Work in Jena
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Beitrag

30. Juni 2025 by Elisa Gelmroth

Wann hast Du das letzte Mal einen Tag erlebt, der wie die Sommerferien in Deiner Kindheit war? Für diesen Tag braucht es keine große (Zeit-)Reise, kaum Vorbereitungen und auch nicht viel Geld. Vielleicht gönnst Du Dir diesen Sommer selbst einen Sommerferientag oder Du zeigst Deinen Kindern, wie der Sommer Deiner Kindheit aussah. Vielleicht ja so:

Frühstück im Garten

Es ist früh, aber die Sonne steht schon hell am Himmel. Aus der Küche dringt der Duft nach etwas Warmem, etwas Vertrautem: Auf dem Tisch stehen goldgelb gebratene Quarkkeulchen. Wir nehmen sie mit in den Garten zum Frühstück, dazu gibt es eingekochte Kirschen. Oma hat das Glas gestern noch aus dem Regal geholt. Die Stühle wackeln wie immer ein bisschen, nebenan kräht der Hahn.

Quarkkeulchen mit Rosinen

Quarkkeulchen bieten viel mehr als eine Restverwertung von übrig gebliebenen Pellkartoffeln: Zusammen mit Quark, etwas Zucker, in Rum eingelegten saftigen Rosinen, sowie Mehl und Ei zum Binden ergeben die Kartoffeln eine köstliche Hauptmahlzeit oder Nachspeise. Die Quarkkeulchen schmecken am besten mit Zimt und Zucker, Apfelmus, Kompott oder Vanillesauce mit frischem Obst, können aber auch herzhaft zubereitet werden.

zum Rezept

Freibad mit Pommes

Nach dem Frühstück träumen wir ein bisschen in der Hängematte, die jeden Sommer zwischen zwei alten Apfelbäumen hängt. Dann geht’s zusammen mit den Nachbarskindern ins Freibad. Die Sonne steht inzwischen hoch, die Haut riecht nach Sonnencreme. Das Wasser ist kalt, aber das merkt man nur bis zum dritten Sprung. Wir rutschen, tauchen, lachen. Und dann kommt der Moment, auf den wir uns alle insgeheim am meisten gefreut haben: Pommes aus der kleinen Freibadbude, mit rotem Ketchup auf weißem Pappteller. Viel zu heiß, viel zu salzig und trotzdem geht’s nicht besser.

Knusprig frittiertes Glück

Das Wasser leuchtet blau im Freibad, der Geruch von Sonnencreme und Frittieröl liegt in der Luft. Ein Freibadbesuch ohne Pommes? Undenkbar!
Die kleinen goldenen Stäbchen strahlen im Sommer mit der Sonne um die Wette. Sie bekämpfen den kleinen Hunger nach dem Schwimmen, versorgen den schwitzenden Körper mit Elektrolyten und sorgen obendrein für jede Menge Glücksgefühle.

Infos & Rezept

Kaltschale in der Mittagshitze

Wieder daheim steht die Hitze über dem Rasen. Die Bienen summen, sonst ist alles ruhig. Alle sind ein bisschen müde von der Sonne und dem Chlor. Jetzt hilft nur eins: eine erfrischende Kaltschale. Die Löffel klappern in den Schalen. Im Schatten vom alten Walnussbaum lässt es sich gut aushalten. Wir spielen ein Kartenspiel und streifen danach durch den Garten. Hinter dem alten Kompost wachsen Himbeersträucher. Die Früchte sind perfekt reif, knallrot und süß. Sie wandern direkt vom Strauch in den Mund.

Kaltschale mit Sauermilch

An heißen Sommertagen gibt es kaum etwas erfrischenderes als eine köstliche Kaltschale! Diese Zwischenmahlzeit weckt Kindheitserinnerungen, ist blitzschnell zubereitet und schmeckt dank der Mango-Sauermilch von Dittersdorfer Milch herrlich fruchtig.

zum Rezept

Eispause am Nachmittag

Irgendwann ruft jemand: „Eiszeit!“ Jeder darf sich einen bunten Löffel aussuchen, vielleicht ist ja der eigene Name dabei? Wir setzen uns auf die Stufen vom Haus in den Garten. Die Steine sind warm, das Eis schmilzt schnell. Will noch jemand Nachschlag? Ein Eisbecher ist noch übrig.

(N)Ostalgie in der Eiswaffel

Noch heute wird Softeis hergestellt, das wie in Kindheitstagen schmeckt. Doch was zeichnet diesen Geschmack eigentlich aus? Wir gehen dem Original DDR-Softeis auf den Grund 🔍

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Ein Abend wie aus dem Bilderbuch

Gegen Abend wird das Licht golden und die Luft riecht nach Gegrilltem. Auf dem Rost brutzeln schon die Bratwürste, wir holen noch ein paar frische Tomaten aus dem Beet. Die Kinder bekommen ausnahmsweise eine kleine Flasche Limo, die Großeltern ein Gläschen Schnaps. Wir bleiben draußen und erzählen uns Geschichten, bis die Mücken kommen und es langsam dunkel wird. Hat noch jemand Lust auf ein Lagerfeuer?

Fleisch-Schaschlik-Spieße mit Soßen und Beilagen

10 Tipps für perfektes Grillgut

Wir grillen zu jedem möglichen Anlass, aber (zugegeben) am liebsten an warmen Frühsommerabenden. Höchste Zeit, dass wir Dir unsere zehn Tipps für den perfekten Grillabend schlechthin verraten!

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Kategorie: Produktvorstellung, Tradition

25. Juni 2025 by Elisa Gelmroth

  • Zubereitung: 50 Min
  • Für 2 Personen
Für die Auberginen
  • 1 große Aubergine
  • Salz
  • Olivenöl von der Erfurter Ölmühle
Für die Füllung:
  • 80 g Bulgur
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl von der Erfurter Ölmühle
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 2 EL frischer Koriander
  • Schale von ½ Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Naturjoghurt von Dittersdorfer Milch
Für das Topping:
  • 2–3 EL Naturjoghurt von Dittersdorfer Milch
  • frischer Koriander
Für den Salat:
  • 2 Tomaten
  • ½ rote Zwiebel
  • 1 TL  Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl von der Erfurter Ölmühle
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Halbiere die Aubergine längst, ritze das Fruchtfleisch in einem Karomuster leicht ein, bestreiche es mit Olivenöl und streue etwas Salz darüber. Backe die Auberginen-Hälften dann im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 25 bis 30 Minuten, bis das Fruchtfleisch weich ist.

Erhitze währenddessen 160 ml Wasser in einem Topf. Sobald es kocht, gibst Du Bulgur und etwas Salz dazu, deckst den Topf ab und lässt den Bulgur bei niedriger Hitze 10 Minuten quellen. Nimm dann den Deckel ab und lockere den Bulgur mit einer Gabel auf.

