!
Den meisten Thüringern fällt die Wahl beim Bäcker etwas leichter: Fast jedes zweite Brot, das hier verkauft wird, ist ein Roggenmischbrot. Bundesweit ist es nur jedes vierte.
Die beliebtesten Brotsorten hierzulande sind:
- Mischbrot: ein echter Klassiker, der sowohl Weizen- als auch Roggenmehl enthält. Das Mischbrot eignet sich ideal für jede Mahlzeit und hat einen milden Geschmack.
- Weizenbrot bzw. Weißbrot: nicht die gesündeste und sättigendste Wahl, doch sein luftig-leichtes Auftreten ist einfach zu überzeugend. Warm und knusprig aus dem Ofen kann dem Weißbrot so gut wie niemand lange widerstehen.
- Vollkornbrot: reich an Ballaststoffen, sättigend und lange frisch. Perfekt, falls Du besonders gesundes Brot genießen möchtest.
Weizen-, Roggen- und Dinkelbrot muss zu mindestens 90 % aus dem jeweiligen Getreide bestehen. Bei anderen Broten – wie zum Beispiel Hafer- oder Maisbrot – reicht ein Anteil von mindestens 20 % Hafer oder Mais. Ein Weizen- oder Roggenmischbrot muss zu 50 bis 89 % aus dem genannten Getreide bestehen.
So bleibt Brot lange frisch
Nichts ist ärgerlicher als ein trockenes oder schimmeliges Brot. Aber keine Sorge, mit ein paar einfachen Tipps bleibt dein Brot lange frisch und lecker. Am besten bewahrst Du es in einem Brottopf aus Ton oder einem Leinenbeutel auf. Beide Materialien regulieren Feuchtigkeit, lassen die Luft zirkulieren und verhindern, dass das Brot austrocknet oder schwitzt. Lagere es auf keinen Fall im Plastikbeutel – hier staut sich die Feuchtigkeit und das Brot schimmelt schnell.
Wenn Dein Brot doch mal etwas trocken wird, kannst Du es ganz leicht wieder auffrischen. Benetze dafür einfach die Kruste mit ein wenig Wasser und schiebe das Brot bei etwa 150 Grad für 10 Minuten in den Ofen. Danach ist es fast wie frisch gebacken! Alternativ kannst Du das Brot in Würfel schneiden und mit ein wenig Öl in der Pfanne anrösten – so leicht hast Du Croutons für den nächsten Salat zur Hand. Oder wie wäre es mit klassischen Armen Rittern?


