Hacke in der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauchzehe fein und dünste sie in einer Pfanne in Olivenöl glasig. Hacke die Walnüsse und frischen Koriander grob. Gib den Kreuzkümmel zur Zwiebel und röste ihn kurz mit, gib dann auch die Walnüsse dazu. Lasse sie ebenfalls kurz anrösten und rühre dann den Bulgur unter. Nun nimmst Du die Pfanne vom Herd und würzt die Füllung mit dem Großteil vom gehackten Koriander, der abgeriebenen Schale einer halben Zitrone sowie Salz, Pfeffer und Joghurt.

Nimm die Auberginen-Hälften aus dem Ofen. Drücke das weiche Fruchtfleisch etwas ein und fülle die Hälften mit der Bulgur-Mischung. Nun gibst Du die Hälfte nochmal für 5 bis 10 Minuten in den Ofen.

Während die Auberginen fertigschmoren, bereitest Du den Tomatensalat zu. Dafür schneidest Du die Tomaten und rote Zwiebel in dünne Spalten. Verrühre Zitronensaft, Olivenöl sowie Salz und Pfeffer zu einem Dressing und gib es über die Tomaten- und Zwiebelspalten.

Zum Anrichten gibst Du Joghurt löffelweise über die gebackenen Auberginen-Hälften, bestreust sie mit dem restlichen Koriander und servierst dazu den Tomatensalat.

Guten Appetit!

Aubergine hat jetzt Saison

Die Aubergine galt bei uns lange als Exot, ist aber weltweit beliebt und verdient auch bei uns einen festen Platz in der Speisekammer. Das Nachtschattengewächs ist eng mit der Tomate und Kartoffel verwandt und vor allem in der mediterranen, türkischen und orientalischen Küche sehr beliebt. Durch ihren geringen Eigengeschmack ist die Aubergine vielseitig einsatzbar und ihre schwammige Konsistenz macht sie zu einer beliebten Fleischalternative.

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Kategorie: Backen, Saisonales

23. Juni 2025 by Elisa Gelmroth

Weitgereistes Fruchtgemüse

Die keulenförmige Aubergine mit der dunkelvioletten, glänzenden Schale kennt wohl jeder. Doch es gibt noch zahlreiche andere Auberginen-Sorten in allen denkbaren Farbvariationen von fast schwarzem Violett bis zu strahlendem Weiß, in grün, rot oder orange und auch mit Streifenmuster oder Marmorierungen. Die Form variiert ebenfalls von klein und rund bis hin zu sehr lang und dünn – ein wenig wie eine Gurke. Einige asiatische Auberginen-Sorten wiegen sogar bis zu 1 Kilo!

Ursprünglich stammt die Aubergine vermutlich aus Asien, wo sie schon vor etwa 4.000 Jahren angebaut wurde. Die frühen Sorten waren klein und rundlich und hatten eine weiße oder gelbliche Farbe, wodurch sie eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Hühnerei hatten. Daher kommt auch die bis heute geläufige Bezeichnung als Eierfrucht. In Österreich und Italien wird die Aubergine übrigens Melanzane genannt.

Die Aubergine kam erstmals im 13. Jahrhundert über Handelsrouten nach Europa und wurde ab dem 15. Jahrhundert in Italien angebaut. Von dort verbreitete sie sich in ganz Südeuropa. Doch es dauerte bis in die 1970er Jahre, bis die Aubergine dank südeuropäischer Gastarbeiter ihren Weg auch nach Deutschland fand. Hier galt sie deshalb lange als Exot, verdient mittlerweile aber einen festen Platz in unserer alltäglichen Küche – immerhin wächst die Aubergine an sehr warmen, geschützten Standorten oder im Gewächshaus auch hierzulande.

Wärme – der wichtigste Standortfaktor

Auberginen sind eigentlich mehrjährige Pflanzen, werden oft aber nur einjährig angebaut. Sie brauchen sehr viel Sonne und Wärme und wachsen deswegen vor allem in China, Indien, Ägypten und der Türkei. In Europa kommen die meisten Auberginen aus Italien und Spanien. Während Auberginen in warmen Ländern das ganze Jahr über erhältlich sind, haben sie bei uns nur von Ende Juni bis zum Herbst Saison. Bei weniger als 12° C stellen Auberginen ihr Wachstum ein.

Kälte mag die Aubergine auch bei der Lagerung nicht. Sie gehört auf keinen Fall in den Kühlschrank, sondern eher in den dunklen, trocknen Keller oder in die Speisekammer. Hier kannst Du sie bei etwa 16° C ein, zwei Tage problemlos aufbewahren – sofern kein nachreifendes Obst oder Gemüse in ihrer Nähe liegt. Die Aubergine reagiert nämlich empfindlich auf Ethylen.

Reife Auberginen haben eine glänzende, pralle Schale, die bei leichtem Druck etwas nachgibt. Bei überreifen Auberginen verschwindet der Glanz, die Schale wirkt schlaff und kann sich braun bis gelb verfärben.

Obst und Gemüse richtig lagern

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 80 kg Lebensmittel pro Person weggeworfen. Etwa die Hälfte davon machen allein Obst und Gemüse aus. Das meiste dieser Abfälle wäre vermeidbar.
Eine richtige Lagerung von Obst und Gemüse verlängert nicht nur die Haltbarkeit und schont die Umwelt, sondern spart auch Geld. Außerdem lässt sich durch eine gute Lagerung verhindern, dass zu viele Vitamine und Nährstoffe verloren gehen. Es gibt drei wichtige Faktoren, die die Lagerung beeinflussen: Temperatur, Licht und Ethylen.

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Tipps & Tricks für die Zubereitung

Bei der Zubereitung der Aubergine brauchst Du die Schale nicht entfernen. Es reicht, wenn Du sie gut wäschst und den Stielansatz entfernst. Auch die kleinen Kerne im Fruchtfleisch können einfach mitgegessen werden. Und falls sich das Fruchtfleisch nach dem Anschneiden braun verfärbt, ist das eine ganz normale Reaktion mit Sauerstoff – wie beispielsweise auch bei Äpfeln.

Roh enthalten die meisten Auberginen-Sorten den Bitterstoff Solanin, der in höheren Mengen giftig sein kann. Deswegen solltest Du Auberginen lieber nicht roh essen, sondern davor immer erhitzen: Das Solanin wird dabei zerstört.

Um das beste aus der Aubergine herauszuholen, gibt es einen Trick: Schneide sie zuerst längst oder quer in Scheiben und bestreue sie von beiden Seiten mit etwas Salz. Lasse die Auberginen-Scheiben nun 20 bis 30 Minuten lang ziehen. In der Zeit entzieht das Salz der Aubergine Bitterstoffe und Wasser. Neue Sorten enthalten zwar kaum noch Bitterstoffe, aber die Aubergine wird durch das Salzen milder und bekömmlicher. Außerdem nimmt sie später weniger Öl auf, wenn sie vorab entwässert wird. Zum Schluss brauchst Du die Auberginen-Scheiben nur noch gründlich abtupfen, bevor Du sie weiterverarbeitest – also zum Beispiel anbrätst, im Ofen garst oder im Ganzen grillst und das Fruchtfleisch danach für eine Auberginen-Paste auslöffelst oder die Aubergine füllst.

Unsere Rezepte mit Aubergine

Gefüllte Aubergine
Veggie-Burger

Kategorie: Saisonales

16. Juni 2025 by Elisa Gelmroth

Kofferraum-Picknick mit Aussicht

Manchmal liegt der schönste Picknickplatz direkt am Straßenrand. Im Thüringer Wald gibt es viele ruhige Ecken: Falls Du unterwegs eine Pause einlegen möchtest, brauchst Du nur den Kofferraum vom Auto öffnen und den Moment genießen.

Für genau solche Gelegenheiten sind unkomplizierte Snacks gefragt wie die Mini-Geflügelwiener von WOLF und süße Gürkchen aus dem Glas von Thüringer Landgarten. Für den kleinen süßen Hunger backen wir zuhause noch ein paar Mini-Apfeltaschen von Wartburger auf. Und was dazu auf keinen Fall fehlen darf: zwei Flaschen Vita Cola zum Anstoßen auf diesen schönen Augenblick.

Picknick nach dem Wochenmarkt

Falls Du gerne über den Wochenmarkt schlenderst, verbinde den Einkauf doch mal mit einem Picknick im Park. Viele Produkte vom Wochenmarkt lassen sich hervorragend direkt danach verspeisen – mit einer guten Begleitung und ein paar Extra-Snacks wird aus dem sonst alltäglichen Wochenmarkt-Besuch ganz einfach ein Tag zum Erinnern.

Besorge Dir das nächste Mal auf dem Markt zum Beispiel ein gutes Brot, frisches Obst und Snack-Gemüse und mache es Dir dann im Park bequem. Zum Brot gibt es Dittersdorfer Käse und Streichcreme Tomate Kräuter von Nabio, die auch zum Dippen vom Gemüse benutzt werden kann. Ach ja, hat jemand „Nachtisch“ gesagt? Da kommen ein paar Stückchen Erdbeer-Nougat von Viba wie gerufen! Und für die nötige Erfrischung an warmen Tagen sorgt Wellness Vitality Zitrone-Melisse von Thüringer Waldquell.

Draußen schmeckt’s am besten

Endlich ist der Sommer da! An warmen, sonnigen Tagen verbringen wir am liebsten jede freie Sekunde draußen in der Natur 🌞 Da kommt ein Picknick wie gerufen! Beim Genuss zahlreicher Kleinigkeiten kann man den Augenblick zusammen mit lieben Mitmenschen erst recht genießen.

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Brotzeit-Picknick am Wegesrand

Eine Wanderung macht hungrig – und genau deshalb gehört eine zünftige Brotzeit in den Rucksack. Praktisch, haltbar, lecker: Die Frühstücksknacker von Thüringer Landstolz dürfen auf keinen Fall fehlen. Filinchen Pixels Kräuter dippen wir gerne in etwas Zwiebelschmelz von Nabio und für zusätzliche Kraft sorgt der Frischkost-Gemüsesalat von Schweizer Naturkost. Als süßer Wachmacher zwischendurch passt der Café au Lait-Fruchtriegel von Viba perfekt. Dazu stillt Iso-Sport von Neunspringe den Durst – und wer’s hopfig mag, gönnt sich einen Wanderburschen oder Wandermädel von der Vereinsbrauerei Apolda.

Grill-Picknick im eigenen Garten

Der eigene Garten ist der perfekte Ort für ein Picknick im Grünen – ohne Schlepperei und ganz entspannt. Noch verlockender wird das Garten-Picknick, wenn man dabei den Grill anwirft!

Auf den Rost kommen zum Beispiel die kleinen Grillzwerge von WOLF, dazu passen Rösti-Puffer von Heichelheimer – beides ist schnell gegrillt und lässt sich auch als Fingerfood gut genießen. In Alufolie verpacktes Gemüse mit etwas Omega-3-Öl von der Erfurter Ölmühle sorgt für eine gesunde Beilage. Etwas Senf, Ketchup oder Grillsaucen von BORN sowie ein Watzdorfer Bier oder eine Flasche Watzi Cola Mix dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen.

Leuchtende Kinder-Augen gibt es spätestens, wenn zum Nachtisch Hexen-Splitter Fürst Pückler serviert werden, handlich im Waffelformat. Für die Erwachsenen gibt es als Sundowner einen fertig gemixten Cocktail aus der Flasche von Nordbrand Nordhausen (zum Beispiel Mai Tai oder Mojito).

Spießiges Fingerfood? Ja bitte!

Grillspieße sind köstlich, aber an manchen Tagen ist es (zumindest unserer Meinung nach) selbst für den Grill zu warm. Dann muss das Essen schnell zubereitet sein und leicht im Magen liegen: Vorhang auf für die kalte Sommerküche und unsere auf unterschiedlichste Weise beladenen Spieße!

zu den Rezepten

Kategorie: Produktvorstellung

10. Juni 2025 by Elisa Gelmroth

Eine Fachkraft für Fruchtsafttechnik stellt natürlich Saft her – aber nicht nur! Sie kann sowohl in Betrieben der Fruchtsaft-Industrie arbeiten als auch bei Betreibern von Mineralbrunnen, in der Erfrischungsgetränke-Industrie und sogar in der Obstweinherstellung.

Nirgendwo wird so viel Fruchtsaft getrunken wie in Deutschland. 2024 waren es 15,7 Liter pro Person.

Eine Fachkraft für Fruchtsafttechnik arbeitet vor allem in Produktionshallen, Lager- und Kühlräumen und manchmal auch im Freien, wenn neue Rohstoffe geliefert werden. Rohstoffe sind in diesem Fall Fruchtsaftkonzentrat oder frisches Obst und Gemüse. In unserer Region sind Äpfel von Streuobstwiesen sowie Johannisbeeren, Kirschen und Rhabarber von Obstplantagen besonders beliebt.

Die Fachkraft für Fruchtsafttechnik prüft die Rohstoffe wie Früchte nach ihrer Lieferung auf ihre Qualität: Sind sie noch frisch bzw. schon reif genug? Stimmen Gewicht und Größe? Anschließend überwacht sie, wie das Obst und/oder Gemüse von Maschinen gereinigt, entkernt und eventuell zerkleinert und anschließend der Saft herausgepresst oder das Fruchtfleisch passiert wird. Nun gibt sie Zutaten wie Aromen, Zucker und Wasser dazu. Während bei nichtalkoholischen Getränken nur noch das Pasteurisieren zum Haltbarmachen und Abfüllen ansteht, kommt beim Fruchtwein das Überwachen der Gärung dazu. Ganz wichtig bei jedem einzelnen Produktionsschritt: das sorgfältige Einhalten der Hygienevorschriften.

Direktsaft ist frisch gepresster Saft, der pasteurisiert und abgefüllt wird. Bei Saft aus Fruchtsaftkonzentrat handelt es sich zuerst auch um frisch gepressten Saft. Dem wird jedoch das Wasser entzogen und sein Volumen auf ein Sechstel reduziert. Das verringert die Lager- und Transportkosten. Am Zielort wird dem Fruchtsaftkonzentrat dann wieder Wasser beigemengt und der Saft abgefüllt.

So wirst Du eine Fachkraft für Fruchtsafttechnik

Theoretisch brauchst Du für die Ausbildung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik keinen bestimmten Schulabschluss. Die meisten Azubis haben aber die mittlere Reife. Die Ausbildung dauert drei Jahre, kann aber verkürzt werden, wenn Du schon eine andere Ausbildung oder studiert hast. Während der Ausbildung lernst Du sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule. Das Besondere hierbei ist, dass es in ganz Deutschland nur eine einzige Berufsschule für die Ausbildung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik gibt! Die liegt in Geisenheim (Hessen) und damit die Anreise nicht zu stressig wird, gibt es dort über das Schuljahr verteilt vier- bis fünfwöchigen Blockunterricht.

Während der Ausbildung lernst Du sowohl die Hygienevorschriften als auch den Umgang mit den Maschinen, aber zum Beispiel auch verschiedenste Apfelsorten kennen. Du lernst die richtige Lagerung, Reinigung und Vorbereitung von verschiedenem Obst und Gemüse sowie Saftrezepturen. Da Du dabei Volumen- und Mischungsverhältnisse berechnen musst, sind Mathe-Kenntnisse sehr hilfreich.

Mit jedem Ausbildungsjahr bekommst Du etwas mehr Lohn. Im ersten Ausbildungsjahr sind es etwa 725 bis 985 € brutto im Monat, im dritten etwa 876 bis 1.125 €. Nachdem Du die Ausbildung abgeschlossen hast, verdienst Du zuerst etwa 2.300 bis 2.700 € brutto im Monat. Mit mehr Erfahrung ist ein Lohn bis zu 4.000 € brutto im Monat möglich.

Falls Du Dich weiterbilden möchtest, kannst Du Industriemeister für Lebensmitteltechnik oder Fruchtsaft und Getränke werden. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit zur Weiterbildung als Getränkebetriebsmeister oder Techniker für Lebensmitteltechnik.

Berufe in der Ernährungswirtschaft

Das macht ein Brauer und Mälzer
Das macht eine Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Kategorie: Karriere

2. Juni 2025 by Elisa Gelmroth

Verpackungen verbrauchen Ressourcen. Ihre Herstellung und Transport sind verantwortlich für den Ausstoß von Treibhausgasen und Schadstoffen. Außerdem machen Verpackungen den größten Anteil vom Haushaltsmüll aus: 2021 gab es in Deutschland 19,7 Millionen Tonnen Verpackungsmüll – knapp die Hälfte davon macht Papier, Pappe oder Karton aus. Deshalb lautet der wichtigste Grundsatz, wenn es um Verpackungen geht: Die beste Verpackung ist keine Verpackung. So weit möglich, ist deshalb das Kaufen von unverpackten, losen Produkten das Beste, was du tun kannst. Außerdem hilft es, unnötige Verpackungen zu vermeiden – dazu zählen zum Beispiel einzeln verpackte Teebeutel, in Karton und Plastiktüte verpacktes Müsli oder Zahnpasta, die zusätzlich in einen Karton verpackt ist. Lässt sich eine Verpackung nicht vermeiden, sollte sie grundsätzlich so wenige Ressourcen wie möglich verbrauchen und mindestens recycelbar, besser noch wiederverwendbar sein. Wie Du darauf basierend beim Einkaufen die beste Entscheidung treffen kannst, zeigen wir Dir weiter unten im Beitrag.

Ein Beispiel für wiederverwendbare Verpackungen sind Mehrweg-Verpackungen. Diese können oft wiederverwendet werden, bis sie beschädigt oder zu abgenutzt sind. Dann können sie immer noch recycelt werden. Bestenfalls werden so aus abgenutzten Flaschen neue Flaschen oder aus kaputten Kästen neue Kästen. Allerdings gibt es diese Mehrweg-Systeme bisher fast nur für Getränke.

Diese verschiedenen Arten von Verpackungen gibt es:
Verkaufsverpackungen schützen das Produkt direkt – das sind zum Beispiel eine Zahnpasta-Tube oder ein Joghurtglas. Umverpackungen fassen hingegen mehrere Produkte zusammen oder sorgen für eine schöne Optik beim Verkauf – zum Beispiel ein Karton um der Zahnpasta-Tube oder ein Karton, der mehrere kleine Kunststoff-Joghurtbecher zusammenhält.
Serviceverpackungen werden direkt im Laden befüllt. Dazu gehören zum Beispiel Brötchentüten, Tragetaschen oder Imbiss-Geschirr.
Versandverpackungen wie Briefe, Füllmaterial und Kartons werden zum Verschicken von Waren benutzt, während Paletten und Folien als Transportverpackung gelten.
Plastikmüll

Was für ein Müll!

Am 18. März ist Welt-Recycling-Tag. Ein guter Grund, um zu schauen, wie wir selbst und Thüringer Unternehmen weniger Müll produzieren können. Außerdem gehen wir der Mülltonne auf den Grund und zeigen Dir vom Altglas bis zur Wertstofftonne, wie Du Abfälle richtig trennst.

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Das können die verschiedenen Verpackungsmaterialien

Kurz vorab: Ein ideales Verpackungsmaterial für alle Produkte gibt es nicht. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Und vielleicht wirst Du einige Materialien nach diesem Artikel auch mit anderen Augen sehen.

  • Papierverpackungen funktionieren eigentlich nur bei haltbaren, trockenen und fettfreien Lebensmitteln. Trotzdem werden sie zum Beispiel sehr gerne als Tiefkühl-Umverpackung eingesetzt. Diese Verpackungen enthalten oft chemischen Nassverfestiger und gehören deshalb nicht ins Altpapier – es sei denn, auf der Verpackung wird etwas anderes angegeben.
    Ein großer Vorteil von Papier ist auch gleichzeitig sein Nachteil: Papier-Verpackungen bestehen größtenteils aus Holz, einem nachwachsenden Rohstoff. Allerdings führt die hohe Nachfrage dazu, dass immer mehr Wälder zerstört werden. Außerdem entstehen bei der chemischen Papierproduktion viele Schadstoffe.
  • Plastik ist nicht gleich Plastik. Am häufigsten werden für Verpackungen PE, PP und PET eingesetzt. Polyethylen (PE) ist weich und flexibel und steckt meistens in Tüten und Folien. Polypropylen (PP) ist härter als PE und hält auch höhere Temperaturen gut aus. Aus PP werden zum Beispiel Essbehälter oder Thermoboxen hergestellt. Polyethylenterephthalat (PET) ist sehr stabil und nicht dehnbar. Dadurch ist er bruchsicher – weshalb er in der Regel für Getränkeflaschen genutzt wird.
    An sich sind alle drei Sorten Kunststoff sehr gut recyclingfähig. Trotzdem wird PET aus der gelben Tonne verbrannt: Dadurch, dass PET-Einweg-Getränkeflaschen extra in Automaten gesammelt werden, gibt es schon genug hochwertiges, sortenreines PET im Kreislauf. Das PET aus der gelben Tonne extra zu sammeln, ist wirtschaftlich nicht interessant.

Recycelt werden vor allem Weißblech, Aluminium, Getränkekartons und getrennte Kunststoffarten. Bis zum 31.12.2025 sollen mindestens 65 % der Abfälle recycelt werden, bis zum 31.12.2030 sollen es 70 % sein.

  • Glas gilt ähnlich wie Papier als besonders nachhaltige Verpackung – dabei hat es sein gutes Image gar nicht verdient. Tatsächlich lohnt sich der Kauf von Produkten in Glas-Verpackungen kaum – und Einwegglas ist einer der umweltschädlichsten Verpackungen überhaupt. Zwar hat Glas eine hohe Recyclingquote, aber durch sein hohes Gewicht auch extrem hohe Schadstoff- und Treibhausgas-Emissionen.
    Glas-Verpackungen sind nur dann sinnvoll, wenn sie in einem Mehrweg-System genutzt werden und der Inhalt deutlich schwerer als die Verpackung ist oder das Produkt direkt aus der Region kommt.
  • Verbundverpackungen sind die Trickser unter den Verpackungen. Was nach Papier aussieht, beinhaltet oft verbundene Kunststoff- oder Aluminiumschichten – oder auch beides. Der Klassiker sind drei Schichten: außen Papier (sieht gut aus und lässt sich hervorragend bedrucken), innen PE (versiegelt) und dazwischen Aluminium (bildet eine Barriere). Diese Verbundverpackungen sind zum Beispiel bei Tütensuppen, Kaffee, Müsli oder Wurst gängig. Du erkennst sie daran, dass sie sich gar nicht oder nur schlecht einreißen lassen. Sofern die Schichten nicht voneinander trennbar sind, gehören diese Verpackungen in die gelbe Tonne: Von der Verpackung wird in der Regel nur das Aluminium recycelt, der Rest wird verbrannt.

Durch Greenwashing zur Klimaneutralität

Der Markt mit umweltfreundlichen Produkten boomt, denn angesichts der Klimakrise wollen gerade die jüngeren Generationen möglichst so einkaufen, dass ihr Konsum keine Auswirkungen auf das Klima hat. In den letzten Jahren ist Nachhaltigkeit so zu einem der wichtigsten Werbe-Argumente geworden. Einige Unternehmen werben sogar mit Begriffen wie Klimaneutralität – doch kann man sich auch wirklich darauf verlassen?

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  • Und was ist mit biologisch abbaubaren oder kompostierbaren Materialien? Diese Verpackungen scheinen – wie auch Papier und Glas – auf den ersten Blick besonders nachhaltig zu sein. Allerdings ist ihre Herstellung sehr energieaufwändig. Außerdem sind sie nur einmalig nutzbar. Und was die Verwertung betrifft: Auf dem heimischen Kompost können sie sich wegen zu geringer Temperaturen nicht zersetzen und in industriellen Kompostieranlagen brauchen sie zu viel Zeit, um sich abzubauen. Deshalb werden diese Materialien im Endeffekt verbrannt statt recycelt oder kompostiert.
    Einige Ausnahmen gibt es aber mittlerweile: Seit Jahren wird an innovativen Verpackungen getüftelt, die möglichst wenig umweltschädlich sind. Dabei ist auch eine Verpackung aus Seetang entstanden. Diese ist tatsächlich vollkommen biologisch abbaubar, aber vor allem: essbar! Die Verpackung bildet eine Art wasserdichte Haut, wie zum Beispiel bei einer Traube, und ist ideal für Flüssigkeiten in kleinen Portionen – Dips, Saucen etc.

Die Umstellung von Kunststoff-Verpackungen auf Papier, Papierverbund oder Glas ist nicht automatisch besser für die Umwelt. Im Gegenteil: Wenn das Produkt davor in leichtem, recyclingfähigem Kunststoff verpackt war und dann in schweres, energieintensives Einwegglas, einen nicht recyclingfähigen Papierverbund oder schweres Papier verpackt wird, entstehen wesentlich höhere Umweltbelastungen als bei der vorherigen Plastik-Verpackung.

Welche Lebensmittel kaufe ich am besten in welcher Verpackung?

Gemüsekonserven 🥫

🙂 Die beste Lösung gibt es noch nicht allzu oft: Schlauchbeutel aus Plastik sorgen durch ihr niedriges Verpackungsgewicht für geringere Emissionen beim Transport.
☹️ Die klassischen Konserven aus Weißblech verursachen elf Mal so hohe Emissionen wie der Schlauchbeutel.
😩 Das Einwegglas mit Weißblech-Deckel ist noch schwerer als die Konserve.

verarbeitete Tomaten 🍅

🙂 Ein Verbundkarton aus Papier und Plastik oder Aluminium hat nur ein sehr geringes Gewicht und besteht zumindest teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen.
☹️ Weißblech-Konserven versuchen mehr als sieben Mal so hohe Klimabelastungen wie der Verbundkarton.
😩 Das Einwegglas verursacht auch hier durch sein hohes Gewicht die meisten Schadstoffe.

Obst & Gemüse 🍐

🙂 Wenn Du es mindestens 50x benutzt, ist Mehrweg-Polyester die beste Art, Obst und Gemüse aus dem Supermarkt mitzunehmen – sofern Du es nicht einfach lose transportieren kannst. Viele Supermärkte bieten diese leichten Beutel mittlerweile für wenig Geld an.
😐 Selbst wenn Du Baumwollbeutel mindestens 100x benutzt, kommen sie nicht an die Umweltfreundlichkeit von Mehrweg-Polyester heran. Und dann sollte es auch noch auf jeden Fall Bio-Baumwolle sein, da die Baumwoll-Herstellung an sich schon sehr umweltschädlich ist.
☹️ Der klassische Einweg-Plastikbeutel verursacht durch sein geringes Gewicht immerhin geringere Emissionen beim Transport.
😩 Einweg-Papiertüten haben durch ihr acht Mal höheres Gewicht als Plastikbeutel noch schlechtere Umweltauswirkungen.

Obst & Gemüse in Schalen 🍓

🙂 Pappschalen sind leicht und haben nur wenige negative Auswirkungen auf die Umwelt.
😐 Papierschalen sind ebenfalls leicht, allerdings werden diese Schalen „gegossen“, was sehr energieintensiv ist.
☹️ Plastikschalen aus PP verbrauchen wesentlich mehr Ressourcen. PP-Schalen sind relativ weich und dünn.
😩 Plastikschalen aus PET werden nicht recycelt, sondern verbrannt.

Müsli und Nudeln 🍝

🙂 Es gibt sie noch nicht so oft, aber wenn, dann greife am besten zu Beuteln aus Papier. Wichtig ist, dass sie wirklich zu 100 % aus Papier bestehen und innen nicht beschichtet oder mit Plastikfolie überzogen sind.
😐 Der klassische Plastikbeutel verursacht durch sein geringes Gewicht immerhin geringere Emissionen beim Transport.
☹️ Verpackungen, die nicht nur aus dem Plastikbeutel bestehen, sondern noch eine Umverpackung wie einen Pappkarton besitzen, werden dadurch unnötig schwer und verursachen hohe Emissionen beim Transport.

Joghurt und Dessert 🍮

🙂 Die Kombination aus Plastikbecher, Pappbanderole und Aludeckel ist hervorragend recycelbar. Dafür musst Du sie aber getrennt voneinander entsorgen. Alternativ kannst Du hier mal zum Glas greifen – zumindest, wenn es sich dabei um ein Mehrwegglas handelt, das direkt aus der Region kommt und nicht weiter als 100 Kilometer transportiert wurde.
😐 Plastikbecher mit Aludeckel haben ein geringes Gewicht und dadurch eine geringe Schadstoffbelastung beim Transport. Ähnlich schneidet das Mehrwegglas aus, das nicht aus der Region kommt, sondern aus 500 km Entfernung, da durch das hohe Gewicht auch hohe Klima- und Schadstoffbelastungen beim Transport entstehen.
😩 Sowohl Einweg-Gläser als auch kleine Kunststoff-Joghurtbecher mit Aludeckel und einer zusätzlichen Umweltverpackung aus Pappe sind die schlechteste Wahl.

Senf 🍯

🙂 Plastikbecher aus PP sind leicht und sehr gut recycelbar.
😐 Einweggläser mit Weißblechdeckel sind sehr energieintensiv.
☹️ Einweg-Plastikflaschen aus PET können nicht recycelt werden.
😩 Alutuben mit Plastikverschluss haben zwar hohe Recyclingquoten, verbrauchen bei der Herstellung aber sehr viel Energie und Ressourcen.

Schokolade 🍫

🙂 Plastikfolie ist sehr leicht, gut recycelbar und braucht keine Umverpackung.
😐 Die Kombination aus Alufolie als Verbrauchsverpackung und Papier als Umverpackung schützt die Schokolade zwar sehr gut, verbraucht in der Herstellung aber sehr viel Energie.
☹️ Die Kombination aus Alufolie als Verbrauchsverpackung und Pappkarton als Umverpackung verbraucht in der Herstellung nicht nur sehr viel Energie, sondern verursacht auch noch hohe Transport-Emissionen durch den schweren Pappkarton.
Ökologischer Senfanbau

BORN setzt auf Nachhaltigkeit

BORN möchte das nachhaltigste Unternehmen der Branche werden. Nachhaltiges, bewusstes Handeln und Wirtschaften spielen bei BORN eine wichtige Rolle. Deshalb setzt sich das Unternehmen auf verschiedene Weisen für die Gesellschaft, Region und Umwelt ein.

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Kategorie: Produktion

26. Mai 2025 by Elisa Gelmroth

Tonic Water ist dir zu bitter? Dann versuche es mal mit der neuen pinken Wild Berry-Limonade von Thüringer Waldquell. Es kombiniert Tonic mit Thüringer Mineralwasser und fruchtigen Beeren. Das Ergebnis ist ein perfekt ausbalanciertes Getränk, das weder zu süß noch zu bitter ist. Wir wissen schon jetzt, was in den nächsten Monaten öfter eisgekühlt oder gemixt in unseren Gläsern landen wird 👀

Thüringer Waldquell Wild Berry basiert auf Tonic und gehört damit auch zu den sogenannten Bitter-Limonaden. Dabei handelt es sich um kohlensäurehaltiges Wasser, das mit Chinin, Fruchtsäuren und gegebenenfalls Zucker versetzt wurde. Schon im Jahr 1858 wurde Tonic Water patentiert. Als einer der ersten Getränkehersteller verkaufte Schweppes das Chinin-Mineralwasser im großen Stil. Allerdings schlummerte Tonic Water dann eher in den hintersten Regal-Ecken – bis zum Gin-Hype vor ein paar Jahren. Seitdem gibt es Tonic Water auch als Premium-Limonade – zum Beispiel in kleinen, edlen Glasflaschen.

Was ist eigentlich Chinin?

Chinin wird aus der Rinde des Chinarindenbaums hergestellt, der in Südamerika und Afrika wächst. Es sorgt für den bitteren Geschmack im Tonic Water und leuchtet unter UV-Licht blau.

Schon lange nutzen indigene Völker die Chinin-haltige Rinde des Chinarindenbaumes als Medizin. Tatsächlich hilft Chinin gegen Malaria und galt bis vor etwa 100 Jahren als einziges wirksames Malaria-Gegenmittel. Deshalb gehörte Chinin auch zur Standardausrüstung europäischer Kolonial-Armeen. Diese nahmen Chinin regelmäßig prophylaktisch in hoher Dosierung zu sich. Da Chinin jedoch extrem bitter schmeckt und es sich in Wasser besser löst, wenn Säure und Alkohol hinzugegeben werden, mischten die Soldaten es vermutlich mit Wasser, Zucker, Zitrone und Gin – angeblich war das die Geburtsstunde des Gin Tonic.

Es gibt noch zwei weitere Legenden, die sich rund um Chinin ranken: Während eines Feldzugs soll ein an Malaria erkrankter Soldat in einen von Chinarindenbäumen umgebenen Tümpel gefallen und danach schnell wieder gesund geworden sein. Die Namensgeberin des Baumes soll angeblich die Gräfin von Chinchón sein, die einer Sage nach im Jahr 1638 von einer indigenen Häuptlingstochter mit Chinin gesund gepflegt wurde.

Fakt ist zumindest, dass im Jahr 1820 ein französischer Apotheker das erste Mal reines Chinin aus der Rinde des Chinarindenbaums extrahieren konnte. Bis heute kann Chinin übrigens nicht synthetisch hergestellt werden.

Achtung: Chinin kann Wehen einleiten und Säuglinge abhängig machen, wenn es während der Schwangerschaft zum Beispiel in Form von Tonic Water konsumiert wird. Deshalb sollten Schwangere darauf verzichten. Auch Menschen mit Tinnitus sollten nicht zu viel Tonic Water trinken.

10 Cocktail-Klassiker mit Gin aus Thüringen

Gin kann mehr als nur Gin Tonic: Er ist eine der vielseitigsten Cocktail-Zutaten überhaupt! Da jeder Gin die Aromen verschiedener Botanicals enthält, lohnt sich das Experimentieren mit verschiedenen Sorten umso mehr. Unsere Cocktail-Rezepte bieten dafür eine hervorragende Gelegenheit!

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Wild Berry Cassis

Wildberry Lillet? Kennt mittlerweile jeder. Wir wollen es extra beerig und mischen deshalb Thüringer Waldquell Wild Berry mit Cassis-Likör von Aromatique. Regional, simpel und so gut!

  • Zubereitung: 5 Min
  • Für 1 Personen
Zutaten für Wild Berry Casis:
  • 5 cl Cassis-Likör von Aromatique
  • 10 cl Thüringer Waldquell Wild Berry
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • einige tiefgekühlte Beeren
Zubereitung:

 

Fülle Cassis-Likör, Wild Berry-Limonade und einen Spritzer Zitronensaft in ein Glas. Rühre vorsichtig um und gib noch einige tiefgekühlte Beeren dazu.

Kategorie: Produktvorstellung, Trinken

19. Mai 2025 by Elisa Gelmroth

Vermutlich wird seit Jahrhunderten auf Bauernhöfen Altenburger Ziegenkäse hergestellt. Erstmals schriftlich erwähnt wurde er zwar erst im Jahr 1862, aber schon damals galt er als traditioneller Käse. Es dauerte noch bis zum Jahr 1897, bis er erstmals in einer Käserei hergestellt wurde. Bis heute gibt es Altenburger Ziegenkäse nur von der Käserei Altenburger Land in Hartha (Thüringen) und von der Käsemanufaktur Falkenhain (Sachsen) zu kaufen.

Seit dem Jahr 1997 trägt Altenburger Ziegenkäse das Siegel geschützte Ursprungsbezeichnung. Dadurch darf er nur im Altenburger Land, Gera, dem Landkreis Greiz, im Burgenlandkreis und Leipziger Umland hergestellt werden. Auch die Milch für den Käse darf nur von dort kommen. Manche sagen, dass die Milch hier anders schmeckt, weil angeblich besonders viel Klee in der Region wächst und so in großen Teilen in den Mägen der Kühe und Ziegen landen würde. Vielleicht liegt es aber auch einfach am Kümmel, der dem Käse beigesetzt wird und braune Flecken im ansonsten milden, blassgelben, geschmeidigen Käseteig hinterlässt.

Das haben Thüringer Rotwurst und Elbe-Saale-Hopfen gemeinsam

In vielen Regionen Deutschlands gibt es Produkte, die dort seit Jahrhunderten hergestellt werden. Damit diese traditionellen Lebensmittel nicht kopiert werden können, werden sie seit dem Jahr 1992 durch EU-Recht geschützt und können verschiedene Gütezeichen tragen.

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Altenburger Ziegenkäse hat die klassische zylindrige Form eines Weichkäses. Er ist immer 3 cm hoch, hat einen Durchmesser von etwa 11,5 cm und wiegt 250 g. Im Normalfall enthält er 30 % Fett i. Tr. und neben Kuhmilch mindestens 15 % Ziegenmilch. Der geringe Ziegenmilch-Anteil hat historische Gründe: Früher hielt jede Bauernfamilie ein paar Ziegen und Käse. Da die Ziegenmilch aber meistens direkt getrunken wurde, blieb für Käse kaum etwas übrig und wurde daher mit Kuhmilch „gestreckt“.

Schmelzendes Gold

Seit Tausenden von Jahren liebt die Menschheit den Käse. Erfunden wurde er, um Milch haltbar machen zu können – und ist rasant zum beliebtesten Milchprodukt aufgestiegen. Während der weltweite Lieblingskäse Mozzarella ist, mag man in Deutschland Gouda am meisten. In Thüringen ist Camembert die beliebteste Käsesorte.

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Um Altenburger Ziegenkäse herzustellen, wird zuerst pasteurisierte Kuhmilch mit Ziegenmilch gemischt. Außerdem werden Milchsäurebakterien dazugegeben. Nach 20 Minuten wird die Milch erwärmt und Lab hinzugefügt. Dadurch dickt die Milch ein und sie kann in walnussgroße Brocken zerschnitten werden. Die flüssige Molke wird abgelassen. Bevor die Käsemasse in runde Formen gefüllt wird, kommen noch Kümmel-Samen dazu.

Bis zum nächsten Tag werden die Käselaiber etwa alle vier Stunden gewendet. Dann wird der Käse aus der Form genommen und gesalzen oder etwa eine Stunde lang in ein Salzbad getaucht. Anschließend darf er drei, vier Tage lang bei 16° C trocknen, bevor er für ein bis zwei Wochen in klimatisierte Reiferäume kommt. Hier bildet sich bei mittlerer Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit allmählich der typische weiße Edelschimmel auf der Käse-Oberfläche, wie Du ihn auch vom Camembert kennst. Sobald die Reifung abgeschlossen ist, kann der Altenburger Ziegenkäse serviert werden – am liebsten zusammen mit ein paar sauren Gurken oder roter Bete auf einer Scheibe Brot!

Was lange reift, wird schließlich köstlich

Ohne die Reifung von Lebensmitteln hätte man vor der Erfindung des Kühlschranks Lebensmittel für den Winter kaum konservieren können. Der Prozess der Reifung gerät immer wieder in Vergessenheit, ist aber immens wichtig für viele Lebensmittel: Sie beeinflusst die Haltbarkeit von Lebensmitteln, macht manches erst genießbar und veredelt anderes durch die Bildung neuer Aromen.

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Titelbild © Zerohund, CC BY-SA 3.0

Kategorie: Lebensmittel, Ostthüringen

12. Mai 2025 by Elisa Gelmroth

Klassisches Rhabarber-Kompott

Rhabarber-Kompott gehört zu den Rezepten, die fast jeder aus der Kindheit kennt. Ob lauwarm mit Grießbrei, kalt zu Vanilleeis oder einfach pur in Omas Garten – es ist eines dieser Gerichte, die ganz einfach gemacht sind und gleichzeitig so viel Geschmack und Erinnerungen bieten!

  • Zubereitung: 30 Min
Zutaten für das Kompott:
  • 1 kg Rhabarber
  • 200 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker oder das Mark von 2 Vanilleschoten
  • 3-4 EL Zitronensaft

Zubereitung

Wasche den Rhabarber gründlich, entferne die Enden und schäle dickere, grüne Stangen bei Bedarf. Schneide den Rhabarber dann in etwa 2 cm große Stücke und gib sie zusammen mit Zucker, Vanille und etwas Zitronensaft in einen Topf.

Lasse den Rhabarber bei mittlerer Hitze etwa 10 bis 15 Minuten köcheln. Rühre zwischendurch um. Wenn Du das Kompott stückiger magst, kürze die Garzeit etwas.

Lasse das Kompott anschließend abkühlen oder fülle es direkt in saubere Gläser, falls Du es einkochen möchtest. Ansonsten hält sich das Kompott im Kühlschrank ein paar Tage.

Mehrere Gläser mit eingelegtem Gemüse

Sommer im Glas

Im Sommer weißt Du nicht wohin mit dem Obst und Gemüse aus deinem Garten und im Winter gibt es im Supermarkt nur wässrige Birnen zu kaufen? Zum Glück gibt es mehrere Möglichkeiten, die köstlichen Aromen des S­­ommers für den Winter zu konservieren, denn gerade in den kalten Monaten ist es schwierig, an leckeres Obst und Gemüse zu kommen.

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Streuselkuchen mit Rhabarber-Kompott

Normalerweise ist Rhabarber-Streuselkuchen ziemlich aufwändig: Der Mürbeteig-Boden braucht einiges an Fingerspitzengefühl, der Rhabarber muss noch vorbereitet werden und dann braucht’s ja auch noch die Streusel! Wie gut, dass wir unseren Streuselkuchen mit Rhabarber-Kompott füllen, das Du schon ein paar Tage früher vorbereiten oder direkt aus dem Einweckglas nehmen kannst – auch außerhalb der Rhabarber-Saison. Noch dazu werden in unserem Rezept der Boden und die knusprigen Streusel aus einem Teig gemacht. Einfacher geht es kaum! Und ganz nebenbei sorgt das Kompott übrigens für eine herrlich saftige Füllung mit einem besonders intensiven Aroma.

  • Zubereitung: 55 Min
Zutaten für Teig & Streusel:
  • 400 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g kalte Sonja-Margarine von OTHÜNA
  • 1 Ei
Zutaten für die Füllung:
  • die Hälfte vom vorbereiteten Rhabarber-Kompott
Die Sonja-Margarine von OTHÜNA kann – zumindest in der Küche – eigentlich alles, egal ob braten, backen oder kochen. Dank der Würfelform lässt sie sich sehr einfach portionieren. Außerdem ist Sonja gluten- und laktosefrei, vegan und enthält keine Konservierungsstoffe.

Zubereitung

Gib Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel. Schneide die kalte Margarine in Stücke und gib sie zusammen mit dem Ei dazu. Verknete den Teig dann zügig mit den Händen zu einem krümeligen Teig. Nimm davon etwa zwei Drittel und drücke den Teig als Boden in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Ø 26 cm). Ziehe dabei auch einen kleinen, etwa 2 cm hohen Rand hoch.

Nun kannst Du auch schon das Rhabarber-Kompott gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Zerkrümele dann den restlichen Teig grob mit den Fingern zu Streuseln und verteile sie über dem Kompott.

Backe den Kuchen nun etwa 35 bis 45 Minuten lang im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze), bis die Streusel goldbraun sind. Wirf‘ am besten auch schonmal nach 30 Minuten einen Blick auf den Kuchen.

Nimm den fertig gebackenen Kuchen aus dem Ofen, lasse ihn in der Form abkühlen und stelle ihn bis zum Anschneiden ein paar Stunden in den Kühlschrank – der Kuchen braucht etwas Zeit, um fest zu werden. Am besten schmeckt er dann leicht gekühlt mit einem Klecks Schlagsahne oder etwas Vanillejoghurt.

Rhabarber hat jetzt Saison

Rhabarber ist gesund und kann nicht nur schnell und einfach, sondern auch vielseitig verarbeitet werden. Kurz: Es gibt viele Gründe, das süßsaure Gemüse zu lieben!

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Rhabarber im Garten

Kategorie: Backen, Rezept, Saisonales

5. Mai 2025 by Elisa Gelmroth

Im Jahr 1844 begann der Kaufmann Christian Eckardt, in Kahla Tassen, Pfeifen und Puppenköpfe aus Porzellan herzustellen. Schnell entwickelte sich die Fabrik zur größten Porzellanfabrik Thüringens. 70 Jahre nach der Gründung war sie bereits einer der größten Porzellanhersteller in Deutschland. Bis heute stellt die Porzellanmanufaktur Kahla/Thüringen GmbH Produkte für zuhause, Hotels und die Gastronomie her, aber auch individuelles Porzellan zu Werbezwecken für Firmen.

Insgesamt werden in Kahla mehr als 2.000 verschiedene Porzellan-Produkte in Kahla produziert – jeden Tag sind es etwa 45.000 Teile.

Das Porzellan aus Kahla ist durchdacht und sinnvoll. Die unterschiedlichen Kollektionen sind so vielfältig, dass sie zu allen Lebensstilen, jedem Anlass und allen Speisen passen. Damit das auch so in Zukunft so bleibt, ist eine innovative Produktentwicklung enorm wichtig: Die Porzellanmanufaktur Kahla/Thüringen GmbH entwickelt immer neue Formen, um sie der Gegenwart und Zukunft anzupassen und greift dabei auf modernstes Design und Robotik zurück. Gleichzeitig soll Schönes und Traditionelles bewahrt werden. So werden bis heute traditionelle, sehr aufwändige Dekortechniken in Handarbeit ausgeführt. Dazu gehörten vor allem die Klassiker Blau Saks und das Zwiebelmuster. Beide Muster strahlen in einem dauerhaft leuchtenden Kobaltblau. Sie werden von Hand gestempelt, einzelne Linien werden auch von Hand gemalt.

Das Zwiebelmuster ist das erfolgreichste Blaudekor der Porzellangeschichte und gehörte lange zur Standard-Einrichtung von jedem bürgerlichen Haushalt. Es gibt das Muster in unzähligen Variationen, die vor 300 Jahren basierend auf chinesischem Porzellan entwickelt wurden. Im 19. Jahrhundert wurden in Meißen über 1.000 verschiedene Produkte mit dem Zwiebelmuster dekoriert. Der große Vorteil des Musters: Die Kombination aus Zweigen, Ranken, Blüten und Früchten lässt sich auf Flächen verschiedenster Formen und Größen auftragen. Chinesische Vorbilder für das Zwiebelmuster zeigten übrigens gar keine Zwiebeln, sondern zum Beispiel Pfirsiche, Melonen, Granatäpfel, Zitronen und Bambusstauben, die die Europäer aber nicht kannten und sie für Zwiebeln hielten.

Die Porzellanmanufaktur Kahla/Thüringen GmbH setzt auf strahlend weißes Hartporzellan. Hartporzellan wird zwei Mal bei Temperaturen von 900 °C und 1400 °C gebrannt und besteht zur Hälfte aus Kaolin (auch als Porzellanerde bekannt), das dem Porzellan seine Farbe verleiht. Hartporzellan ist im Gegensatz zu anderen Keramiken so gut wie nicht porös und hat eine sehr hohe Dichte. Das macht es nicht nur wasser-, spülmaschinen- und mikrowellenfest, sondern auch sehr robust. Verstärkt wird diese Eigenschaft noch durch eine spezielle Glasur, die die Oberflächen noch zusätzlich kratz- und schnittfest macht. So setzt KAHLA® einen modernen Standard für hochwertiges Geschirr.

Bunt angeordnete Teller und Gläser

Das Auge isst mit

Süße Desserts schmecken von einem weißen Teller süßer als von einem schwarzen. Knabbergebäck schmeckt aus blauen Schüsseln salziger – und salziges Popcorn schmeckt aus blauen oder roten Schalen süßer als aus weißen oder grünen.
Küchenphilosophie war gestern: Dass das Auge mitisst, haben etliche Studien bewiesen. Wir stellen Dir die interessantesten psychologischen Zusammenhänge zwischen Farbe sowie Form von Geschirr und Geschmack vor.

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Titelbild © Porzellanmanufaktur Kahla/Thüringen GmbH

Kategorie: Handwerk, Innovation, Mittelthüringen

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